Der Tag an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat #Rezension

Internet

*Werbung/Rezension* – Das Buch wurde uns für diesen Beitrag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

In Zeiten wie heute geht ohne Internet eigentlich gar nichts mehr, oder? Seid mal ehrlich: Wie oft am Tag nutzt ihr das Internet? Wir finden unsere Wege dank der App auf dem Handy, kommunizieren mit unseren Mitmenschen über diverse Kanäle und finden Information (teilweise sogar oft welche, die wir gar nicht wissen wollten). Diesen Artikel könnte ich jetzt ohne Internet nicht für euch schreiben und zu euch in die Welt hinaus schicken. Ich bin ehrlich – Ich liebe die Vorzüge, die das Internet mit sich gebracht habe. Als ich damals meine Anfänge in Punkto Webseite hatte, da saß ich in der Kleiderkammer meiner Eltern am Computer meines Vaters und wühlte mich durch die unendlichen Möglichkeiten, die das Internet scheinbar zu bieten hatte. Jede freie Minute, die sich mir bot und damals musste ich noch Internet – Zeit bei meinem Vater aushandeln. Zum einen wollte er ja selber seinen PC nutzen und zum anderen war das Internet noch nicht jederzeit für jedermann erreichbar. Von der Geschwindigkeit mal ganz zu schweigen *lach*. 

Sind wir uns also darin einig, dass sich in den letzten 15 Jahren einiges getan hat in Punkto Internet und ich möchte gar nicht bestreiten, dass es nicht ständig im Alltag im Einsatz bei mir ist.

Doch was tun? Wenn das Internet auf einmal kaputt ist?

Eine gute Frage, oder? Ich kann mich an Meldungen erinnern, in denen es heißt: „Oh nein, Whattsapp ist down!!“ Oder „Skandal, Facebook funktioniert nicht!“. Was soll man nur tun, nicht wahr? Warum sollte man einfach mal ganz banal wieder eine SMS schreiben oder gar jemanden anrufen. Ich bin ja nun selber kein Mensch, der gerne telefoniert, aber es ist schon ziemlich deutlich, wie sehr wir uns selber vom Internet abhängig gemacht haben. Ich schließe mich da gar nicht aus.

Wenn hier mal das Internet nicht funktioniert, dann können wir nicht unsere Serien schauen und Pläne mit Freunden schließen. Wir können nicht unsere E-Mails abrufen und ich kann nicht an dieser Seite für euch arbeiten. Skandalös, oder? Für manche Menschen geht dann regelrecht die Welt unter. Wie wäre das bei euch? Könntet ihr prima auch ohne Internet leben?

Der Tag an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat

Am 5 Tag unserer Kinderbuch – Woche möchte ich euch ein Buch aus dem Carlsen Verlag vorstellen. Es ist von Marc-Uwe Kling und heißt „Der Tag an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat„. Als es bei uns an kam, da griff es sich tatsächlich als erstes der Held. Da er selber viel mit dem Internet zu tun hat, war er natürlich direkt neugierig und ich muss zugeben, der Titel klingt auch ziemlich spannend, oder? Was für eine Vorstellung! Ob man wohl wirklich das Internet kaputt machen kann?

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Oma kann das scheinbar und auf einmal ist alles anders bei der Familie von Tiffany, Max und Luisa. Aber am besten erzählen wir mal ganz von vorne…

Die Oma macht „Klick, klick“ und auf einmal geht gar nichts mehr!

Oma und Opa sind bei Tiffany, Max und Luisa zu Hause, denn Mama und Papa müssen arbeiten. Wer hier auf wen aufpassen soll, das ist nicht so ganz klar, also nimmt sich Tiffany ganz fest vor gut auf die Oma aufzupassen. Die hat ihre ganz eigene Vorstellung davon, was das Internet eigentlich ist und versucht es den Kindern zu erklären, denn Max braucht das Internet, um sich mit Raumschiffen beschäftigen zu können. Die Oma erzählt etwas von Videotext und macht kurz „Klick, klick“ und auf einmal geht gar nichts mehr. Die Oma hat das Internet kaputt gemacht. Kaum zu glauben, aber wahr. Nichts geht mehr. Nicht bei ihnen zu Hause, nicht in der Stadt, nirgendwo…

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Das führt dazu, dass verschiedene Dinge schief gehen. Mama und Papa kommen nach Hause, da sie ohne Internet nicht arbeiten können und sogar ein Pizza Bote klingelt bei ihnen, weil sein Navi nicht funktioniert und er den Weg so nicht finden kann. Und so kommt es, dass die Familie einen Tag ganz ohne Internet verbringen muss. Ob und wie das Internet wieder repariert werden kann, das soll hier mal noch nicht verraten werden…

Ein Lesespaß für groß und klein!

Während der Mann in dem Buch blätterte, las er mir hier und da eine Stelle daraus hervor und musste lachen. Somit würde ich glatt behaupten, dass dies heute eine Empfehlung für euch vom Helden ist, aber auch der Miniheld hat das Buch mit großer Begeisterung gelesen. Ich finde, es hat durchaus auch etwas Zeitkritisches an sich und macht uns deutlich, wie sehr wir eigentlich nebenher statt miteinander leben und wie viel Abhängigkeit wir bei uns durch das Internet geschaffen haben. Es regt dazu an einfach mal einen Tag lang alles, was mit Internet zu tun hat, beiseite zu legen und sich voll und ganz aufeinander zu konzentrieren. Die Ablenkungen abschalten quasi und damit vermittelt dieses schöne Buch meiner Meinung nach eine sehr wichtige Botschaft an uns alle.

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Mal davon abgelesen ist es eine super Lektüre zum Vorlesen und selber lesen und sorgt für den einen oder anderen Lacher. Ein gelungenes Erstlingswerk von Kling und super untermal durch die Zeichnungen von Astrid Henn, die ihr vielleicht auch schon von „Der Ostermann“ kennt. 

Heute Nachmittag gibt es dann noch die #Freitags5 für euch und dann freue ich mich schon darauf euch morgen ein weiteres tolles Kinderbuch vorzustellen. Wie hat es euch bisher gefallen?

 

 

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1 Kommentare

  1. Das klingt wirklich sehr spannend und lustig. Bekomme ich gleich Lust es zu lesen. Ein Buch für die ganze Familie, oder? Lach…

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