„Das Wolkenschiff – Aufbruch nach Südpolaris“ von Washti Hardy #Rezension

Wolkenschiff

Rezension*

Vorbei ist die Weihnachtszeit und damit auch unsere weihnachtliche Lektüre. Wie auch schon 2019 begleitete uns durch die Adventszeits der Weihnachtosaurus bis endlich Weihnachten vor der Türe stand. In dieser Zeit liegen die Jungs und ich abends im Bett und anstatt im Wechsel mit dem großen Sohn zu lesen, lese ich beiden Kindern Kapitel für Kapitel vor. Ansonsten sehen bei uns die Abende immer ein wenig anders aus.

Der kleine Sohn und ich kuscheln uns in sein Bett, zuvor sucht er noch ein schönes Kinderbuch aus und dieses lese ich ihm dann vor. Danach machen wir ein wenig ruhige Musik und ein kleines Schlummerlicht an und kuscheln noch ein wenig, bis der kleine Sohn eingeschlafen ist. In der Zwischenzeit verziehen sich der Papa und der große Sohn nach oben in dessen Zimmer und lesen gemeinsam in einem Buch. Wenn der große Sohn etwas wirklich gut kann, dann ist das lesen. Immerhin war er schon bei dem einen oder anderen Vorlesewettbewerb dabei und hat das Prinzip von Lesen sehr früh verstanden. Deshalb liest hier der Held auch nicht vor, sondern sie lesen wirklich gemeinsam. Immer im Wechsel, erst der eine ein Kapitel, dann der andere. Dementsprechend suchen die beiden sich immer gerne auch schon etwas dickere und anspruchsvollere Bücher aus, die sie dann Abend für Abend zusammen lesen. Zuletzt war das „Timeless„. Wenn sie ein Buch durch haben, dann machen sie sich immer auf die Suche nach neuer Lektüre und inzwischen hat der große Sohn tatsächlich auch schon den Anspruch, dass es umfangreichere Bücher sein müssen.

Gerade rechtzeitig zu Beginn der Weihnachtszeit waren sie mit ihrem aktuellsten Buch dann fertig

Pünktlich zum 1. Dezember wollten wir mit unserem Weihnachtsbuch starten, daher hieß es Ende November nochmal richtig ranklotzen. Abend für Abend verschwanden die beiden nach oben ins Minihelden-Zimmer und lasen teilweise nochmal deutlich länger, als sie es eh schon taten. Ich glaube wenn sie da oben hocken, dann tauchen sie wirklich tief ein in die Geschichte.

Im November beendeten sie nun also ihre Lektüre und fanden damit einen Weg in eine neue Buchreihe, wie wir nun wissen. Der 1. Band soll sehr gut und spannend gewesen sein und sie sind sehr gespannt, wie es im März dann weitergeht, wenn die Fortsetzung erscheinen soll. Nun wollt ihr aber sicherlich wissen, welches Buch sie gelesen haben, nicht wahr?

Es handelt sich hierbei um „Das Wolkenschiff – Aufbruch nach Südpolaris“ von Vashti Hardy aus dem Verlag arsEdition. Schon das Cover alleine ruft in mir ein wenig das Fernweh hervor und es schreit geradezu nach Abenteuer.

Wolkenschiff

„Das Wolkenschiff – Aufbruch nach Südpolaris“ von Vashti Hardy

Erscheinen ist das Buch vor knapp einem Jahr im Verlag arsEdition und umfasst 320 Seiten. Dabei richtet es sich an eine Zielgruppe von Mädchen und Jungen ab 10 Jahren. Angenehm ist, dass die Kapitel eine überschaubare Länge haben und man es so jederzeit auch gut beiseite legen kann, um später darin weiter zu lesen. Jeder kennt das sicherlich, wenn er mitten in einem sehr langen Kapitel ist…

Ja, wie auch immer. Die Geschichte ist, wie schon kurz erwähnt, eine Fortsetzungsgeschichte. Das war uns nicht sofort klar, aber die Männer freuen sich, dass sie die Abenteuer der Zwillinge nun weiter begleiten dürfen. Im März diesen Jahres soll der zweite Band mit dem Titel „Das Wolkenschiff – Die Legende vom Feuervogel“ erscheinen und der spricht mich ja total an.

Doch worum geht es in der Geschichte rund um das Wolkenschiff überhaupt

Wir bewegen uns in einer Welt, die sich von der unseren gar nicht groß unterscheidet, allerdings einen etwas anderen technischen Entwicklungsstand hat. In dieser sind Entdeckerfamilien hoch angesehen. Waren diese früher noch mit Schiffen unterwegs, erkunden sie nun mit sogenannten Wolkenschiffen die Welt und entdecken so immer wieder neue Bereiche. Auch die Zwillinge Arthur und Marie gehören zu so einer Entdeckerfamilie – Der Familie Brightstorm.

Als die geografische Gesellschaft zu einem Wettstreit aufruft, bei dem es darum geht wer als erstes das unentdeckte Südpolaris erreicht, macht sich ihr Vater Ernest Brightstorm mit seinem Wolkenschiff auf die abenteuerliche Reise. Ungeduldig warten die Zwillinge auf seine Rückkehr, doch als die ersten Forscher wieder kommen, müssen sie erfahren, dass ihr Vater als verschollen gilt und angeblich auch noch den Kodex gebrochen haben soll, als er einen anderen Entdecker bestohlen haben soll. Damit wäre die Ehre der Familie zunichte. 

Die Zwillinge Arthur und Marie können das gar nicht glauben, schon gar nicht von ihrem Vater, und so beschließen sie bei einem erneuten Ausruf eines Wettlaufs auf einem anderen Wolkenschiff anzuheuern und die Ehre der Familie wieder herzustellen sowie ihren Vater zu finden. Sie finden einen Platz bei der waghalsigen Forscherin Harriet Culpfeffer und starten in ihr eigenes ausgärendes Abenteuer mit vielen magischen Geschöpfen, unentdeckten Kontinenten und fiesen Gegenspielern. Ob sie das Rätsel um ihren Vater lösen und Südpolaris erreichen können?

Wolkenschiff

Ein schöner Einstieg in eine abenteuerliche Geschichte

Zu den Dingen, die der Geschichte einen gewissen Reiz verleihen, gehört die Atmosphäre, die ein wenig an Steampunk erinnert. Ich mag das ja sehr gerne und den Männern geht es da ähnlich. Vor allem die technischen Aspekte haben die beiden sehr neugierig gemacht und diese finden sich auch in den Zwillingen wider bzw. zeigt Marie ein großes technisches Talent, während in ihrem Bruder die Abenteuerlust seines Vaters steckt. Auch wenn sie ganz Geschwister typisch immer wieder aneinander geraten, sind sie doch ein starkes Team und bezwingen so manch Hindernis gemeinsam.

Beiden, Mann wie auch Minihelden, hat das Buch wohl sehr gut gefallen und sie können eine klare Leseempfehlung für etwas größere Leseratten aussprechen.

*Anmerkung: Das Buch wurde uns vom Verlag arsEdition als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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