Heldenküche – Das perfekte Stockbrot-Rezept?

Stockbrot

Lange haben wir uns vorgenommen mal wieder mit den Kindern Stockbrot zu machen. Ok… diese Aktion „Stockbrot“ ist für laue Sommernächte im Garten oder beim Zelten, am See oder sonst wo immer eine schöne Idee. In der Praxis sieht es aber meist so aus, dass die Kinder es die ersten 5 Minuten noch durchhalten und die Stöcker über das faszinierende Feuer zu halten, doch dann verlässt sie die Energie und der Rest liegt in den Händen der Eltern.

Aber mal davon abgesehen ist es dennoch eine schöne Sache und macht so einen lauen Sommerabend eben doch zu etwas Besonderem. Ich finde Stockbrot gehört in den Sommer genauso, wie das Toben unter dem Rasensprenger. Meint ihr nicht?

Das perfekte Stockbrot-Rezept?

Im Laufe der Jahre haben wir ja schon so manches Teig-Rezept für Stockbrot ausprobiert. Im Groben ist es ja auch nur ein ganz simpler Hefeteig, der dann über der Hitze ganz wunderbar aufgeht und wie Brötchen schmeckt. Es gibt aber so einige Varianten und wir haben viele davon schon versucht im Laufe der Jahre. 

Nun haben wir, glaube ich, das ideale für uns gefunden. Der Teig geht nämlich wirklich fix am Stock auf und ist dabei nicht zu trocken, wenn man ihn dann isst. Wie es sich für einen guten Hefeteig gehört, sollte man ihm im Vorfeld aber auch genug Zeit zum Gehen geben, denn nur dann wird er wirklich fluffig. Unser Rezept wollen wir heute mit euch teilen. Immerhin ist der Sommer noch nicht vorbei und Potential für viele Stockbrotabende ist auf jeden Fall noch vorhanden, nicht wahr?

Stockbrot

Unser Rezept für leckeren Stockbrot-Teig

Alsoooo… was benötigt ihr alles für unser Rezept? Es ist nicht viel:

1 TL Trockenhefe, 100 ml lauwarme Milch, 1 TL Zucker, 250 gr Mehl, 1/2 TL Salz, 1/2 TL Backpulver und ca. 100 gr Naturjoghurt

Ja, ihr seht richtig, in unseren Teig kommt noch Jogurt. Ich finde, der gibt dem Ganzen einen herrlichen Geschmack und eine tolle Konsistenz. Der Teig reicht dann auch für eine ganze Menge Stockbrot und somit für einen gemütlichen Abend in etwas größerer Runde.

Und so wird der Teig hergestellt…

Zuerst bereiten wir die Hefe vor. Dafür benötigen wir die Trockenhefe, den Zucker und die lauwarme Milch. Hefe und Zucker wird in der lauwarmen Milch gut verrührt. Anschließend geben wir in eine große Schüssel das gesamte Mehl, drücken mit der Faust in die Mitte eine Art Kuhle und gießen in diese die Hefemilch. Streut etwas von dem Mehl über die Milch und lasst dies nun so etwas 10 Minuten gehen.

Anschließend kommen die restlichen Zutaten in die Schüssel und alles wird gut durchgeknetet bis ein leicht klebriger Teig entsteht. Wenn er zu klebrig ist, gebt noch einmal ein kleines bisschen mehr Mehl dazu. Aber lieber etwas mehr Zeit in das Kneten investieren, meist wird der Teig von ganz alleine dann geschmeidig. Macht einen Klumpen aus dem Teig und stellt ihn wenigstens für eine weitere Stunde beiseite. Denkt daran, je länger der Teig ruhen darf, desto fluffiger wird er nachher.

Und dann kann es losgehen mit dem Stockbrot

Zupft euch von dem Teig immer eine kleine Menge ab und zieht sie zu einem langen „Wurm“, den ihr dann um den Stock wickelt. Achtet dabei darauf, dass der Teig am Stock nicht zu dick gewickelt ist, sonst ist er nachher außen knusprig und innen noch nicht durch.

Auch haben die Kinder mehr Freude daran, wenn das Ergebnis schneller essbar ist und das erreicht ihr, wenn ihr die „Würmer“ wirklich dünn um den Stuck wickelt. Dann sollten die Brote relativ schnell (im Schnitt nach 5 Minuten) so durch sein, dass sie vom Stock gezupft und gegessen werden können.

Stockbrot

Für mehr laue Sommernächte mit leckerem Stockbrot. 
Sagt uns doch, wie euch das Rezept gefallen hat und ob ihr diesen Sommer auch schon Stockbrot gemacht habt. Vielleicht schwört ihr ja auch auf ein vollkommen anderes Rezept und wollt das gerne mit uns teilen. Ich bin gespannt.

Kategorie Featured, Heldenküche

Frau Mondgras – Das bin ich, Sari. Gerne auch als Sari Mondgras bekannt und im Internet zu finden. 2-Fach-Mutter, Heldenehefrau, Kreativling, Harmoniesüchtig und ständig auf der Suche nach Glück. Ich komme aus Berlin, bin hier aufgewachsen und lebe hier seit ich denken kann.

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