“Papa macht alles falsch” zum Vatertag von Mawil #Rezension

Papa

Rezension*

Heute gehen Grüße an all die Väter da draußen raus, die so viel Tolles und Wichtiges leisten und immer für ihre Kinder und Familie da sind. Ihr macht das super, also feiert euch heute mal so richtig! Wir machen das auch. Wir schmeissen nachher den Grill an und genießen den Tag so wie er kommt mit netten Menschen und einem Fest in der Nähe. Hoffentlich spielt das Wetter so richtig schön mit.

Zum Vatertag habe ich heute nochmal ein Buch im Gepäck, das ich euch nicht vorenthalten möchte. Ehrlich! Eine Ode an die Väter oder wie Mawil selbst auf seiner Seite schreibt “so this one goes out to all the daddys ( and mommies and kiddies ) in the wörld” (schaut ihr hier).

“Papa macht alles falsch” von Mawil

Das Leben mit einem Papa kann manchmal echt anstrengend sein. Das zeigt uns Mawil in diesem neuesten Buch von ihm. Sicherlich habt ihr hier und da von dem Comic-Autor gelesen, zuletzt vielleicht sogar durch sein bisher erfolgreichstes Buch “Kinderland”.

Mawil nimmt uns mit durch einen Alltag von Vater und Sohn und der Sohn hat es echt nicht leicht mit seinem doch ziemlich kindischen Papa. Nichts will so richtig klappen, denn “Papa macht alles falsch”, wie der Titel des Buches schon verrät. Das Besondere an diesem Werk ist, dass es ganz ohne Worte auskommt und es die Bilder vollständig für sich sprechen lässt. Und diese Rechnung geht definitiv auf, denn die vielen alltäglichen Situationen in einer vertauschten Rolle lässt uns vieles wiedererkennen und darüber lachen.

Papa

Papa kleckert beim Frühstück zum Beispiel alles voll, rennt unbedacht bei Rot über die Straße und will sich von dem Kind, das in die Kita geht, einfach nicht trennen. Es sind Papas Klamotten, die total kaputt und dreckig sind und es ist Papa, der im Einkaufsladen verloren geht, Papa der weinend am Boden liegt, weil er einen Lutscher möchte und ach… ihr kennt das doch alles. Mein Favorit ist wohl der Besuch beim Kinderarzt, wo wir den Kindern immer zeigen müssen, das alles gar nicht so schlimm ist und der Vater sich aber wegdrehen muss, als das Kind die Spritze bekommt. Diese Situationen halt.

Und alles ohne Worte

Die braucht es auch gar nicht, denn die Bilder reichen vollkommen aus. Mawil gelingt es typische Situationen im Alltag einzufangen und aus einer neuen Perspektive mit uns zu teilen. So herrlich, wie einfach mal die Rollen mehr oder weniger vertauscht wurden. Das Kind nimmt dabei zwar weiterhin die Position des Kindes ein (Besucht die Kita, sitzt im Kinderwagen, spielt mit Kindern usw.), doch die Schwierigkeiten, die so ein Tag mit sich bringen kann, sehen wir dieses Mal beim Vater, der das macht, was wir normalerweise halt von unseren Kindern kennen. Die Darstellung dabei ist einfach Zucker und ich liebe es, wie Mawil das Kindische im Vater widerspiegeln lässt.

Das Ganze gipfelt nach dem Zubettgehen am Ende des Buches, wenn man es eigentlich schon zugeschlagen hat, dann doch in einem winzig kleinen Dialog, als die Mama nach Hause kommt… aber fragt am besten nicht. Ihr wisst, wie so ein Tag sein kann *lach*.

Papa

Ein wunderbares und wirklich lustiges und herzerfrischendes Buch, das dazu einlädt gemeinsam mit dem Kind die Tag zu reflektieren und zu schauen, was einem bekannt vorkommt und das auch hier sicherlich für viele Lacher sorgt.

Erschienen ist das Buch im Reprodukt Verlag und umfasst 32 farbig illustrierte Seiten! Ein herrlicher Blick auf unser inneres Kind, das wir sicherlich alle gerne dann und wann einfach mal ausleben möchte. 

In dem Sinne: Habt einen tollen Vatertag heute!

*Anmerkung: Das Buch wurde uns vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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