Das kleine Selbstexperiment – 1000 Fragen an mich selbst (Frage 1-20)

1000 Fragen

2018 scheint für viele ein Selbstfindungsjahr zu sein. Wir werden sportlich und zu Yoga – Meistern und stellen uns vielen Fragen, die uns dabei helfen sollen, uns selber ein bisschen besser kennen zu lernen. Gleichzeitig machen wir das auch noch öffentlich und gewähren euch, den Lesern, so einen tiefen Einblick in die Person, die hinter den vielen Wörtern auf einem Blog stehen. 

Erst neulich tat ich dies mit der Challenge von Nic. Heute möchte auch ich gerne das kleine Selbstfindungsexperiment von feiersun aufgreifen und mitmachen.

1000 Fragen, die uns helfen sollen, uns ein bisschen besser kennen zu lernen.

Im Laufe des Jahres wird Jessi immer wieder 20 Fragen veröffentlichen, die es gilt so ehrlich, wie es einem möglich ist, zu beantworten. Dabei steht es jedem frei, wie offen er sein möchte. Alles ist ganz frei und ungezwungen und daher auch wirklich ohne Druck und Zwang. Das finde ich schön, denn nach dem letzten Jahr, in dem ich das Gefühl hatte, mich ein bisschen verloren zu haben, kann es sicher nicht schaden, mich ein bisschen besser kennen zu lernen.

Daher heute hier auf dem Blog die ersten 20 Fragen von 1000 für euch (und mich) beantwortet:

01. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht?
Bewusst erinnern tue ich mich nur an die ersten Piroggen meines Lebens, die ich im Oktober für den Minihelden zum Mittagessen gemacht habe. Das war tatsächlich ein kleines Erfolgserlebnis.

 02. Mit wem verstehst du dich am besten?
Das ist schwer zu beantworten, da es irgendwie auch immer von unseren aktuellen Lebensphasen abhängt. Aber es ist wohl vor allem und immer mein Partner an meiner Seite, der Held. Auch wenn wir uns nicht immer in allem einig sind, so haben wir nie wirklich Probleme miteinander, die man nicht lösen kann und das seit bald 20 Jahren.

03. Worauf verwendest du viel Zeit?
Haha…auf das Bloggen befürchte ich. Allerdings steht das eher auf Platz 2, denn ganz vorne sind meine Kinder, die den Großteil meines Alltages einnehmen und das ist auch ok so.

04. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?
Über ganz platte. Ich habe so einen simpel gestrickten Humor. Ich lache leider laut los, wenn jemand gegen eine Glastür rennt, auch wenn das ziemlich gemein ist. Daher liebe ich Outtakes bei Filmen immer auch sehr. Aber meist lache ich nur, weil ich genau weiß, dass mir das auch passiert wäre.

05. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen
musst?
Kommt auf den Grund an. Grundsätzlich wohl nicht, aber meist vermeide ich es dennoch. Und ein bisschen kommt es auch darauf an, um wen es sich dann handelt.

06. Woraus besteht dein Frühstück?
Derzeit aus einem Müsli und einer Tasse Kakao.

07. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?
Dem Heldenkind. Es ist aktuell ein kleiner Küsser und verteilt diese gerne. Zu süß!

08. In welchem Punkt gleichst du deiner Mutter?
Ich wünschte, ich könnte so gut Ordnung halten wie sie. Ich glaube, wir sind gleichermaßen unsicher und versuchen in manchen Situationen auf eine seltsame Art lustig zu sein.

09. Was machst du morgens als Erstes?
Innerhalb der Woche den Wecker ausstellen und mich aus dem Bett quälen. Der Blick auf die Uhr ist Standard jeden Morgen. Dann folgt der Gang auf die Toilette ^^.

10. Kannst du gut vorlesen?
Hm, doch, ich denke schon. Zumindest hat man mir immer gerne beim Vorlesen zugehört. Selbst Klassenkameraden lauschten mir gerne. Sie meinten immer, ich hätte so eine ruhige melodische Stimme.

11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?
Ich habe nie wirklich aufgehört bzw. ich finde den Glauben an ihn so wichtig. Er ist magisch und wie hieß es so schön im Film „Die Wächter des Lichts“? Das „Staunen“ sollte man nie verlernen. 

12. Was möchtest du dir unbedingt irgendwann einmal kaufen?
Oha…hm…das ist so vergänglich. Was möchte ich kaufen. Aktuell würde ich gerne ein Grafiktablett kaufen, auf dem man Zeichnen kann und wo man die Zeichnungen Problemlos auf den Computer und Co übertragen kann. Und ein Bällebad in das wir alle reinpassen.

13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne?
Ich werde gerne strukturierter. Daran arbeite ich derzeit.

14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?
Fernsehen so wie früher, das findet bei uns gar nicht mehr statt. Wir schauen fast nur noch Netflix, von daher ist es schwer, sich da festzulegen. Modern Family ist toll und New Girl, aber auch 2BrokeGirls und Sherlock, Elementary, Scorpion und ich könnte noch so einiges aufzählen…

15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?
Ich glaube mit 14 Jahren… Den Park gibt es so gar nicht mehr. 

16. Wie alt möchtest du gern werden?
So alt es geht und wenn möglich möchte ich, dass alle Menschen, die mir wichtig sind, genauso lange an meiner Seite bleiben.

17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?
An unsere Italien – Urlaube. 10 Jahre hintereinander waren wir jedes Jahr am Gardasee. Das fehlt mir ein bisschen. Aber auch an Irland und Schottland. Das war eine besondere Zeit für mich und den Helden.

18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an?
Wie Verzweiflung. Nicht zu wissen, wie man die Misäre lösen kann, zu wissen allerdings, dass es keinem der Beteiligten gut geht und wie ein großes Loch, durch das kalte Luft zieht, das ich nicht geschlossen bekomme.

19. Hättest du lieber einen anderen Namen?
Manchmal ja. Aber man gewöhnt sich daran. Als Kind hatte ich eine Phase, da wollte ich Josephine heißen und den Spitznamen Josi bekommen. Dann kam eine Zeit, da fand ich Antonia toll und wollte den Spitznamen Toni haben. Aber ich habe mich an Sari gewöhnt. Dadurch reagiere ich allerdings auch selten auf meinen normalen Namen *lach*.

20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt?
Ich zweifel oft bei meinen Kindern an mir. Ob ich alles richtig mache, ob ich irgendwann etwas hätte anders machen sollen und ob ich die richtigen Wege für sie gewählt habe.

Es ist ein komisches Gefühl so viel nur über sich nachzudenken.

Besonders mit Kindern im Haus, die das eigene Denken ständig beeinflussen, den Alltag bestimmen und sowieso die höchste Priorität in einem darstellen. Da einfach mal ein paar Minuten weg zu nehmen und nur an sich selber zu denken, das fühlt sich im ersten Moment komisch, aber im zweiten genau richtig an. In sich gehen, ein bisschen mehr über sich selber erfahren. Das ist wichtig. Und daher wird es nächste Woche hier auch die nächsten 20 Fragen von Jessi geben. 

Wenn ihr auch Lust habt, dann schaut doch mal hier.

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12 Kommentare

  1. Wieder ein bisschen mehr Sari kennen gelernt, auch wenn ich dich schon seit vielen Jahren lese 🙂 Ich finde das Experiment sehr interessant. Mal schauen, vielleicht werde ich die Fragen in eine Art Album übernehmen und ab und an veröffentlichen. Bin schon auf die nächsten Fragen gespannt!

    • Sarah Kroschel

      Das ist wahr, so lange kennen wir uns schon. Du warst eine meiner ersten Bloginspirationen damals. Blogwiese… hachjaaaaa

      • hehe, und dabei bloggst du ja noch länger. Ich finds irgendwie cool, wie sich das Leben bei manchen entwickelt hat, gerade bei dir und Daily Pia. Viele sind ja nimmer übrig, bzw noch online zu sehen 😀

        • Sarah Kroschel

          Und viele gibt es dennoch, aber man hat sie aus den Augen verloren? Echt jetzt? Du warst für mich immer voll der Blogprofi 🙂 Hab damals viel von Dir lernen können. Aber es ist auch krass, wie sich das bei dir alles entwickelt hat!

  2. Liebe Sari,
    ich war lange abstinent vom bloggen und Blogs lesen – doch heute bin ich auf deinen Blog gestoßen und mir ist direkt dieser Post ins Auge gefallen. Ich war so angefixt von der Idee dahinter, dass ich gleich mal mitgemacht habe – und auch dadurch zwei weitere wundervolle Blogs entdeckt habe.
    Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.
    Em.

    • Sarah Kroschel

      Danke dir für deinen lieben KOmmentar und es freut mich, dass dir das Projekt von JesSi so viel Inspiration geben konnte.

  3. Pingback: Habe ich Träume? 1000 Fragen an mich selbst (Frage 21-40) - Heldenhaushalt

  4. Ich hab mich heute auch mal hingesetzt und angefangen die Fragen zu beantworten, ich finde das Experiment sehr gut, wie du schreibst, mal hinsetzen und sich mich sich selber beschäftigen, auch wenn heute einige Tränen dabei flossen. Morgen wird der Beitrag dann Final online gehen 😀

    Ich finds gut, wieder ein wenig mehr über Sari hinter den Blog kennengelernt zu haben, schließlich ließt man sich schon so viele Jahre (mehr als 10! Verdammt) Da finde ich so etwas echt schön. (Haha wo ich die Kommentare grad von dir und Steffi sehe, ihr zwei wart mit Pia/MamaMiez *bis ich gecheckt hab das das eine person ist gott* und einer Hand voll anderen, so meine ersten Blogerfahrungen <3 und Vorbilder 😉 )

    • Sarah Kroschel

      Ich kannte sie ja immer nur als Daily Pia und der Tatsache, dass sie ein Buch geschrieben hatte. Das war echt beeindruckend damals. Das scheint heute ja nun auch viel verbreiteter zu sein. Bis ich sie durch Zufall mal als Mamamiez entdeckt hatte, sind echt Jahre ins Land gezogen ^^

      • Bei mir war es eher andersherum xD Ich kannte das Pseudonym eher, als den anderen Blog und erst kurz nach der Geburt des Großen hab ichs dann gerallt, aber auch nur weil sie mich drauf hinwies XD

        Aber hab auch letztens mal alte Kommentare gelesen und dann auch so gedacht „Was wohl aus xy geworden ist“ die ein oder andere ist ja komplett aus dem Netz verschwunden. Schade eigentlich

  5. Pingback: 1000 Fragen an mich selbst - Fragen 1 bis 20 - Magnolienherz

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