„Schokuspokus 1 – Der geheime Kakaoklau“ von Maja von Vogel #Rezension

Schokupokus

Rezension*

„Mama, was kann ich jetzt machen“, sagte der große Sohn vor ein paar Tagen zu mir, als er mit der Schulaufgabe schon fertig war und auf die nächste Onlinestunde warten musste. „Lies doch ein Buch“, antwortete ich und er zog sich eines aus unserem „Noch nicht gelesen“-Stapel heraus und verzog sich auf das Sofa.

Den Rest des Tages kuschelte er sich in seinen Pausen immer wieder auf das Sofa unter eine Decke und las weiter in dem Buch. Zwischendurch hörte ich ihn ständig kichern und er erzählte mir von den lustigen Stellen, die er gerade gelesen hatte. Am Ende des Tages legte er das Buch bei mir ab und fragte, ob er nun auf Antolin das Quiz dazu machen dürfte. „Schon fertig“, fragte ich überrascht und der Sohn grinste mich an.

Ich nahm das Buch, das er gelesen hatte, in die Hand und betrachtete den Titel: „Schokuspokus – Der geheime Kakaoklau“ war der Titel und es wurde von Maja von Vogel geschrieben. Ich öffnete das Buch und blätterte ein wenig darin.

Schokupokus

Viele bunte Seiten mit schönen Illustrationen und großer Schrift lächelten mich an

Mir war das Buch auf anhieb sympathisch. Aber schon, als ich es damals aus der Bücherbox von Carlsen fischte, denn ein Buch, in dem sich alles um Kakao dreht und Schokolade ist bei einer Naschkatze wie mir mehr als willkommen *lach*.

Die Illustrationen, die der Geschichte ein Gesicht geben, sind von der Illustratorin Franziska Harvey und mit ein bisschen Recherche konnte ich herausfinden, dass ich ihre Arbeit bereits aus dem Buch „Das Weihnachtshaus“ kenne, das zu unseren Lieblingsbüchern in der Weihnachtszeit gehört. Text und Bild passen hier wirklich ganz wunderbar zusammen.

Die Schrift ist recht groß und die Kapitel überschaubar, so dass sich mir erstens erklärt, warum der große Sohn es so schnell ausgelesen hatte *lach* und es so zweitens zu einem wunderbaren Buch für Leseanfänger geeignet ist. Auf 128 Seiten begleiten wir die Protagnisten durch ihr kleines schokoladiges Abenteuer, das in weiteren Bänden seine Fortsetzung findet. Es handelt sich hier nämlich um den ersten Teil und der große Sohn verkündete mir, dass er nun auch die weiteren Bände davon gerne lesen würde. Doch worum genau geht es in der Geschichte nun eigentlich?

Schokpuspokus

„Schokuspokus 1: Der geheime Kakaoklau“ von Maja von Vogel

Wusstet ihr eigentlich, dass für das Volk der Maya Kakao etwas sehr Kostbares war? Nur die Reichen und Mächtigen durften ihn trinken. Hach… das gibt meinem morgendlichen Kakao direkt nochmal einen ganz neuen und besonderen Charakter. Aber das nur mal am Rande.

In dieser Geschichte lernen wir Amanda, Oskar und ihre Freunde kennen. Sieben Kinder sind es insgesamt, die in dem Waisenhaus von Frau Agathe Nieswurz zusammen mit dem Hausmeister Melkbrink leben. Wobei leben hier vielleicht nicht ganz das richtige Wort ist, denn in diesem Waisenhaus wird die berühmte „Schokuspokus“-Schokolade hergestellt. Tag für Tag müssen die Kinder unter der Aufsicht ihren fiesen Heimleiterin schwer schuften, wobei sie selber nie etwas von der Schokolade abbekommen. Es ist sicherlich nicht das schönste Leben für die Kinder.

Doch eines Tages finden sie ein geheimnisvolles Gefäß mit seltsamen Schriftzeichen darauf, das sich als ein Rezept für Glückskakao entpuppt. Ganze sieben Zutaten werden dafür benötigt, die nun gefunden werden wollen. Und damit beginnt ein süßes und spannendes Abenteuer für die Kinder.

Lustig und spannend und macht Lust auf mehr

Wenn der große Sohn schon von sich aus ankommt und darum bittet den nächsten Teil lesen zu dürfen, spricht das wohl definitiv für das Buch. Das viele Kichern während des Lesens und der Drang danach mir direkt von den Szenen aus der Geschichte erzählen zu wollen sind weitere Faktoren, die bei uns eine Rolle spielen, wenn ein Buch das Prädikat „Empfehlenswert“ vom Sohn bekommt *lach*. Das ist hier definitiv der Fall.

Es hat einen gelungenen Spannungsbogen, der kindgerecht ist. Der Leser fiebert mit den Protagonisten mit und hofft, dass sie bei ihrer Suche nicht erwischt werden. In Frau Nieswurz, der Heimleiterin, hat man ganz klar so etwas wie einen Bösewicht und bei all dem bleibt der Humor nicht auf der Strecke. Es scheint also eine gelungene Mischung zu sein. Das Ende dieses Bands kommt wohl aber doch recht abrupt, so dass man recht schnell mit dem zweiten Teil weiter machen möchte, der ja inzwischen erfreulicher Weise schon erschienen ist. Tatsächlich gibt es inzwischen sogar schon insgesamt vier Teile aus dieser Reihe.

Schokpupokus

Dem großen Sohn hat „Schokuspokus: Der geheime Kakaoklau“ gut gefallen und er freut sich schon auf mehr. Kennt ihr diese Buchreihe bereits? Wie hat sie euch gefallen?

*Anmerkung: Dieses Buch wurde uns von Carlsen als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt

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