Heldenküche – Brokkoli Kokoscreme Suppe

Brokkoli

Guten Morgen, Ihr da draußen. Was für ein herrliches Wetterchen ist das bitte? Das erste Mal seit langem sitze ich hier am Esstisch, tippe für euch ein bisschen und habe dabei nicht die Heizung neben mir an, sondern die Terrassentür offen, um die frische Luft und das Gezwitscher der Vögel herein zu lassen. Der Tag verspricht sonnig und schön zu werden.

Heute möchte ich mal wieder ein Rezept mit euch teilen. Davon wird sicherlich bald wieder öfter was kommen, denn im Rahmen meiner Recherchen für einfache Rezepte für den Ernährungsregenbogen, bin ich auf so manche schöne Ideen gestoßen. Von dem Ernährungsregenbogen muss ich euch demnächst unbedingt nochmal genauer erzählen, aber bis dahin müsst ihr euch für heute erst einmal mit einem neuen Suppenrezept zufrieden geben.

Brokkoli gehörte zu dem Gemüse, was ich schon immer gerne gegessen habe

Als Kind bekam man kaum ein Gemüse in mich rein. Ähnlich wie bei meinen Kindern jetzt, ich kann es ihnen also ganz gut nachempfinden. Viele Sachen habe ich jetzt im „Alter“ erst lieben und schätzen gelernt. Rosenkohl zum Beispiel. Ich habe ihn gehasst und immer sehr gelitten, wenn er auf dem Speiseplan stand. Selbst mit Spinat bin ich inzwischen halbwegs warm geworden und auch Zucchini und Aubergine haben von mir eine neue Chance erhalten. Was ich aber schon immer gut und gerne gegessen habe, das war neben Erbsen und Möhrchen (das typische Kindergemüse, oder?) Brokkoli und Blumenkohl. Leider kann ich meine Kinder dafür noch nicht so recht begeistern, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

In der grünen Woche haben der Held und ich einfach gleich zwei Mal Brokkoli in verschiedenen Varianten auf den Tisch gebracht. Einmal einfach gekocht zum Schnitzel und ein Mal habe ich eine cremige Suppe für den Helden und mich daraus gemacht. Das Rezept für Zweiteres habe ich euch heute mitgebracht.

Cremige Brokkoli Suppe mit Kokos

Da ich die Rezepte immer versuche so einfach und simpel wie möglich zu halten, benötig man, wie gewohnt, auch für dieses nicht all zu viel:

Brokkoli

1 Kopf Brokkoli, 1 Dose cremige Kokosmilch, 1 Zwiebel, 2-3 Knoblauchzehen, etwas Butter und Salz und Pfeffer nach eigenem Geschmack

Und wie immer gilt: Wenn ihr alles beisammen habt, dann können wir ja loslegen…

Den Brokkoli Kopf ordentlich waschen und die vielen kleinen „Blumen“ vom harten Stil abschneiden. Gebt dies nun in einen Topf Wasser und kocht den Brokkoli ca. 10 Minuten.

Brokkoli

In der Zwischenzeit könnt ihr den Knoblauch und die Zwiebel schälen, würfeln und in einem anderen Topf mit etwas Butter glasig braten. Wenn der Brokkoli fertig gekocht ist, gießt das Wasser ab, aber nicht weg, denn davon wird gleich noch einmal etwas benötigt. Der Brokkoli kommt nun zu den Zwiebeln und den Knoblauch.

Brokkoli

Gebt dann genug von dem Kochwasser dazu, so dass ihr alles mit einem Pürierstab schön durchpürieren könnt und eine sämige „Masse“ entsteht. Zum Schluss kommt nun noch die Kokosmilch dazu. Alles kurz noch einmal köcheln lassen und gut miteinander verrühren, bis die Kokosmilch sich gut aufgelöst hat. Bei Bedarf nun noch mit Salz und Pfeffer etwas nachwürzen und fertig.

Ich wollte ja eh wieder mehr Suppen auf den Speiseplan nehmen

Ich werde mich da in Zukunft sicherlich nochmal durch andere Gemüsesorten durchprobieren. Blumenkohl zum Beispiel. Daraus kann man auch eine tolle Suppe machen. Da bin ich mir sicher. Kokosmilch gehörte übrigens auch immer zu den Zutaten, die ich eher gemieden habe, weil ich das Kokosaroma nicht so mochte. Faszinierend, wie sich der eigene Geschmack im Laufe der Jahre verändern kann, oder?

Mehr Suppen auf den Tisch

Der kleine Sohn war auf jeden neugierig und hat die Brokkoli Cremesuppe mal probiert. Fand er auch gar nicht schlimm, muss es aber nicht immer geben. Der Mann fand das Kokosaroma recht stark, ich empfand es als genau richtig und sehr lecker.
Und? Wäre es auch etwas für euch?

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