Schlaflos in der Nacht… Von unruhigen Nächten voller Gedankennebel

Nacht

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Kennt ihr diese Phasen, in denen man sich so ausgelaugt und müde fühlt, dass man gar nicht genau ausmachen kann, wo der Tag anfängt und wo er aufhört? Diese Phasen im Leben, in denen man sich ausgebrannt fühlt, ohne genau sagen zu können, woran es liegt? Der Alltag ist nicht plötzlich voller oder umständlicher geworden als vorher, aber du merkst, du bekommst ihn schlechter gewuppt als sonst. Mir geht es derzeit ein bisschen so. Aber warum? Wer weiß.

Müde… einfach nur müde!

„Dann musst du abends auch einfach mal früher schlafen gehen“, sagt in solchen Zeiten der Mann zu mir. Wir sind durchschnittlich so um 22 Uhr im Bett. Ich würde sagen, dass das keine unmenschliche Zeit ist. 22 Uhr ist nach meinem Empfinden eine gute Zeit. Die Nacht ist lang genug, um ausreichend Schlaf zu bekommen und Energie zu tanken, um dann am nächsten Morgen gut aus dem Bett zu kommen, oder? 

Ich war früher deutlich länger wach. Saß bis spät in die Nacht vor dem Fernseher, schaute Serien oder las bis in die Morgenstunden Bücher. Der Wecker klingelte dann um 6.30 Uhr und ich hasste ihn dafür, aber es klappte irgendwie. Da bekomme ich heutzutage deutlich mehr Schlaf. Und dennoch bin ich manchmal einfach nur müde.

Ist es vielleicht Frühjahresmüdigkeit? Oder eher Spätjahresmüdigkeit?

Was auch immer es ist, aber ich merke es immer wieder: Es gibt diese Jahreszeiten, die ich schlechter wegstecke. Meist dann, wenn die Jahreszeiten wechseln. Hinzu kommt vielleicht, dass die Kinder derzeit nachts wieder viel Nähe suchen. Der große, wie auch der kleine Sohn kommen regelmäßig zu uns und wollen mit uns kuscheln. Dagegen spricht auch nichts. Was wir aber nicht haben, das ist ein Familienbett, in das wir alle vier ohne Abstriche nicht reinpassen. Die Kinder werden ja idealer Weise eher größer als kleiner *lach*.

Mir widerstrebt es immer am Abend früh zu Bett zu gehen. So, wie ich inzwischen lieber morgens früher aufstehe anstatt bis zum Mittag mal auszuschlafen. Ich habe einfach das Gefühl wertvolle Zeit für mich oder die Kinder einfach verstreichen zu lassen ohne sie sinnvoll genutzt zu haben. Kennt ihr dieses „Miracle Morning“ Prinzip. Diese halbe Stunde am Morgen, die man nur für sich nutzen kann/soll. Da gab es hier mal einen tollen Artikel zu. Ich nehme mir das schon ewig vor, einfach mal eine Stunde vor allen anderen aufzustehen, um Zeit nur für mich zu haben. Aber ich komme derzeit morgens einfach nicht raus. Nicht ohne Wecker klingeln.

Und so ist mir die Zeit abends auf dem Sofa heilig geworden…

Wenn der Mann abends so müde ist, dass er bereits um 21 Uhr Richtung Bett von dannen zieht, dann bleibe ich noch sitzen. „Warum gehst du nicht auch schon ins Bett“, fragt der Mann mich dann und ich antworte ihm „Weil der Tag dann schon vorbei ist und das Morgen so schnell kommt“. Es sind diese zwei bis drei Stunden am Abend, die ich genieße. Zeit, in der die Kinder idealer Weise schon in der Traumwelt unterwegs sind (oder im Fall vom Minihelden in Comics oder Bücher vertieft) und ich frei von Wäsche, Geschirr, Essen kochen und Bedürfnisse erfüllen bin und einfach abschalten kann. Davon möchte ich nichts hergeben. Lieber bleibe ich noch eine Stunde alleine auf dem Sofa sitzen, schaue eine Lieblingsserie oder lese ein bisschen und falle dann später müde zum Helden mit ins Bett. Meine „Miracle Time“.

Nacht

Blöd ist nur, wenn man Nachts auf einmal keinen Schlaf mehr findet.

Zuletzt hatte ich das so extrem, dass ich Nachts so gut wie gar keinen Schlaf mehr fand, als ich mit dem Heldenkind schwanger war und die Symptome mich wach hielten. In dieser Zeit wanderte ich bis spät in die Nacht hinein im Wohnzimmer auf und ab oder hörte ein Hörbuch nach dem anderen zum Einschlafen im Bett. 

Erst schlafe ich nicht ein und dann werde ich in der Nacht immer und immer wieder wach. In der Zwischenzeit ist erst das eine und dann das andere Kind aus seinem Bett in unseres gekrochen und drei verschiedene Arten zu Atmen befinden sich mit mir in meinem Schlafzimmer und ich werde innerlich so unruhig, dass ich nur schwer zur Ruhe kommen. Gleichzeitig kreisen in meinem Kopf tausende von wichtigen und unwichtigen Gedanken umher und ich habe das Gefühl mein Kopf zerreist innerlich.

Aktuell greife ich wieder zu Hörbüchern. Ich liege irgendwann im Bett, die Kopfhörer in den Ohren und lausche den Worten von Rufus Beck (Affiliate). Ich lausche eine Stunde. Zwei Stunden und irgendwann merke ich, wie ich wieder wach werden. Inzwischen hat Beck eine weitere Stunde gelesen und ich muss kurz überlegen, an welcher Stelle wir uns nun befinden. Ich lausche wieder ein bisschen und dämmere weg… Und so läuft die Nacht, bis dann plötzlich der Wecker klingelt und alles von vorne beginnt.

Kennt ihr diese Phasen? Habt ihr eure besonderen Zeiten am Tag und was hilft euch dabei ein bisschen zu euch zu finden und besser zu schlafen?

Kategorie Alltagschaos, Gedankenwelt

Frau Mondgras – Das bin ich, Sari. Gerne auch als Sari Mondgras bekannt und im Internet zu finden. 2-Fach-Mutter, Heldenehefrau, Kreativling, Harmoniesüchtig und ständig auf der Suche nach Glück. Ich komme aus Berlin, bin hier aufgewachsen und lebe hier seit ich denken kann.

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