„Der Sternenmann“ von Max von Thun #Rezension

Sternenmann

Werbung / Rezension – Das Buch für diesen Beitrag wurde uns vom Verlag Ars Edition als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Wisst ihr, worüber ich mich sehr gefreut habe? Vor einigen Tagen, noch bevor das neue Jahr seinen Anfang fand, fragte ich euch, was euch im letzten Jahr gut gefallen hat und was ihr euch auch im neuen Jahr für diesen Blog wünscht. Dabei wurden unter anderem Kinderbuch – Rezensionen genannt und das freut mich deshalb so sehr, weil auch ich diesen Teil auf dem Blog so sehr mag. Die Kinder und ich genießen diese wenigen kurzen Momente am Tag, an denen wir Zeit finden gemeinsam in einem Buch zu blättern und darin zu lesen. Abends sind wir oft müde, nach der Schule ist der Tag meist prall gefüllt. 

Man merkt, wie gerne sie das haben, in den Momenten, in denen ich nur mit einem Kind ein Buch lese und das andere sofort dazu kommt und mitlauschen möchte. Dann bleibt auch durchaus mal alles stehen und liegen, was gerade getan wurde. Das Heldenkind liebt es derzeit auch sehr selber „vorzulesen“. Nachdem ich ein Buch zu Ende vorgelesen habe, nimmt es mir die Lektüre ab und liest sie mir in seinen eigenen Worten ebenfalls nochmal vor. Bücher sind so wichtig. Nicht nur für Kinder. Für uns alle. Denn sie schaffen gemeinsame Momente und schöne Erinnerungen.

Im neuen Jahr möchte ich euch vom Sternenmann erzählen.

Als erstes Buch in diesem Jahr habe ich zu einem Erstlingswerk gegriffen. „Der Sternenmann“ ist nämlich das Autorendebüt von Max von Thun. Moment mal, werdet ihr jetzt vielleicht denken, den Namen habe ich doch irgendwo schon einmal gehört. Ich sage euch, ihr täuscht euch nicht. Max von Thun ist sicher in eurem näheren Umfeld als Name schon das eine oder andere Mal gefallen, denn er ist Schauspieler und Musiker. In über 50 Film – und Fernsehproduktionen war er schon dabei und daher für uns als Person fast unausweichlich. Ich zum Beispiel sah ihn in dem Film „Rubbeldiekatz“. Vielleicht kennt ihr ihn ja auch *lach*. Wie auch immer. Max von Thun schrieb für seinen Sohn verschiedene Lieder und diese wuchsen irgendwann zu einer Geschichte zusammen und um diese Geschichte geht es hier heute. Um die Geschichte vom Sternenmann.

Sternenmann

„Der Sternenmann“ mit Bildern von Marta Balmaseda

Der Sternenmann lebt auf einem kleinen Planeten irgendwo in der Galaxie. Im Grunde verschläft er dort den ganzen Tag, aber aus einem guten Grund. Er hat nämlich eine sehr wichtige und besondere Aufgabe. Sobald der Tag sein Ende findet beginnt seine Arbeit. 

Er ist nämlich dafür verantwortlich, dass alle Sternen am Himmel verteilt und zum leuchten gebracht werden. Eine wundervolle Aufgabe, die ihm viel Freude bringt. Jede Nacht tritt er seine Reise durch die Galaxie an und verteilt die Sterne überall, so dass der für uns mit Sternen erfüllte Nachthimmel entsteht. Sobald seine Arbeit getan ist, setzt er sich vor dem Schlafen gehen noch einmal auf seine Terrasse und bewundert sein Werk. Das Leuchten der Sterne ist so wunderbar. Doch eines Tages fehlt ein Stern und der Sternenmann macht sich auf die Suche nach diesem.

Auf 32 vollständig illustrierten Seiten begleiten wir den Sternenmann bei seiner Arbeit und schließlich auch bei seiner Suche nach dem kleinen Stern. Dabei hat Marta Balmaseda als Illustratorin wirklich tolle Arbeit geleistet. Das Leuchten der Sterne steht optisch im Vordergrund und lässt die einzelnen Bilder irgendwie tatsächlich strahlen. Gleichzeitig sind ihre doch recht einfachen Zeichnungen so voller Details, dass man sich viel Zeit zum Betrachten einer jeden Seite nehmen kann und immer wieder noch eine neue Kleinigkeit entdeckt. Ein schönes Zusammenspiel zwischen Wort und Bild, so dass man hier von einem gelungenen Gesamtwerk sprechen kann.

Mehr als nur Worte: Eine Gute – Nacht – Geschichte, die stark macht

Der kleine Stern, der verschwunden ist, ist etwas ganz Besonderes und lernt am Ende der Geschichte etwas sehr Wichtiges. Letztendlich sehen wir, dass jeder seine Daseinsberechtigung hat und jeder eben auch etwas Besonderes ist mit all seinen kleinen Makeln und Auffälligkeiten. 

Sternenmann

Zusätzlich zum Buch hat Max von Thun übrigens ein Gute – Nacht – Lied vom Sternenmann geschrieben, das man sich auf der Verlagsseite anhören und auch herunterladen kann. Ein schönes, ruhiges Lied mit sanften Klängen, das mir sehr gut gefällt. Ich hoffe, davon wird es noch ein bisschen mehr geben. 

Erschienen ist das Buch „Der Sternenmann“ von Max von Thun mit den Bildern von Marta Balmaseda im Verlag Ars Edition.

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