DIY zum magischen Geburtstag: Die Sch(n)atzsuche!

Schnatz

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Ai, ai, ai… bereits morgen ist es schon soweit. Morgen wird sich zeigen, ob sich die viele Arbeit der letzten Tage und Wochen ausgezahlt hat. Ich habe Girlanden gebastelt, mir Spiele überlegt, große Pappen bemalt und beklebt, improvisiert, Buttons gemacht, gebacken, Zauberstäbe hergestellt und und und… Ich war mal wieder fleißig. Mal am Abend, mal mitten am Tag und manchmal saß ich sogar während des Trainings des großen Sohnes am Spielfeldrand und habe zugeschnitten wie ein Weltmeister, dass die Kinder schon ganz neugierig wurden.

Eines der Spiele, das ich für morgen geplant habe, möchte ich euch gerne heute schon zeigen. Es ist eine recht banale, aber wie ich hoffe effektive Idee, die die Kinder beschäftigt und herausfordert. Dabei handelt es sich nämlich aus einer Kombination von Sch(n)atzsuche (haha, das Wortspiel ist genial, oder?) und Rätseln .

Der Schnatz hat eine ganz besondere Eigenschaft!

Wer die Geschichte vom jungen Zauberer und dem Schnatz kennt, der weiß, dass ein Schnatz eine ganz besondere Eigenschaft hat. Er ist nicht nur ein magischer „Spielball“, mit dem man ein Spiel ganz schnell für sich gewinnen kann, sondern hat er die Fähigkeit sich bei der ersten Berührung mit Haut diese Person zu merken. Kommt er erneut mit dieser Person in Kontakt, öffnet er sich, so dass bei späteren Diskussionen bewiesen werden kann, wer ihn tatsächlich zuerst berührt hat.

Diese Eigenschaft wird später in der Geschichte genutzt, um etwas Wertvolles zu verstecken und genau diese Eigenschaft vom Schnatz machen wir uns auch für dieses Spiel zu nutzen. Wir veranstalten nämlich eine Art Schatzsuche oder auch Schnatzsuche mit Rätselraten. Und Folgendes brauchen wir dafür:

Schnatz

Ich habe 8 goldene Pappbecher mit passenden Deckeln bestellt. Außerdem Bindfaden, Papier und weißes Papier oder Pappe, um die Flügel zu basteln. Ich habe hier eine schöne Vorlage im Internet gefunden: Snitch Wings

Und dann kann es auch schon los gehen…

Aus Papier habe ich mir schmale Streifen zugeschnitten und 8 verschiedene Zaubersprüche herausgesucht, die ich in Runenschrift umgewandelt habe (davon findet man einige im Internet, ich habe ein Wikinger – Alphabet von hier gewählt). Passend zum Zauberspruch habe ich jeweils auch die Zauberstab – Bewegung daneben gezeichnet, denn wir wissen, dass viele Zaubersprüche ohne passende Bewegung nicht unbedingt gelingen können.

Schnatz

Die Runentabellen habe ich ebenfalls ausgedruckt und laminiert, damit die Kinder sie später zum Entziffern der Zaubersprüche nutzen können. Insgesamt habe ich nun also 8 Zaubersprüche auf diese Art vorbereitet.

Schnatz

Die Zettel werden nun zusammen gerollt und mit Bindfaden fixiert. So sieht das Ganze dann aus (siehe Foto). Als Nächstes werden nun die goldenen Schnatze (kann man das so schreiben?) vorbereitet.

Schnatz

Durch den Boden der Becher fädeln wir nun ebenfalls Bindfaden, damit wir die Becher später irgendwo anhängen können.

Schnatz

Dann schneiden wir die Flügel aus und kleben sie links und recht vom Becher an. Sieht doch schon fast wie ein Schnatz aus, oder?

Schnatz

Zum Schluss kommen die Zaubersprüche in die Becher rein und die Decken auf die Öffnung, so dass der Inhalt nicht herausfallen kann. Fertig. So können die Kinder später ganz einfach an den Inhalt vom Schnatz heran kommen.

Und wie läuft das Spiel dann ab?

Ich werde überall im Garten, im Haus und rund herum die acht Schnatze verteilen. Sie sollen in Bäumen, an Regalen, Lampen und anderen Orten hängen, wo die Kinder sie erst suchen und dann hoffentlich finden können.

Jedes Kind erhält einen Schnatz und ist für seinen Inhalt verantwortlich. Wieder zu Hause, werden wir den Schnatz öffnen und gemeinsam können sich die Kinder daran machen die Runenrätsel, die sich darin befinden, mit Hilfe der Runentafeln zu entziffern.

Auf einer großen Pappe habe ich Erklärungen der einzelnen Zaubersprüche vorbereitet, denen sie dann ihre enträtselten Zettel zuordnen können. Und so entsteht dann am Ende auch die Zauberkunst – Stunde, in der die Kinder die verschiedenen Zaubersprüche, die sie ja nun selber heraus gefunden haben, ausprobieren und lernen können.

Sie haben nämlich im Vorfeld natürlich eigene Zauberstäbe erhalten, doch dazu erzähle ich ein anderes Mal mehr. Unter anderem lernen sie dann übrigens auch den Patronus – Zauber, den wir dann direkt nutzen können, um heraus zu finden, welcher Patronus zu ihnen gehört. Doch auch dazu ein anderes Mal mehr…

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