Wie ich mich einmal an meinen ersten Piroggen versuchte #Rezept

Piroggen

Habt ihr schon einmal selber Piroggen gemacht? Ich nicht. Dabei scheint es die perfekte Mahlzeit für uns zu sein. Immerhin bestehen sie aus Hefeteig und Hackfleisch und erinnern somit stark an die Hackfleischpizza, die wir so gerne essen. Wer würde das nicht essen?

Immerhin sind Piroggen in der Herstellung sehr variabel und können etwas aufwändiger aus Hefeteig, schnell aus Blätterteig oder simpel aus Nudelteig gemacht werden. Auch bei der Füllung kann man ein bisschen herum probieren, so dass es eigentlich Varianten für jeden Geschmack geben kann.

Es war also an der Zeit sich mal selbst an Piroggen zu versuchen…

Letzte Woche war es soweit. Ich fand mich also in der Küche wieder und versuchte mich an meinen ersten Piroggen. Da sie nicht nur bei den Kindern, sondern auch beim Vaterblogger (der sich am Abend als Tauschgeschäft für ein paar Kataloge ebenfalls eine abholte) gut ankamen, dachte ich mir, dass ich das Rezept vielleicht mit euch teilen sollte. Habt ihr Lust? Dann schreibt euch folgendes auf den Einkaufszettel:

1 Würfel frische Hefe, 400 Gramm Mehl, 250 ml Milch, einen Teelöffel Salz und einen Teelöffel Zucker, zwei Esslöffel Öl und ein Ei zum Bestreichen. Für die Füllung müsst ihr ein bisschen schauen, was ihr bevorzugt. Wir haben Rinderhack genommen und dieses mit etwas Zwiebel und Tomatenmark angebraten. Man kann aber auch prima Möhren, Erbsen und ähnliches dazu nehmen.

Piroggen

Als erstes müsst ihr den Piroggenteig bzw. den Hefeteig ansetzen. Hierfür gebt ihr die Hefe in lauwarme Milch und verrührt diese gut. Gebt dann noch Salz, Zucker und Öl dazu und vermischt das Ganze mit dem Mehl. Nun gut durchkneten, bis ein schöner Teig entsteht. Lasst diesen für 30 Minuten gehen und dann können wir loslegen.

Zupft den Teig in mehrere Stückchen und rollte diese Kreis rund aus. Das Hackfleisch wird zuvor natürlich angebraten. In jeden Hefeteig – Kreis kommt nun ein großer Esslöffel von der Füllung. Die Ränder vom Kreis werden mit Ei bestrichen und dann zusammen geklappt.

Piroggen

Mit einer Gabel drückt ihr die Ränder nun fest zusammen. So entsteht auch das typische Muster am Rand der Piroggen. 

Die Piroggen werden nun auf ein Backblech gelegt. Am besten legt ihr auf dieses etwas Backpapier. Hier lasst ihr die Teigtaschen noch ein wenig gehen und bestreicht sie dann mit etwas Mehl.

Piroggen

Den Ofen heizen wir auf 200 Grad Umluft vor und backen die Piroggen darin für ca. 15 Minuten bis sie goldbraun sind.

Lecker, einfach und ein toller Sattmacher!

Die Kinder waren in jedem Fall begeistert und wollen das nun öfter zum Mittagessen habe. Wieder mal zeigt es sich, dass es sich lohnt dann und wann auch mal neue Rezepte auszuprobieren und somit den Speiseplan um eine weitere Möglichkeit zu erweitern.

Piroggen

Der Aufwand war jetzt auch nicht so groß, wie ich befürchtet hatte und man kann auch noch super Abwechslung in die Zubereitung mit reinbringen, in dem man die Füllung zum Beispiel um Käse, Wirsing oder anderes ergänzt und so durchaus auch mal eine vegetarische Mahlzeit daraus macht.

Noch ein kleiner Tipp für die, die auch Brotboxen packen müssen: Wenn man die Piroggen etwas kleiner herstellt, lassen sie sich am nächsten Tag auch super kalt essen und so gut mit in die Schule oder auf Arbeit nehmen!

Habt ihr schon einmal Piroggen gemacht und habt ihr tolle Rezeptideen für uns?

sari-unter

4 Kommentare

  1. Hallo Sari,

    Piroggen nicht,da ich sehr sehr oft mit Hefeteig auf Kriegsfuß stehe. Seit 20 Jahren will der mir einfach nur super selten gelingen 😉 Aber Stichpunkt vegetarisch,ich denke die Füllung von den Gemüsetaschen (aus TK-Blätterteig) die ich gerne mal mache,passt auch super. Dabei handelt es sich um scharf angebratenes Gemüse …z.B Paprika,frische Pilze,ein paar Cherrytomaten (große lohnen bei der eher geringen Gemüsemenge nicht) etwas Räuchertofu dazu und mit einer Pflanzensahne (oder auch normalen Sahne) abgelöscht. Kann man natürlich variieren nach Geschmack,Reis bei tun oder Hirse oder oder oder.
    Mit der Blätterteigtasche hab ich bislang noch jeden Gemüsemuffel bekommen 😉

    Eine schöne Woche dir noch,
    L.G
    Blackmoon

    • Sarah Kroschel

      Blätterteig ist ne tolle Sache. Leider kann ich das Kind hier weder für Paprika noch Pilze begeistern und Tomaten auch nur frisch und nicht angebraten. Das macht es wirklich schwierig.

  2. Oh, ich gebe zu, der Begriff Piroggen ist mir gar nicht geläufig. Ich liebe gefüllte Teigtaschen, am liebsten mag ich Pogaca, das Rezept ist auch ähnlich: Hackfleisch, Zwiebel, Lauch und Paprika als Füllung. 🙂

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