Kinderbuchwoche #2 – „Bleib wie du bist, T-Rex“ #Rezension

T-Rex

Rezension*

Tag zwei unserer Kinderbuchwoche und heute haben wir etwas urkomisches und eher ungewöhnliches aus dem Mixtvision Verlag für euch mitgebracht. Das Buch hat sich der kleine Sohn ausgesucht, der – wie Ihr vielleicht noch wisst – durchaus eine Begeisterung für Dinosaurier hegt. Der Titel verrät ja schon ein wenig, in welche Richtung das Ganze geht, doch bevor ich euch das Buch näher vorstelle, würde mich interessieren, wie euch unsere gestrige Buchvorstellung gefallen hat und was ihr euch für eine Kinderbuchwoche noch so wünschen würdet.

Mehr Bücher zum Vorlesen oder auch Bücher für Kinder, die schon mit Begeisterung selber lesen? Der große Sohn hat da ja einige Lieblings-Reihen. Vielleicht stelle ich die euch irgendwann demnächst auch mal als gesonderten Beitrag gesammelt vor. Was würde euch besser gefallen? Gebt mir doch einfach Mal Feedback in den Kommentaren. Doch jetzt wollen wir uns erst einmal dem T-Rex widmen und der Frage, warum er so bleiben soll, wie er ist. Ist er dann nicht eigentlich ganz schön gefährlich für uns?

T-Rex

„Bleib wie du bist, T-Rex“ von Veronika Frolova

Stellt euch folgendes Szenario vor: Eine Geschichte, die in der modernen Zeit, also in unserer Zeit jetzt, spielt. Autos, Geschäfte, Wohnungen… modernes Leben halt. Und mittendrin: Ein T-Rex. Wie würde das wohl funktionieren. Dieser Frage widmet sich Veronika Frolova in diesem Buch.

Wie Ihr ja wisst, hatte der T-Rex ja schon zu Urzeiten vor allem Probleme damit, dass er nur so kurze, eher stummelige Ärmchen hat. Das kann in vielen Situationen zu einer echten Herausforderung werden. Wie soll das Ganze dann erst in einem Alltag wie unserem funktionieren. Zähne putzen zum Beispiel (so wichtig) oder Schnürsenkel zubinden (damit hatte ich ja schon während meiner Schwangerschaft so manches Mal meine Probleme).

Vielleicht helfen ja tonnenschwere Gewichte, um die Arme etwas länger zu machen

Das denkt sich der T-Rex, doch natürlich geht der Plan nicht auf. Auch das Nachdenken im Wald gestaltet sich schwierig, wenn die Arme viel zu kurz sind, um die vielen Mücken zur Seite zu schlagen, die einen ständig umschwirren. Ja, der T-Rex hat es nicht einfach und Frust macht sich verständlicher Weise schnell breit. Wir alle kennen das sicherlich, diese Situationen, in denen wir merken, dass uns etwas von den anderen unterscheidet und Dinge dadurch schwieriger für uns werden.

Aber so, wie es eben diese Dinge gibt, gibt es auch Eigenschaften, die wir stattdessen uns zu Nutze machen können, um an eben diese Situationen eben anders heran zu gehen. So entdeckt er zum Beispiel, dass mit einem Selfiestick auch er coole Selfies für seinen Internet-Account machen kann. Im Laufe der Geschichte merkt T-Rex, dass manche Dinge nicht so sein würden wie sie sind, wenn er lange Arme hätte. Alles hat seine Vor – und Nachteile.

T-Rex

Lernen die Herausforderungen im Alltag zu meistern!

Veronika Frovola ist da ein ziemlich spezielles und etwas anderes Bilderbuch gelungen. Es bereitete dem kleinen Sohn vor allem Spaß zu sehen, dass auch so ein mächtiges und Angst einflößendes Wesen, wie der gigantische und gefährliche T-Rex seine Probleme haben kann. Ein T-Rex, der sich verzweifelt versucht die Schuhe zu zu machen zum Beispiel tröstet darüber hinweg, dass das Schleife binden auch bei ihm noch nicht so gut klappt.

Illustriert wurde „Bleib wie du bist, T-Rex“ von Frovola übrigens von ihr selbst und hat einen eher ungewohnten künstlerischen Stil für ein Kinderbuch. Das Buch umfasst insgesamt 32 Seiten und soll eine Altersgruppe ab 4 ansprechen. 

Uns hat es in jedem Fall viel Spaß bereitet und einige Lacher entlockt.

Kinderbuchwoche:
Tag 01 – „Das kleine WIR im Kindergarten“ von Daniela Kunkel

*Anmerkung: Das Buch wurde uns von Mixtvision als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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