Herbstanfang und Eichhörnchen-Gespräche #Aquarell

Eichhörnchen

Guten Morgen Ihr Lieben… Na gut, eigentlich ist es schon Mittag. Dass ich mich heute erst so spät melde liegt sicherlich daran, dass ich heute mal alles durcheinander mache. Mal davon abgesehen, dass sich meine Nacht anfühlte, als ob ich maximal 30 Minuten geschlafen hätte und ich mich dadurch wie gerädert fühle, ist mir heute irgendwie eher nach Ruhe. Dennoch ist meine To-Do-Liste mal wieder lang und so dachte ich mir, kombiniere ich das alles ein wenig. Das sieht dann ungefähr so aus…

Ich habe eine Idee und versuche sie umzusetzen

Ein herbstliches Aquarell stand für diesen Monat eh auf meiner Liste, so dass das natürlich perfekt passt. Inspiriert wurde ich dazu durch eine Begegnung, die ich am Montag hatte. Als ich nämlich am Morgen nach meiner üblichen „Kinder-Wegbring-Runde“ wieder megahungrig zu Hause ankam, da hörte ich ein Geräusch aus dem Nussbaum, der auf unserem Parkplatz steht.

Ein kleines Eichhörnchen saß dort oben und schnatterte energisch vor sich hin. Was für ein toller Moment, denn ich konnte mich direkt unter den Ast stellen, hochschauen, lauschen und beobachten, ohne dass es sofort weghüpfte. Ihr müsst wissen: Eichhörnchen gehörten schon immer zu meinen ultimativen Lieblingstieren. Irgendwann muss ich euch mal zeigen, wie ich bei einer Schneewittchen-Aufführung im Eichhörnchen-Kostüm auftrat.

Zeichnen

Als ich nun also morgens in so einem Müde-Modus war, beschloss ich, dass ich gerne mal wieder malen möchte und als Motiv wählte ich das Eichhörnchen.

Erst überlegte ich, ob es ein Ausmalbild werden soll…

… doch dann fiel mir ein, dass ich gerne mal wieder mit meinen Aquarellfarben arbeiten und für die Wand gerne ein herbstliches Bild wollte. Vielleicht für die neuen Rahmen im neuen Badezimmer, das immer noch auf seinen Feinschliff wartet. Damit stand fest: Es wird ein Aquarellbild!

Eichhörnchen

So langsam habe ich verstanden, dass man bei Aquarell nicht allzu perfektionistisch sein sollte, sondern das eben genau das Gegenteil hier den Scharm ausmacht und so malte ich einfach wild drauf los. Die Bleistiftzeichnung radierte ich vorher fast vollständig wieder weg, so dass sie nur noch ganz leicht zu erkennen war.

Katze

Manchmal fällt es mir noch immer sehr schwer auf die Feinliner zu verzichten, nachdem ich früher fast alles, was ich gemacht habe, mit Outlines versehen habe, aber hier finde ich ja den Ausgleich in den Ausmalbildern. Davon soll es nach Möglichkeit übrigens diesen Monat auch noch eines geben. Habt ihr Wünsche dies bezüglich?

Ein paar Feinheiten arbeite ich dann aber doch noch mit den Aquarell-Stiften aus

So ganz ohne Details geht es dann doch nicht, aber ich habe mich wirklich stark zurück gehalten. Ärgerlich ist nur, dass ich meinen Deckweiß-Stift nicht gefunden habe, mit dem ich ein paar Akzente setzen wollte. Besonders bei den Beeren. Dazu ein kurzer Fun-Fakt:

Eichhörnchen

Ich bin dieses Mal ziemlich ohne Plan an die Sache heran gegangen und habe einfach mit dem Eichhörnchen angefangen *lach*. Im Laufe des Malens kam der Gedanke, dass Blätter rundherum oder direkt hinter dem Eichhörnchen schön wären, aber das hätte so aufgesetzt ausgesehen. Eigentlich wollte ich dann nur Äste drum herum malen und dann kamen spontan die Beeren dazu, die jetzt vollkommen ungeplant das Ganze so schön umrahmen. Dieses Aquarell ist tatsächlich mal ein totaler Selbstläufer gewesen *lach*. Und wir kennen das ja: Spontan ist doch meistens am Schönsten!

Eichhörnchen

Durch die einzelnen Arbeitsschritte, wo immer mal etwas trocknen musste, konnte ich Ruhephasen in den Haushalt einplanen und saß zwischendurch immer wieder mal kurz und entspannte beim Malen, bevor ich wieder aufsprang, um den nächsten Punkt auf meiner Liste abzuhaken. Dazu warme Milch mit Honig und etwas Musik und das Gemüt ist etwas aufgetankt.

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