Herbstkind – Sew Along: Es geht los…erste Gedanken zu meinem Projekt

Hachja…ich bin ja schon ein kleines bisschen aufgeregt. Immerhin ist es nun bereits das 4. Mal, dass ich beim Sew Along von NemadA dabei bin und ich weiß noch, wie spannend ich das damals fand. Mal davon abgesehen, dass ich damals nie im Leben gedacht hätte, dass ich jemals eine Jacke für mein Kind nähen könnte. Aber ich sollte eines besseren belehrt werden.

Was ist eigentlich ein Sew Along

Sew AlongIch weiß, nicht jeder, der diesem Blog folgt, kann mit diesem Begriff etwas anfangen. Was ist also ein Sew Along. Im Grunde ist es ganz einfach: Über einen längeren Zeitraum hinweg wird zu einem bestimmten Thema etwas genäht. Hierbei kann es darum gehen, dass alle das gleiche Schnittmuster umsetzen oder eben zu einem bestimmten Thema nähen. Ich habe im Rahmen eines Sew Alongs auch schon mal Sommer-Freebooks umgesetzt oder japanische Kleidung genäht. War beides eine ziemlich spannende Erfahrung. Und nun bin ich schon das 4. Mal beim Herbstkind Sew Along dabei und freue mich sehr darauf.

Der Vorteil an einem Sew Along ist übrigens, dass man in großer Gruppe näht. So indirekt halt. Es gibt mehrere feste Termine, an denen man von seinen Fortschritten berichtet (so wie heute). Hierbei besucht man sich gegenseitig, kann Tipps geben oder Inspirationen liefern oder sich selber ein bisschen inspirieren lassen, wenn man noch nicht so recht weiß, was man möchte. Die Erfahrung hat bisher gezeigt, dass einem schon enorm weitergeholfen werden kann in so einer großen Gruppe. Mal davon abgesehen motiviert es sehr bei der Stange zu bleiben.

Erste Gedanken zu meinem Sew Along dieses Jahr: Die Stoffauswahl

Beim Herbstkind Sew Along geht es ja darum, dass man für sein Kind eine Jacke nähen soll. Klingt erstmal nach einem ziemlich wuchtigen Projekt und viel Arbeit. Ist es aber eigentlich gar nicht. Das Aufwändigste ist vielleicht der Reißverschluss, wenn man sich denn für so ein Modell entscheidet.

In der Regel überlege ich zu Anfang immer, welche Jacke ich eigentlich nähen möchte. Dann weiß man besser was und wieviel Stoff man so braucht. Da ich mich aber dieses Jahr dazu entschlossen habe, nur für den Kleinen eine zu nähen, da dem Großen die vom letzten Jahr noch passt, bin ich da noch etwas flexibler mit den Stoffmengen. So viel braucht das Heldenkind ja noch nicht *lach*. Mal davon abgesehen stand eh ein Stoffladenbesuch an, so dass ich den Stoff direkt mitgenommen habe.

Ich wusste nämlich direkt schon, dass ich dieses Jahr mit Softshell nähen möchte. Das ist wind- und wetterbeständiger, als die Sweatstoffe, die ich in den letzten Jahren immer genommen habe. Dadurch konnten die Kinder ihre Jacken immer nur anziehen, wenn es draußen nicht nass war und das ist im Herbst leider doch eher selten der Fall.

Zwei Stoffe hielt ich dem Heldenkind vor die Nase und es griff direkt nach diesem hier. Ist der nicht süß?

Sew Along

Für Innen möchte ich vermutlich den blauen Fleece nehmen, wobei ich mir da noch nicht sicher bin, ob das nötig ist. DerSoftshell hat nämlich bereits eine dünne Fleeceschicht auf der einen Seite, so dass ich nicht weiß, ob das am Ende eventuell zu viel werden könnte. Was meint Ihr? Habt Ihr da Erfahrungen?

Sew Along

Als nächstes muss ich mir nun darüber klar werden, welchen Schnitt ich nähen möchte. Mal sehen, was da mein Fundus hergibt. Vielleicht finde ich ja auch etwas Inspiration bei den anderen heute.

Mehr zum Sew Along erfahrt Ihr übrigens hier.

sari-unter

6 Kommentare zu „Herbstkind – Sew Along: Es geht los…erste Gedanken zu meinem Projekt“

  1. Kann es sein, dass du Soft Shell gekauft hast? Die Fleeceschicht innen spricht ja dafür. Allgemein hält Soft Shell schon ne Menge ab und auch warm, nur für die ganz kalten Tage reicht es nicht. Daher würde ich so planen, dass auch noch ein Pullover oder eine Jacke drunter passt.

    LG Anja

  2. Hallo, mhm, mit Neopren habe ich keine Erfahrung. Nur mit Softshell. Und da habe ich letztes Jahr auch überlegt, ob ich füttern soll oder nicht. Ich habe sie ungefüttert gelassen und für Wind und Wetter im Herbst und im Frühling waren die Jacken gut. Im kalten Winter hatten beide Kids gefütterte Jacken an.
    lg Charla

  3. Den Stoff hatte ich gestern im Laden auch in der Hand, weil ich ihn so süß fand. Meine sind dafür aber nach eigener Aussage schon zu groß! Und ich hab mich für eine andere Variante Softshell entschieden. Aber hatte die gleiche Frage, füttern, oder nicht? Die Frau im Stoffladen sagte, sie näht gerade eine Jacke ohne sie zu füttern und zeigte mir auch gleich einige Teile der Jacke. Und da die Jacke bei uns wirklich für den Herbst (und hoffentlich noch für das Frühjahr) sein soll, bleibt sie ungefüttert. Wichtig ist, wenn du fütterst, dass du bei den Armen nicht Fleece nimmst (das haben mir mal zwei andere Stoffverkäuferinnen erklärt), das wäre zu wenig rutschig und an den Armen zu sperrig… Ich hab drauf gehört und es nicht bereut. Kann aber auch kein Gegenargument liefern, ob es nicht auch mit Fleecefutterärmeln geht;)
    Viele liebe Grüße
    Julia

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