Ein Familienausflug nach Warnemünde

Warnemünde

Wisst Ihr was? Ich war noch nie in meinem ganzen Leben in Warnemünde. Zumindest nicht bewusst. Vielleicht sollte ich mal meine Mutter fragen, ob ich als Kind irgendwann mal da war. Aber als ich am Montag den Strand von Warnemünde betrat, fühlte ich mich sofort wohl.

Vordergründig stand bei unserer Auszeit ja ein Aufenthalt in der Lieblingslaube und auf dem Erdbeerhof in Rövershagen auf dem Plan. Spielzeit für die Kinder und Quality Time für uns als Familie. Wenn wir allerdings schon so nah an der Ostsee sind, so mein Gedanke, dann sollten wir auch einen Tag Strand und Flanieren mit einplanen.

Gesagt getan – Wir erkunden Warnemünde als Familie

Eigentlich hatte ich Rostock an sich im Visier. Also das Stadtzentrum. Als wir 2015 schon mal in Rövershagen waren, hatten wir in Rostock eine Übernachtung gebucht und die Stadt quasi nur bei Nacht und im morgendlichen Nebel gesehen. Als wir den Abend vor unserer Abreise im Internet ein bisschen schauten, was man mit den Kindern schönes in der Stadt machen könnte, fiel mein Blick jedes Mal auf Sehenswürdigkeiten, die nicht ganz zentral lagen,

Warnemünde

Warnemünde. Immer wieder Warnemünde. Kurzer Hand schaute ich den Mann an und verkündete: Wir nehmen Warnemünde als unser Tagesziel!

Da es dem Helden relativ egal war, wo wir den Tag verbringen würden, so lange es keine lange Autofahrt für ihn bedeuten würde, war er einverstanden. Also schrieb ich eine gedankliche Liste (ich wollte mich ja dieses Mal so wenig wie möglich stressen) und freute mich auf die nächsten zwei Tage.

Der Warnemünder Strand – Sand, Wasser, Quallen und Fähren in der Ferne

Es war seltsam und schön den Strand in Warnemünde zu betreten. Er war lang, das Wasser blau und die Sicht auf die Ostsee hinaus herrlich.

Warnemünde

In der Ferne konnte ich die Fähre entdecken, mit der wir sonst jedes Jahr Richtung Dänemark fuhren. Ein bisschen weh wurde mir doch im Herzen.

Warnemünde

Die Kinder waren und sind begeistert. Sand zum Buddeln, Wasser zum planschen (und die Temperatur war sogar annehmbar) und viel zu entdecken und zu erleben.

Warnemünde

Die Kinder warfen Steine ins Wasser, entdeckten Quallen, kletterten auf Holz herum, spielten Ball und hatten einfach Spaß. Deshalb liebe ich es immer so sehr am Strand zu sein. Irgendwie ist jeder beschäftigt. Mal miteinander und mal jeder für sich.

Gar nicht weit weg – Der alte Strom

Wenn man vom „Alten Strom“ in Warnemünde spricht, dann redet man hierbei von einer Straße, die direkt am Hafen verläuft. Es ist eine Art Flaniermeile mit vielen kleinen Läden und Restaurants, wo man ein wenig stöbern und schlemmen kann.

Warnemünde

Wir konnten uns anfänglich gar nicht entscheiden was und wo wir essen wollten. Es gab sogar Boote, die zu einem Imbiss umfunktioniert waren. Ich war ja kurz versucht, aber der Kinder zu Liebe fanden wir uns dann in einem gemütlichen kleinen Restaurant wieder. Die Kinder machten es sich in einem Strandstuhl gemütlich und ich genoss meinen Fisch. Wenn man schon am Hafen war, sollte man auch einen Fisch probieren, oder?

Warnemünde

Das Schöne war, dass wir gar nicht lange laufen mussten, um den alten Strom zu finden. Wir sind von unserem Punkt am Strand etwa 15 – 20 Minuten zu Fuß unterwegs gewesen. Dabei kamen wir an Parkanlagen und hübsch gemachten Straßen vorbei. So war es ein wirklich angenehmer Spaziergang.

Warnemünde

Der Leuchtturm Warnemünde – In die Ferne schauen

Das Highlight für den Minihelden war sicher der Leuchtturm von Warnemünde. 34 m hoch ist er ungefähr und bietet eine tolle Aussicht über Strand, Ostsee und Warnemünde. Man kann sogar bis zum Fährhafen Rostock schauen.

Warnemünde

Ein netter älterer Herr saß unten an der Kasse und erzählte uns ein wenig. Wenn man sich ein Fernglas leiht, kann man viele Details entdecken.

Warnemünde

Ich fand vor allem den Blick über die Ostsee atemberaubend schön, zumal wir wirklich schönes Wetter hatten. Aber es war auch spannend zu sehen, wie lang der Strand eigentlich war, an dem wir eben noch gespielt hatten.

Warnemünde

Spiel, Spaß und Leckereien. Kennt Ihr den Waffelfisch?

Aus meiner Sicht ist Warnemünde wirklich ein wunderbarer Ort, um einen Tag zu verbringen. Wer weiß, vielleicht sogar länger. Für jeden war irgendwie etwas dabei.

Strand, kleine Spielplätze in schattigen Parkanlagen und ja, ich entdeckte sogar einen süßen kleinen Stoffladen.

Im Internet hatte ich einen kleinen, aber feinen Eisladen entdeckt, in dem es – und nur dort – einen Waffelfisch gibt. Das ist eine Waffel in Fischform, die mit Eis und einem Topping nach Wahl bestückt wird. Wer mich kennt, der weiß, dass ich an so etwas einfach nicht vorbei gehen kann *lach*.

Warnemünde

Alles in allem war es wirklich ein schöner Tag und ich finde, dass auch alles preislich in einem annehmbaren und bezahlbaren Rahmen war. Selbst die Strandkorb – Miete, auch wenn wir für die zwei Stunden, die wir am Strand von Warnemünde waren, darauf verzichtet hatten.

sari-unter

4 Kommentare

  1. Anke Mertens

    Tolle Bilder ! Und es liest sich nach viel Erholung…. Wir hatten für dieses Jahr schon Warnemünde gebucht, dieses Mal allerdings mit dem Wohnwagen. Wir waren schon mal kurz in Warnemünde und wollten es dieses Jahr „richtig“ besuchen. Allerdings konnten wir nun doch kurzfristig nach Schweden … Warnemünde ist somit erstmal verschoben…

    LG
    Anke

  2. Pingback: Reisen mit Biber & Butzemann - Ein Verlag der anderen Art #Rezension

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