Was ist eigentlich ein Rumpelding? #Rezension

Rumpelding

Werbung (unbezahlt) – Das Buch für diesen Beitrag wurde uns vom Carlsen Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt

Heute heißt es bei uns Krankenlager. Mal wieder. Wobei ich sagen muss, dass es bisher eigentlich von der Menge her geht, seitdem der Miniheld in die Schule geht. Als er noch ein Kitakind war, war er ziemlich oft erkältet und nahm jeden Husten mit, der in der Kita auftauchte. Nicht nur das – Er machte daraus direkt immer gleich einen bellenden Husten. Ein Glück, dass er eher zu den Kindern  gehört, die nicht gleich auch noch massiv mit Fieber zu kämpfen haben. Mir graute ja damals doch ein bisschen vor der Schule. Hoffentlich würde er da nicht auch so oft krank werden. Manch einer legte mir schon Vitamin C Tabletten ans Herz usw., weil er so oft kränkelte. Ich persönlich halte ja nicht so viel davon und am Ende brauchten wir es auch gar nicht. Das Kind ist während der Schulzeit kaum nennenswert krank geworden. Der Ehrgeiz ist groß und der Sohn geht gerne zur Schule. Das scheint das Immunsystem zu stärken *lach*. 

Aber heute, ja heute schlagen wir das Krankenlager auf. Halsschmerzen und Abgeschlagenheit sind Grund genug, um mit Tee und Decke einen Tag auf dem Sofa einzulegen, zu kuscheln, zu lesen und gesund zu werden. Wir pausieren heute mal mit der anspruchsvollen Lektüre des Zaubererjungen und lesen stattdessen eine andere magische und niedliche Geschichte. Die Geschichte vom Rumpelding.

„Das Rumpelding, seine kleinen, mutigen Freunde und die große, weite Welt“ von Julie Leuze

Magisch darf es dennoch werden, denn so ganz los lassen uns Zauberer und Magie eben doch nicht. Wir stecken voll drin in dem Thema und begleiten daher heute das Rumpelding auf seiner großen Reise.

Kennt ihr das Rumpelding? Es stammt aus der Feder von Julie Leuze und ist ein ganz besonderes Wesen. Es ist das Haustier vom Zauberer Zimmerling.

Rumpelding

Haustier ist eigentlich nicht das richtige Wort. Ja, das Rumpelding ist kuschelig weich wie eine Katze und hat den Spürsinn eines Hundes, aber mag es weder Milch noch Knochen. Es hat zwar ein eigenes Kinderzimmer, aber ein Kind ist es auch nicht. Es lebt beim Zauberer Zimmerling und gehört irgendwie zu ihm. Aber was genau es nun ist, das weiß es auch nicht.

Es liebt es ganz besonders, wenn es in seinem Bauch ordentlich rumpelt. Daher knabbert es am Liebsten Kiesel und harte Nüsse, die sorgen für ordentlich Rums in seinem kleinen Bäuchlein und machen ihn glücklich. Aber warum ist das so?

Wer bin ich und wo komme ich her…

Das ist die große Frage, die viele von uns beschäftigt. Wer bin ich? Was macht mich aus? Warum bin ich hier und bin ich anders als die anderen?

Als „Haustier“ eines Zauberers, der in seinem Job eher nicht so gut ist, hat man es nicht so einfach. Zauberer Zimmerling möchte unbedingt ein besserer Zauberer werden und die Meisterprüfung schaffen. Dafür büffelt und übt er jeden Tag in seinem Arbeitszimmer von morgens bis abends und hat eigentlich nie Zeit für das arme kleine Rumpelding, das dadurch quasi auf sich selbst gestellt ist. Es hat jedoch einen Freund. Das dunkel rosafarbene Ferkel Oink (dem es ganz wichtig ist, dass es nicht rosa ist). Oink ist er sehr braves und gehorsames Ferkel, denn seine Mama ist sehr streng mit ihm. Es soll sich ja nicht wie in einem Schweinestall benehmen.

Darin unterscheiden sich Rumpelding und Oink sehr. Dennoch sind sie gute Freunde und können sich aufeinander verlassen. In einer kleinen Diskussion rutscht Oink jedoch etwas heraus, das Rumpelding zum Nachdenken anregt. Komisch sei das Rumpelding, behauptet Oink, und das einzige auf der Welt. Huch… Ob das wirklich so ist? Tatsächlich hat Rumpelding nämlich noch kein anderes Wesen wie ihn gesehen… Ob das wahr ist.

Zeit für ein Abenteuer!

Das Rumpelding möchte den Zauberer zur Rede stellen, doch dieser ist so vertieft in seine Arbeit, dass dieser die Frage völlig ausblendet. Also beschließt Rumpelding der Sache selber auf den Grund zu gehen und möchte in die große weite Welt ziehen, um herauszufinden, ob es noch mehr wie ihn gibt. Etwas mulmig ist ihm schon, doch das Abenteuer ruft und er ist bereit dazu.

Genau wie sein Freund Oink, der beschließt seinen Freund zu begleiten. Wie seine Mama immer sagt: Seine Freunde lässt man nie im Stich! Da sind die Prioritäten für Oink ganz klar. Und so kommt es, dass Rumpelding und Oink gemeinsam in die große weite Welt hinaus ziehen.

Rumpelding

Eine abenteuerliche Geschichte mit Kuschelfaktor für groß und klein!

Erschienen ist „Das Rumpelding“ von Julie Leuze im Carlsen Verlag und umfasst insgesamt 128 Seiten, von denen einige mit wirklich schönen Bildern von Astrid Henn kunterbunt illustriert sind. Die Geschichte ist wirklich liebevoll geschrieben und birgt viele kleine Überraschungen. Vor allem das Ende ist anders als erwartet und das Rumpelding lernt auf seiner Reise viele wichtige Lektionen, findet neue Freunde und schließlich sogar heraus, woher es kommt. Aber eben anders, als man vielleicht vermuten mag. Ich möchte gar nicht zu viel verraten. 

Es ist ein wunderbares Buch, das man prima gemeinsam mit seinen Kindern lesen und vorlesen kann. Für uns perfekt an einem Tag wie heute, wo Tee und Decke unsere liebsten Begleiter sind. Bei dem dusigen Wetter da draußen passt es prima in die Kuschelatmosphäre und mausert sich zu einem wahren Lieblings unter den Büchern. 

Schnell noch eine warme Milch mit Honig zaubern und dann ab zum Minihelden unter die Decke und ein weiteres Kapitel lesen. Und was macht ihr heute so Schönes?

2 Kommentare

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