Der Tag, an dem Opa der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat #Rezension

Opa

Rezension*

Hachja, es gibt so Geschichten, da freut man sich, dass es zu einer Fortsetzung kommt, oder? Wie ihr euch vielleicht erinnern könnt, haben wir vor einiger Zeit das tolle Kinderbuch „Der Tag an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“ von Marc-Uwe Kling hier auf dem Blog vorgestellt.

Darin lernten wir die Kinder Tiffany, Max und Luisa kennen. Da ihre Eltern arbeiten müssen, sollen Oma und Opa auf die drei aufpassen und dabei geht ein bisschen etwas schief. Zum Beispiel macht die Oma mit einem einfachen „Klick-Klick“ mal eben das Internet kaputt. Das Resultat ist eine lustige Geschichte, die durchaus auch etwas Zeitkritisches hat.

Dieses Mal geht dem Opa allerdings etwas schief…

Nach dem Erfolg von Oma und ihrer kleinen Internet-Katastrophe, geht es nun mit dem Trio und seinen Großeltern weiter. 

Es ist mal wieder soweit: Oma und Opa sollen auf Tiffany, Max und Luisa aufpassen. Nach dem letzten Mal steht die Frage im Raum, wer hier tatsächlich auf wen aufpassen muss, denn wie wir wissen, sind Oma und Opa mit vielen modernen Dingen nicht so vertraut. So weiß Opa durchaus, wie man mit einem Wasserkocher Wasser kocht, aber er hat dabei eher etwas vor Augen, was viele von euch vielleicht auch noch aus ihrer Kindheit kennen.

Zumindest weiß ich noch gut, wie meine Oma früher den Wasserkessel auf den Herd stellte und dieser dort so lange stand, biss er oben an der Tülle zu pfeifen begann. Hachja… verständlich, dass der Opa den elektrischen Retro-Wasserkocher der Eltern für genau so etwas hielt. Ihr könnt euch sicherlich denken, wie diese Geschichte ihren Lauf nimmt, oder?

Der Opa stellt den Wasserkocher auf den Herd, dreht diesen auf und… ja, der Wasserkocher beginnt zu schmelzen. Wisst ihr, wie ekelig es riecht, wenn Plastik schmilzt? Bestimmt! 

Opa

Das bedeutet wohl für alle Flucht aus dem Haus!

Zu Hause lässt es sich nun nicht mehr aushalten und Oma, Opa und die Kinder müssen den Tag im Garten verbringen. Das ist eigentlich gar nicht so schlecht, wie sie bald feststellen, denn draußen kann man eine Menge toller Sachen machen, spielen, Spaß haben und sich Geschichten erzählen.

So stellt sich zum Beispiel heraus, dass jeder schon einmal etwas Doofes oder Fehler gemacht hat, die einem unangenehm sind. Zwar hat der Opa etwas Sorge, dass er für seinen Fehler ordentlich ausgeschimpft wird, gleichzeitig sorgt dieser aber auch dafür, dass sie alle einen tollen und lehrreichen Tag miteinander verbringen.

Wir lieben die Geschichten von Marc-Uwe Kling

Marc-Uwe Kling und Astrid Henn, die sich auch in diesem Buch für die Illustrationen verantwortlich zeigt, sind wirklich ein super Team. Schon im ersten Teil haben sie zusammen gearbeitet und auch in dem vom Heldenkind sehr geliebten Buch „Das NEINhorn“ ist aus ihrer Zusammenarbeit heraus entstanden.

Seine Bücher begeistern hier wirklich die ganze Familie. Während der Held beim ersten Teil viel lachen musste, hatten am zweiten nun vor allem die Kinder auch viel Freude. Der Humor von Marc-Uwe Kling trifft einfach unseren Geschmack. Das Buch „Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat“ umfasst 72 Seiten und ist für eine Altersgruppe von 6 Jahren. Durch die relativ große Schrift und die vielen farbigen Illustrationen von Astrid Henn ist es durchaus auch schon für geübte Leseanfänger geeignet, bereitet aber Lesern, wie auch Vorlesern viel Spaß.

Kennt ihr eigentlich schon die Werke von Marc-Uwe Kling?

*Anmerkung: Das Buch wurde uns vom Carlsen Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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