Noch vier Tage bis Weihnachten…

Weihnachten

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Gestern Abend saß ich auf dem Sofa. Müde. Erschöpft. Der Dezember hat es wirklich mal wieder in sich. Wie jedes Jahr wieder merke ich, wie ich auf dem Zahnfleisch laufe je näher Weihnachten rückt. Genauso, wie unmittelbar nach dem Fest all dieser Druck plötzlich fällt und man voller Vorfreude und guter Vorhaben bereit für das neue Jahr ist.

Leider hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass der Dezember aber auch wirklich in der Regel noch einmal alles daran setzt auch die letzten Kraftreserven, die man für das aktuelle Jahr aufgespart hatte, wirklich bis auf den letzten Tropfen aufzubrauchen. Ihr kennt das Gefühl sicher. Am Ende des Jahres muss man noch einmal all seine Kraft aufbringen, all seine Energie bündeln und noch einmal richtig ranklotzen. Körperlich, wie auch emotional. Jedes Jahr im Dezember habe ich das Gefühl, dass für viele Menschen um mich herum ein kleines Paket voller Drama vor die Türe gestellt wurde. Wirklich. Jedes Jahr… Auch vor unserer Tür hat dieser Bote mal wieder Halt gemacht und die letzten Tage, wenn nicht gar Wochen waren sehr Nerven zehrend.

Weihnachten

Und plötzlich läuft im Radio ein Weihnachtslied…

Als wir gestern vom Wocheneinkauf zurück fuhren, es war schon dunkel und die Straßen nass und glänzend vom Regen (kein Schnee), lief im Radio auf einmal ein Weihnachtslied. Ich liebe die „White Christmas“ Version von Micheal Buble. Seine Stimme ist ganz wunderbar und er interpretiert das Lied wirklich schön. Normaler Weise läuft sein Weihnachtsalbum (Affiliate) in der Weihnachtszeit bei mir zu Hause rauf und runter. Beim Dekorieren. Beim Backen. Beim Geschenke einpacken. Und nun lief es plötzlich im Radio. Ich saß hinten beim Heldenkind und wir kuschelten. Wir waren müde und es erzählte mir von seinem Tag in der Kita. „Mach mal lauter“, bat ich den Helden und er drehte die Musik auf.

„Weißt du“, sagte ich zum Mann und setzte mich wieder auf, „wir haben tatsächlich dieses Jahr noch gar nicht wirklich Weihnachtsmusik gehört“. Was für eine Feststellung. Liebe Leute! In vier Tagen ist Weihnachten und tatsächlich haben wir kaum Weihnachtsmusik gehört. An einem Krankenlager – Tag lief das Weihnachtshörbuch und das Heldenkind hat seinen Weihnachtstonie dann und wann in seinem Zimmer angehabt, auf dem ich ihm ein paar der Lieblingslieder von Rolf Zukowski gepackt hatte. Aber tatsächlich hatten wir hier noch kein Weihnachtsalbum laufen. Keinen wirklich ruhigen Moment. Den Adventskranz haben wir nur am 2. Advent anzünden können und ansonsten war immer irgendwas los. „Wir waren dieses Jahr irgendwie noch gar nicht richtig weihnachtlich“; stellte ich fest und geriet ins Grübeln. „Dann machen wir das jetzt“, erwiderte der Held und drehte die Musik noch ein bisschen lauter, so dass ich laut mitsingen konnte.

Die Geschenke sind gepackt.

Letztes Jahr saß ich mit dem Helden am Vorweihnachtsabend im Wohnzimmer. Wir hatten uns im Fernsehen einen Film angemacht und um uns herum ausgebreitet lagen Geschenke und Klebezettel, auf die wir Namen schrieben. Wie die Weltmeister packten wir Geschenke ein. Dieses Jahr bin ich zumindest in dieser Hinsicht schon schneller gewesen. Die Geschenke sind nämlich alle schon verpackt und sicher versteckt. Es wird ein magisches Weihnachten. So wie unser Baum. So wie unsere Deko und all die Themen, die uns derzeit so massiv beschäftigen. Ich genieße diese Tatsache sehr und freue mich, dass ich das Thema mit den Kindern endlich mal angehen konnte.

Weihnachten

Eigentlich haben wir ja sogar schon Kekse gebacken und ein bisschen weihnachtlich gebastelt. Wir haben dekoriert und eine Weihnachtsfeier besucht. Sogar die Kalender der Kinder habe ich noch rechtzeitig geschafft und einen Abstecher auf den Weihnachtsmarkt haben wir ebenfalls bereits gewagt. Wenn ich all das so überschaue, bin ich vielleicht auch einfach ein bisschen zu streng mit mir. Vielleicht lasse ich die Müdigkeit und die Erschöpfung meine Wahrnehmung trüben und diese doch eher drückenden Emotionen überschatten alles andere. Wer weiß… Man ist sich selbst seines Glückes Schmied, heißt es nicht so?

Der Dezember mit all seinen Höhen und Tiefen!

Jedes Jahr wieder. Wir kennen das doch eigentlich schon, oder? Als Kind nimmt man so viel davon immer gar nicht wahr. Als Kind freute man sich auf das tägliche Türchen und das Highlight am Ende des Kalenders: Weihnachten. Den Weihnachtsmann, die Geschenke, das leckere Essen. Als Erwachsener hat man eben doch ein bisschen anders mit der Zeit zu tun. Ich freue mich jedes Jahr auf diese Zeit. Die Lichter, die Musik, die besonderen Ereignisse und den Kindern dabei zuzuschauen, wie sie jeden Tag an ihren Kalender gehen und es kaum erwarten können, bis Weihnachten endlich da ist. Wie sie mit leuchtenden Augen vor dem Weihnachtsbaum stehen und nach kleinen Paketen suchen, auf denen ihr Name stehen könnte. Die Prioritäten ändern sich im Laufe eines Lebens, aber eben auch die Dinge, mit denen man zu tun bekommt. Alles verlagert sich ein bisschen und man muss sich eben neu darauf einpendeln.

Müde bin ich. Irgendwie jedes Jahr kurz vor Weihnachten. Einkaufen, Planen, Organisieren. Das alles gehört dazu. Auch das ist Vorweihnachtszeit und ich bin froh, dass die Kinder von all dem noch nicht so betroffen sind, dass sie es einfach genießen können. Das ändert sich noch früh genug. Ich finde, die Weihnachtszeit ist etwas Wichtiges und Besonderes für Kinder und deshalb ist es mir auch wichtig ihnen diese Zeit zu erhalten und irgendwie schön und besonders zu gestalten.

Wir werden die letzten vier Tage nun noch einmal richtig nutzen. Das haben wir uns ganz fest vorgenommen. Es sind nur noch vier Tage. Nicht mehr viel Zeit, aber viel Potential, um noch einmal alles heraus zu holen. Vier Tage bis Weihnachten! Lasst es uns angehen!

4 Kommentare

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