Was mich nun beschäftigt…

gedanken01  Einen wunderschönen Montag Morgen wünsche ich Euch, meine Lieben. Schon wieder ein Montag und es ist kaum zu glauben, dass wir uns schon mitten im neuen Jahr befinden. Ich habe an manchen Tagen das Gefühl, sie ziehen wie in einem Nebel an mir vorbei. Ich stehe mehrmals in der Nacht auf, versorge das Kind, werde vom Helden dabei unterstützt und im Grunde fängt der Tag um 6 Uhr an. Ich freue mich, wenn ich mal länger liegen bleiben kann, aber bis ich mal wieder so richtig erholt schlafen kann, wird es wohl vorerst wieder eine Weile dauern. Aber wisst Ihr was? Ich komme mit dem Schlafmangel an sich eigentlich ganz gut zurecht. Es gibt Schlimmeres…

Womit ich hingegen immer eher nicht so gut klar komme, das ist das Chaos. Da sitzt man mit Baby und Kleinkind zu Hause und blickt auf ein gigantische Chaos hinab. Maru meinte neulich zu mir, ich solle mir immer vor Augen halten, was am Ende auf uns wartet: Ein gemütliches neues Heim. Und sie hat natürlich Recht, aber so lange noch kein Ende in Sicht ist, fällt einem das unglaublich schwer. Ich wette, viele von Euch kennen dieses Gefühl. Überall Kisten und alles, was einem am Anfang noch so überschaubar vorkam, scheint nun einfach keinen Platz in all den Kisten zu finden und man fragt sich wann und warum man all das irgendwann mal angeschafft hat.

gedanken02Ich denke über Wandfarben und Teppiche nach, ob es ein neues Bett sein muss und wie ein Sofa wo wie aussehen könnte. Das alte ist inzwischen so unbequem und durchgesessen und einfach nicht mehr ausreichend für vier Personen, dass man eigentlich schon gar nicht mehr gerne darauf sitzt. Und dann all die To-Do-Listen. Dinge, die umgemeldet werden müssen, die noch besorgt oder organisiert werden wollen. Wir müssen Tapeten abreissen, neue rankleistern, malern und Teppiche verlegen. Aber am Schlimmsten, und das hat mich damals schon beim Umzug genervt, ist es, die alte Wohnung (damals von mir nur noch als „das Loch“ bezeichnet) auch nochmal etwas herzurichten, wo man damit ja eigentlich gerne so schnell wie möglich abschließen möchte. Aber das Gute ist: Wenn man am Anfang noch denkt, dass die alte Wohnung doch eigentlich ganz prima war und man sie ungerne verlassen möchte, hat man im Laufe der Zeit durch das Chaos doch so eine Abneigung gegen sie entwickelt, dass man am Ende froh ist endlich raus zu sein. Zumindest ging und geht es mir so. Ich will weg und alles hinter mir haben, aber dafür muss noch viel passieren…

gedanken03Und dann natürlich die Kinder. Die zwar schon Vorfreude auf das neue zu Hause zeigen, aber noch nicht wirklich mit anpacken können, sich eher langweilen und daher irgendwie Zerstreuung brauchen. Umziehen mit Baby. Was für eine Erfahrung…aber es lässt sich nicht vermeiden, nicht wahr? Und wir werden das auch locker hinbekommen, da bin ich mir sicher…nicht wahr? Ein bisschen fehlt mir derzeit dieses Gefühl als nun größere Familie angekommen zu sein. Man hatte noch nicht so richtig die Zeit sich darauf einzulassen und die Ruhe dafür zu finden. Erst der eigene Heilungsprozess, dann die Feiertage, dann das große Kisten packen usw… ich hoffe, dass wir dann in einem Monat ein bisschen Ruhe finden und das neue Leben, von dem ich schon mal sprach, in vollen Zügen auf uns einfließen lassen können…uns darauf einlassen können. Hachja…

Und? Wie sind Eure Umzugserfahrungen bisher? Mit Kindern oder ohne? Was sind Eure ultimativen Umzugstipps für uns?

sari-unter

Kategorie Alltagschaos, Gedankenwelt

Frau Mondgras – Das bin ich, Sari. Gerne auch als Sari Mondgras bekannt und im Internet zu finden. 2-Fach-Mutter, Heldenehefrau, Kreativling, Harmoniesüchtig und ständig auf der Suche nach Glück. Ich komme aus Berlin, bin hier aufgewachsen und lebe hier seit ich denken kann.

9 Kommentare

  1. Geht mir im Moment genauso, habe ja auch noch das kleine Baby. Sie schläft auch nur ab und zu mal durch aber es wird immer häufiger und das lässt einen hoffen. Irgendwie hat man das dann irgendwie drin, das man weniger Schlaf hat und es stört nicht groß.

    Die Tage sind irgendwie verflogen, gestern war noch Silvester :)

  2. Wir sind 2014 umgezogen. Mini war damals 9 1/2 Monate alt. Bei uns war es nicht nur ein Haushalt der eingepackt werden musste. Nein, im Keller lagerten ja auch die Sachen meiner Firma, die dem Babyzimmer weichen mussten. Höchste Zeit also aus den 60m“ auszuziehen. Aber Mini war zeitlich so fordernd, dass wir schon Wochen vorher anfingen zu packen und uns trotzdem am Umzugstag noch von der Umzugsfirma beim Einpacken geholfen wurde.

    Das wirklich wichtigste an diesem Tag war, und dafür bin ich auf ewig dankbar, dass Mini bei der Patentante bleiben konnte als es stressig wurde. Das war überhaut das erste Mal, dass Mini auch nur länger als 5 Minuten nicht in meiner Nähe war. Ich hatte sie immer bei mir, rund um die Uhr. Doch am Umzugstag ging das einfach nicht. Und die Patentante, die selbst 2 Kids hat, hat Mini kurzerhand ins Auto gepackt und mit nach Hause genommen. Weg vom Stress und vom Chaos und als der Speditionstrupp fertig war mit ausladen brachte sie mir meine Mini wieder.

    Im August 2014 sind wir umgezogen. Bis heute ist nicht alles ausgepackt und ein Ende ist nicht in Sicht. Noch immer dreht sich unser Leben mehr um Schlafenszeiten und regelmäßig essen und überhaupt wollen wir lieber die Zeit genießen, die wir Mini für uns haben, bevor sie im November nach ihrem 3. Geburtstag in den Kindergarten geht.
    Das leider, hat aber auch zur Folge, dass weder meine Hobbyecke, noch die Sportecke meines Mannes, noch der große Garten mit Minis Spielgeräten fertig sind.

    Und so wie es aussieht, sind wir nicht am Ziel mit unserer Bleibe. Denn schon kurz nach dem Einzug dachten wir, es ist ein Fehlkauf. Nun werden wir also versuchen in diesem kleinen Nest in dem wir jetzt wohnen, ein anderes Haus zu finden und uns irgendwie mit Bank und Bausparkasse einig zu werden, damit wir möglichst in drei, vier Jahren wieder Kisten packen können.

    Mein Tipp für euch. Organisiert euch einen Babysitter, der sich um die beiden kümmert, damit ihr die Köpfe frei habt.
    Packt am Besten schon ein paar Tage vor dem Umzug die Sachen in Koffer die ihr direkt braucht und macht euch vorher eine Liste mit Dingen die ihr in eben diese Koffer gepackt habt und hakt diese Liste ab. Legt diese Liste in den Koffer, damit ihr ganz schnell wisst wo was ist und ihr nicht zehn mal überlegt… haben wir das eingepackt? wo haben wir es hingepackt?
    Alles Gute für den Umzug, lasst euch nicht stressen.

  3. Ich kann dich so gut verstehen, wir haben den ganzen Kram ja auch gerade hinter uns.
    Neben den Dingen (früh packen, jemanden, der mal aufpasst etc.), kann ich nur empfehlen: Holt euch so viel Hilfe, wie ihr irgendwie kriegen könnt! Nicht nur für den Umzug selbst, sondern auch für’s Packen und für die Renovierungsarbeiten.
    Ansonsten hieß die Devise bei uns echt: Durchhalten, durchhalten, durchhalten und sich immer auf das Ergebnis freuen.
    Auch bei uns ist noch immer nicht alles fertig, aber es nimmt langsam Formen an. Und als wir endlich das alte Haus übergeben hatten, hab ich drei Kreuze gemacht!
    Ich wünsch euch ganz viel Kraft! Ihr schafft das! :)

  4. Ich kenne zwar beides nicht wirklich, aber ich bin mir sicher, du packst das. Und ganz ehrlich: ich denke mal es wird dich keiner krumm angucken, wenn du nicht ALLES sofort wieder auspackst.
    Nehmt euch die Zeit die ihr braucht. Sicher, einiges ist wichtig beim Umzug, aber am wichtigsten ist die Familie. Und ich denke mal, dein Mann ist ein vernünftiger Mensch, der dir da auch unter die Arme greift :)

  5. Wir sind ja gerade erst umgezogen und hier ist auch 8 Wochen nach dem Umzug zumindest der Keller und die Arbeitsecke vom Mann noch nicht fertig.
    Was hier unheimlich geholfen hat war, das ich alle Kartons beschriftet habe und Säcke mit Bändern (für jede Person eins) in unterschiedlichen Farben gekennzeichnet habe, so wußte man sofort in welchen Raum es gehört. Auch hilfreich, war die Kids am Umzugstag außer Haus zu haben. Bei uns haben dann die Männer an der alten Wohnung ausgeräumt und ich hab mit meinen Freundinnen im Haus mit ausladen geholfen und schon Kinderzimmer eingeräumt und wo Schränke/Sofa hinkamen sauber gemacht.
    Meine Schwägerin hat sich ums Essen gekümmert und so lief alles ruck zuck wie am Schnürchen.

  6. Zwar war ich bei unseren letzten Umzug nicht live dabei, jedoch musste ich nach Rückkehr in mein Zimmer „einziehen“. Sprich Möbel kaufen, 17 Kisten auspacken & verstauen. Auf minimalsten Raum X_X Ein Doppelbett wäre fast zu breit für das Zimmer hier..
    jedenfalls kann ich nur einen Rat geben: Weitermachen, egal wie schwer es im Momen ercsheinen mag.

  7. Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.

    Die kleine Lady war gerade 1 Jahr alt als es bei uns an den Umzug ging. Ich wollte damals einfach nur alles so schnell wie möglich fertig bekommen. Wieder wohnen, wieder leben. Habe mir den Umzug mit Kleinkind schlimmer vorgestellt. Hatten aber auch einige sehr engagierte Helfer. Inzwischen würde ich sehr gerne wieder umziehen: ein letztes Mal und dann in ein eigenes Häuschen. Wann und ob sich dieser Wunsch erfüllt steht noch in den Sternen.

    • Naja, wir haben ja KLEINKIND und BABY…hachja….der eine will immer nur Spielen usw. und der andere immer rumgetragen werden…so kann ich nicht wirklich helfen…alles etwas anstrengend, aber ja, das Ziel halte ich mir immer vor Augen.

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