„Mr. Pinguin und der verlorene Schatz“ von Alex T. Smith #Rezension

Mr. Pinguin

Werbung / Rezension – Das Buch wurde uns für diesen Beitrag als Rezensionsexemplar vom Arena Verlag zur Verfügung gestellt

Es gibt so Phasen, da bekomme ich den Minihelden ziemlich schwer dazu motiviert ein Buch zu lesen. Grundsätzlich kann ich mich ja wirklich glücklich schätzen, dass er eine ziemliche Leseratte ist und man ihn im Grunde nicht dazu überreden muss ab und an mal zu einem Buch zu greifen. Tatsächlich ist es eher so, dass ich ein neues Buch auf dem Esstisch liegen lassen kann und es dauert gar nicht lange und ich entdecke den Sohn damit auf dem Sofa sitzend. Eigentlich wollte er nur mal kurz reinblättern und meist ist er dann doch recht schnell darin vertieft. 

Er gehört auch eher zu der Kategorie Kinder, die abends eine gefühlte Ewigkeit brauchen, um einschlafen zu können. Da ist es für ihn ganz praktisch, dass er sich die Zeit bis zum Schlaf mit Büchern füllen kann. Ein Bekannter sagte mal zu mir, dass er als Kind auch immer ewig brauchte, bis er endlich einschlief und es erst besser wurde, als er lesen konnte, weil die Abende dann nicht mehr so langweilig waren. Dem Minihelden ergeht es ähnlich. Doch manchmal, da locken ihn eher nicht die dicken Bücher mit spannenden Geschichten, sondern Comics. Grundsätzlich finde ich das echt super, aber manchmal wünschte ich mir, dass er mindestens genauso oft zu einem Buch greift. In den letzten Tagen ist das tatsächlich mal wieder der Fall gewesen. Aus der Bücherei brachte er ein Buch mit, weil er den Titel so interessant fand, mit dem Papa liest er Abends immer noch fleißig an „Timeless“ und in den letzten Tagen zog er mit Begeisterung das Buch „Mr. Pinguin und der verlorene Schatz“ durch.

Ein spannendes Abenteuer mit einem Pinguin?

Als ich das Buch im letzten Jahr entdeckte, sprach mich ja die Inhaltsangabe direkt an und mir war sofort klar, dass das Buch dem Minihelden gefallen könnte. Wir sind nämlich durchaus kleine Pinguin – Fans (früher von ihm liebevoll Ohebin genannt), was man unter anderem daran sehen kann, dass er im Töpferkurs damals mit großer Begeisterung verschiedene Pinguine aus Ton hergestellt hat und auch aus anderen Gründen haben wir eine emotionale Verbindung mit Pinguinen. 

Aber mal davon abgesehen ist die Geschichte rund um den mutigen Pinguin spannend und lustig zugleich. Perfekt also für eine 7 Jahre alte Leseratte. Auf 208 Seiten begleiten wir Mr. Pinguin bei seinem ersten Fall, der aus der Feder von dem Autor Alex T. Smith stammt und im Arena Verlag erschienen ist.

„Mr. Pinguin und der verlorene Schatz“ von Alex T. Smith

Mr. Pinguin ist ein Pinguin. So viel sei schon einmal gesagt. Mr. Pinguin ist nämlich nicht einfach nur ein Name, sondern irgendwie auch eine Beschreibung der Person. Mr. Pinguin ist ein selbsternannter Detektiv und Abenteurer und kann es kaum erwarten sein erstes zu erleben. Immer an seiner Seite ist sein Assistent Colin, eine kleine Spinne, die Kung – Fu kämpfen kann. Damit sollte ja eigentlich nichts schief gehen, oder? Alles, was dem Team jetzt noch fehlt, das ist ein ordentliches Abenteuer.

In ihrem Iglu – Detektivbüro sitzend, warten sie auf ihren ersten Fall. Obwohl Mr. Pinguin am Vortag eine Anzeige in der Zeitung geschaltet hatte, wo er darauf hinwies, dass er ein professioneller Abenteurer und Detektiv war, blieben die Abenteuer bisher aus. Bis dann plötzlich eines Tages das Telefon klingelt und das Museum exklusiver Seltsamkeiten um seine Hilfe bittet, da ein Goldschatz verschollen ist. Das ist ganz klar ein Fall für Mr. Pinguin und seinem treuen Assistenten Colin. Sofort machen sie sich auf den Weg in das Museum und treffen dort auf Frau Knochen, die ihnen den Auftrag gegeben hat. Endlich kann es los gehen. Das Abenteuer kann beginnen… doch irgendetwas ist seltsam an der ganzen Geschichte…

Mr. Pinguin

Copyright Arena Verlag

Mit Witz, Spannung und vielen lustigen Bildern!

„Mr. Pinguin und der verlorene Schatz“ von Alex T. Smith ist eine erfrischende Mischung aus Spaß und Spannung. Der Miniheld kann Geschichten, wenn sie zu spannend sind, immer schwer verarbeiten, aber hier steht neben der Aufregung auch der Spaß für den Leser im Vordergrund und sorgt für viele Lacher beim Lesen. Der Miniheld hat das Buch an zwei Abenden verschlungen, weil er unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte rund um Mr. Pinguin und Colin ausgeht.

Interessant zu wissen ist hierbei, dass sich Smith nicht nur für die Geschichte selber verantwortlich zeigt, sondern die Illustrationen dazu ebenfalls selber beigetragen hat. Diese runden die Geschichte ganz wunderbar ab und haben einen ganz speziellen Stil. Auffällig hierbei ist, dass die Illustrationen mit nur wenig Farbe auskommen. Passend zum Pinguin dominieren die Kontraste zwischen schwarz und weiß, wobei es hierbei Abstufungen gibt. Als Akzent kommt noch die Farbe Orange dazu und verleiht dem Ganzen noch mehr Leben. Eine herrliche Mischung aus Wort und Bild, die dem Sohn viel Freude beim Lesen bereitet hat.

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