Verrückte Träume und schlaflose Nächte…

Träume

Da ist sie wieder, diese Zeit, in der die Nächte sich nicht erholsam anfühlen. Diese Phasen scheine ich immer wieder mal zu durchleben. Manchmal lässt sich ergründen, warum ich in der Nacht einfach nicht zur Ruhe komme. Ja und manchmal, da weiß ich es einfach nicht. Oft verbergen sich dahinter ja Sorgen, Gedanken, Stress oder andere Dinge, die wir dann in unseren Träumen versuchen zu verarbeiten. Manchmal, ja manchmal habe ich aber auch einfach keine Ahnung.

Vor Monaten bin ich schon wieder dazu übergegangen zum Einschlafen Hörbücher zu hören

Schon als Kind brauchte ich immer Hintergrundgeräusche, um die kommende Nacht auszublenden. Entweder ich las so lange in meinem Buch, bis ich darüber einfach einschlief oder lauschte bis spät in die Nacht hinein Geschichten von meinen Kassetten. Ja, Kassetten *lach*. Lady Lockenlicht, die kleinen Ponys oder die Gummibärenbande begleiteten mich dann in meine Träume. Manchmal auch Bibi Blocksberg ohne Ende, denn meine Schwester hörte ihre Geschichten sehr gerne und bevorzugt, als wir uns einige Zeit lang ein Zimmer teilten. Also ja, ich brauchte irgendwie schon immer „Hintergrundmusik“ zum Einschlafen.

Eine ganze Zeit lang ging es dann auch ohne ganz prima. Vermutlich weil ich den Schutz vom Mann neben mir spürte, wer weiß. Doch dann und wann gewinnt das Kopfkino in der Nacht die Überhand und hält mich davon ab einen friedlichen Schlaf zu finden. Und in genau solchen Zeiten bin ich heute dankbar für meinen MP3 Player oder der Tatsache, dass ich ja auch mit dem Handy in Kombination mit Kopfhörern mich berieseln lassen kann.

Was ist es, was mich da vom Schlafen abhält.

Wenn es um das Einschlafen geht, dann sind es meist Gedanken, die in meinem Kopf herum irren. Da wird etwas geplant, dort sind einige Termine in der Woche oder irgendjemand hat etwas gesagt, dass mir einfach keine Ruhe lässt. Manchmal kommen alte Sorgen wieder hoch und rütteln mich auf, obwohl sie meist unnötig sind. Meist mache ich mich eh nur verrückt und könnte es so viel einfacher haben. Vielleicht kommt der große Sohn da nach mir. Er zergrübelt auch immer sehr viel und macht sich in vielen Situationen viel zu viele Gedanken. Manchmal noch viel mehr als ich und dann lastet es schwer auf unseren Schultern, drückt auf unsere Stimmung.

Und dann sind da diese Phasen, in denen ich mehrmals in der Nacht wach werde oder dann am frühen Morgen und das Gefühl habe, dass die Nacht unglaublich anstrengend war.

Träume

Seltsame Träume suchen mich dann heim und ich kann sie nur schwer analysieren

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr am Morgen aufwacht und sich euer Körper anfühlt, als ob ihr die ganze Nacht lang schwer gearbeitet hättet? Als ob ihr eigentlich genau jetzt ins Bett gehen und nach dem erholsamen Schlaf streben solltet, der eigentlich nach idealerweise 8 Stunden Schlaf hinter euch liegen sollte.

Die Träume der Nacht flackern noch leicht im Kopf nach und ihr fragt euch, was sie wohl bedeuten sollen, denn eigentlich waren sie verdammt seltsam und verwirrend. Haben eigentlich überhaupt keinen Sinn ergeben und nichts mit dem zu tun, was euren Alltag derzeit beschäftigt. Manchmal kommt ihr selber nicht einmal darin vor.

Wenn ich dann nachts wach werden von diesen seltsamen Dingen, drehe ich mich um, schaue wer alles bei uns im Bett liegt (gerne wird da nämlich aus „nur“ Ehemann plötzlich Mann und zwei Kinder, die sich irgendwann unbemerkt zu uns ins Bett gekuschelt haben) und hoffe, dass der Traum damit ein Ende gefunden hat und ich nun einen neuen beginnen kann. Manchmal klappt es, oft geht es aber auch nahtlos weiter und ich werde immer wieder wach, um den Traum zu beenden. Das nervt. Ihr kennt das bestimmt, oder?

Manchmal denke ich über ein Traumtagebuch nach

Ein Freund hat das eine Zeit lang gemacht. Ich weiß gar nicht, ob er das immer noch macht. Sein Ziel war sich an seine Träume erinnern zu können, sie sich bewusster zu machen und am Ende vielleicht sogar etwas Einfluss auf diese zu nehmen. Dieses Bewusstmachen soll wohl ziemlich gut helfen. Doch weiß ich nicht, ob ich die Energie hätte, um mitten in der Nacht einen Stift in die Hand zu nehmen und schnell aufzuschreiben, was da gerade passiert ist und wenn ich morgens wach werde, sind die Träume meist gar nicht mehr so intensiv präsent, wie sie es vor wenigen Sekunden noch waren.

Das interessiert mich jetzt, da müsste ich den Freund direkt mal fragen, ob er das noch macht, wie es lief und was für ein Fazit er daraus gezogen hat. Vielleicht würde es tatsächlich mal etwas Klarheit in diese seltsamen Schlafphasen meines Lebens bringen. Führt einer von euch solch ein Traumtagebuch und kann dazu mal ein wenig berichten?

Wie schlaft ihr denn abends ein, habt ihr auch manchmal wirre Träume, die euch aufwecken und wie geht ihr damit um?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.