Das Schönste an Weihnachten sind die Tage danach…

Weihnachten

Werbung (unbezahlt) – Der folgende Artikel enthält evtl. Bilder mit Produkten, die wir in unserem Alltag nutzen. Wir haben keine Bezahlung für das Zeigen oder Nutzen derselbigen erhalten.

Zweiter Weihnachtsfeiertag. Wir sitzen am Esstisch. Die Kinder und ich. Der Mann liegt noch ein bisschen im Bett und genießt die Ruhe. Nachdem die Kinder ihre Schüssel Cornflakes leer gegessen haben, überlegen sie, was sie nun gerne machen möchten.

„Mama“, sagt der Miniheld, „ich überlege, mit welchem meiner Geschenke ich mich jetzt beschäftigen soll“. Ich schlage vor, dass wir vielleicht endlich eines von seinen Lego Paketen aufbauen. Heute müssen wir erst später los zu einem Essen im Restaurant. Kein Kochen, kein Aufräumen, kein Vorbereiten. Wir können einfach den ganzen Vormittag im Schlafanzug sitzen und vor uns hin trödeln. So sind hier die Tage nach Weihnachten. Der Miniheld ist begeistert von der Idee und holt den Quidditch Bausatz (Affiliate Link), den der Weihnachtsmann gebracht hat. Schon gestern fragte er immer wieder danach, aber uns fehlte einfach die Zeit dafür. Gestern erwarteten wir nämlich Besuch zum Raclette.

Zeit für Lieblingsmenschen!

An Weihnachten haben wir nun schon seit einigen Jahren immer die ganze Familie beisammen. Mit ganzer Familie meine ich meine Eltern und Großeltern und die Eltern vom Helden. Als wir nämlich noch das frische Pärchen in der Familie waren gleichten die Weihnachtstage für uns meist einem Marathon. Wir verbrachten teilweise mehr Zeit ihn Bus und Bahn, um zu den einzelnen Familienmitgliedern zu fahren, als irgendwo im Haus selber. Also beschlossen wir, als wir unser gemeinsames erstes zu Hause hatten, einfach alle direkt zu uns kommen zu lassen. Wie in den alten Familien: Das Haus voll Chaos und Familie. Wie es sich für ein richtiges Weihnachtsfest gehört. Und das hat sich nun über die Jahre hinweg erhalten und ist stetig mit den Familienmitgliedern gewachsen. Kinder wurden älter, fanden Partner, die ebenfalls eingeladen wurden und die Zimmer wurden immer voller und voller. Gefüllt bis oben hin mit Leben.

Dementsprechend werden die Tage danach für uns immer etwas ruhiger. Vielleicht gehen wir noch einmal zu einem Adventsessen oder in ein Restaurant oder setzen uns mit Lieblingsmenschen für eine kleine Runde zusammen. Fast schon eine weitere Tradition zwischen Weihnachten und Neujahr ist für uns zum Beispiel der Raclette – Nachmittag mit meiner Schwester und ihrem Partner geworden.

Weihnachten

Aber das Schönste an Weihnachten sind die Tage danach…

Ganz ohne Druck. Ohne Zwang und ohne groß etwas machen zu müssen. Der Tag nach Weihnachten, wenn wir alle so lange schlafen, wie wir wollen (sofern das mit Kindern möglich ist) und die Schlafanzüge am liebsten gar nicht mehr ausziehen wollen. 

Diese Zeit habe ich als Kind ganz besonders geliebt. Meist stand ich schon vor meinen Eltern auf. Die Geschenke waren alle schön unterm Baum drapiert und ich betrachtete sie voller Ehrfurcht nochmal. Oft war unter ihnen ein Film, den wir bekommen hatten und den schaute ich dann morgens in aller Ruhe, während ich meine neuen Spielsachen ausprobierte.

Weihnachten

Seit damals hat sich eigentlich nicht viel geändert. Nur dass ich jetzt morgens am Baum sitze und entweder meinen Kindern dabei zuschaue, wie sie nun gleiches mit ihren neuen Sachen machen oder mit ihnen zusammen alles ausprobiere.

Heute, am zweiten Weihnachtsfeiertag haben wir zum Beispiel endlich die Zeit zum Bauen gefunden.

Manche Geschenke sind deshalb so schön, weil sie uns dazu bringen Zeit gemeinsam zu verbringen. Das Bauen von großen Lego Projekten zum Beispiel oder Brettspiele für die ganze Familie. Die Kinder wünschen sich meist tatsächlich jedes Jahr ein neues Spiel, das wir gemeinsam spielen können, was mich persönlich immer sehr freut, denn diese Momente genieße ich jedes Mal sehr. Dieses Jahren waren es sogar zwei, aber davon erzähle ich euch vielleicht mal am Wochenende.

Ich liebe diese Ruhe nach dem Trubel. Besonders die Zeit vor Weihnachten hat es, finde ich, immer ganz schön in sich. Viele Weihnachtsfeiern, Geburtstage, Events in Schule oder auf der Arbeit. Der Geschenkestress, volle Einkaufsläden und nicht selten birgt der Dezember noch viele ungeplante und teilweise nicht schöne Überraschungen. All das entlädt sich dann am 24. und man merkt, wie der Puls die Tage danach mehr und mehr runter geht… all die Anspannung fällt von einem ab und die Aufregung der Kinder löst sich in einer Art Erlösung auf und auch sie werden wieder entspannter.

Für mich geht nun immer diese Phase los, in der ich anfange zu reflektieren. Das Jahr. Meine Gefühle. Die Entwicklung all der Dinge um mich herum. Vorsätze sind ja immer so eine Sache, aber so ganz raus aus meinem Kopf sind sie dann doch nicht…

Doch jetzt genieße ich erst einmal diese Ruhe nach dem Sturm. Wie verbringt ihr die Feiertage?

2 Kommentare

  1. Pingback: "Die Märchenbahn" von Rolf Krenzer #Rezension - Heldenhaushalt

  2. Pingback: Unsere letzten #Freitagslieblinge in 2018 - Heldenhaushalt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.