1000 Fragen an mich (621-640) – Was hätte ich viel früher tun müssen?

1000 Fragen

Hallo Wochenmitte. Der kleine Sohn würde jetzt sagen „Noch 4 Mal schlafen und es ist Ostern“. Seid ihr auch so aufgeregt wie er? Ich eher nicht. Dieses Ostern ist noch seltsamer als das letzte und es wird und wird nicht besser. Morgen hat dann übrigens auch Frida, unsere Glückskatze, Geburtstag. Ob sie uns wirklich Glück bringt. Wäre ja schön, oder? 

Heute wollen wir den Ferientag nutzen, der im übrigen sehr sonnig werden soll, und ein bisschen für Ostern kreativ werden. Ich hoffe das gelingt uns. Wir lassen uns aktuell immer so schnell ablenken. Vielleicht zeige ich euch die Ergebnisse die Tage ja mal. Als kleiner Lückenfüller kommt deshalb heute mal wieder eine Fortsetzung der 1000 Fragen nach feiersun. Da ich allerdings diese 20 Fragen bei ihr nicht finden konnte, habe ich auf die von Pinkepank zurückgegriffen. Ich bin mir nicht sicher, ob diese zusammen gehören, aber bei den nächsten 20 der 1000 Fragen geht es dann mit dem „Katalog“ von feiersun weiter…

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1000 Fragen an mich und Eigenschaften, die ich an mir nicht mag…

Ich merke schon, dass die Fragen etwas anders ausfallen. Ich musste deutlich weniger nachdenken als sonst und in mich gehen. Dennoch habe ich wieder viel über mich selber nachdenken müssen. Das mag ich an diesen 1000 Fragen immer so sehr. Man durchleuchtet sich selber ein wenig. Vielleicht ist für euch ja etwas Interessantes auch dieses Mal wieder dazwischen oder ihr erkennt gar Parallelen. Wer weiß…

621: Von wem hast du vor kurzem Abschied nehmen müssen?
Bisher mussten wir in diesen seltsamen Zeiten Gott sei Dank von keinem wirklich Abschied nehmen und ich hoffe das wird noch eine Weile so bleiben. Immerhin ist das alles aktuell eh schon schwer und kompliziert genug.

622: Bist du (oder wärst du) eine Jungenmutter oder eine Mädchenmutter? 
Ich bin einen Jungenmutter. Ich habe mich früher immer eher als Mädchenmutter gesehen, wie ich mit meiner Tochter Puppen spiele und mit kleinen Ponys durch das Zauberreich reite, wilde Frisuren mache und süße Kleidchen aussuche. Das Schicksal sah mich aber eher als Jungenmutter, die jetzt mit Dingen wie Minecraft, Fußball und anderen Dingen zu tun hat und ich finde das toll. Ich kann zwar nicht jedes der Hobbies meiner Jungs gut nachvollziehen, aber es ist toll zwei so lebhafte und pfiffige Jungs hier zu Hause zu haben. Anders kann ich es mir inzwischen auch nicht mehr vorstellen.

623: Hast du schon mal eine individuelle Ansichtskarte gestaltet? 
Bestimmt. Schon als ich ganz klein war habe ich gerne Weihnachtskarten gebastelt und ich habe bestimmt auch schon mal selbst gestaltete Post verschickt. Vielleicht nicht unbedingt eine Ansichtskarte, aber alleine durch das Kakao-Karten und Collab-Projekt, das ich mit Maru, Ella und Anna eine Zeit lang regelrecht gelebt habe (viele Ergebnisse davon könnt ihr hier sehen), habe ich viel im Post- und Sammelkarten-Format gezeichnet. 

624: Wie würde dich deine Familie beschreiben? 
Sehr unterschiedlich, vermute ich. Für den einen bin ich nach eigener Aussage wie ein sehr guter Freund, dem andere zu abwesend *lach*. Wir leben hier ein bisschen in unserer Heldenhaushalt-Bubble, so will ich es mal nennen, und sind sehr mit unserem Alltag beschäftigt, der manchmal kaum Raum für anderes lässt. Klingt doof, ist aber so. Irgendwann entspannt sich das aber auch wieder. Innerhalb unserer kleinen Bubble bin ich „die beste Mama der Welt“, die unendlich geliebt wird und manchmal vielleicht etwas gereizt oder gar zickig *lach*. Das Übliche halt, wenn es um Mama-Alltag geht. Früher hat man mir gerne aber auch Harmonie süchtiges Verhalten zugeordnet und eine Ruhe, die ich wohl auf andere Ausstrahle. Davon ist in den letzten Jahren aber einiges verloren gegangen. Wie würde man mich aber grob zusammengefasst beschreiben: Am Anfang in sich verschlossen, aber wenn ich mich erstmal geöffnet habe laut, fröhlich und herzlich.

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625: Wonach suchst du deine Kleidung aus?
Stimmung und wie der Tag ungefähr laufen wird. Wenn ich weiß, dass ich den ganzen Tag nur zu Hause bin oder von einem Termin zum anderen hetze, habe ich in der Regel eher sportliche Sachen an. Leggings mit einem gemütlichen Oberteil und dann so, dass ich im Notfall auch etwas Sport damit machen kann. Schick ziehe ich mich meist an, wenn ich weiß, wir sind ein wenig gemütlich zusammen in der Stadt unterwegs. 

626: Welche deiner Eigenschaften magst du nicht?
Dass ich manchmal schnell genervt bin und Dinge gerne lange vor mir herschiebe, anstatt mich ihnen einfach direkt zu stellen. Mich machen viele Situationen nervös und so lege ich mir gerne selber immer wieder Steine in den Weg und schaffe so eine gewisse Abhängigkeit davon, dass andere mir unter die Arme greifen, um das Problem zu lösen.

627: Welches Gericht würdest du am liebsten jeden Tag essen?
Flammkuchen. Der geht irgendwie immer. Also wirklich immer. So lecker, so saftig, so salzig. Egal ob aus dem Ofen oder vom Grill. Und Obstsalat in den verschiedensten Varianten.

628: Mit welchem Gefühl spazierst du durch einen Zoo?
Es kommt darauf an, in welchem Zoo wir sind und in welchem Bereich wir unterwegs sind. Ich glaube das Gefühl an sich ist besser, wenn wir im Wildtiergehege unterwegs sind, denn da ist alles viel offener und freier. Gerade wenn man die Tierhäuser im Zoo besucht (ganz besonders das Affenhaus, wenn der Außenbereich zu ist), hat man oft das Gefühl in ausschließlich traurige Gesichter zu schauen. Es ist spannend für die Kinder all diese besonderen Tiere von so Nahem sehen zu können, aber glücklich wirken die meisten von ihnen nicht. Der Raum ist oft klein und beengt. Also ja, mit einem mulmigen Gefühl…

629: Bei welcher Angelegenheit hättest du deine Grenzen früher aufzeigen müssen?
Damals auf dem Gymnasium. Mir war allerdings selber nicht so recht klar, wie unglücklich ich war. Das zeigte sich erst mit der Zeit durch verschiedene Faktoren. Ich zog mich zurück, igelte mich ein, begann viel zu essen und hatte kaum Freunde und das gipfelte schließlich dann in schlechten Noten und darin, dass mein Vater dann die Notbremse zog und ich die Schule wechselte, wo ich die Klasse wiederholte und wieder mehr zu mir selber fand. 

630: Welcher Film ist für dich der beste schlechteste Film, der jemals produziert wurde?
Das ist einfach. Sehr einfach. „Titanic 2“. Wir entdeckten ihn damals in einer Filmdatenbank eher durch Zufall und waren neugierig, wie sie diese Idee wohl umgesetzt hatten. Was für ein Desaster. Ganz ehrlich. Ich weiß ja nicht, ob ihr die Version kennt, die wir damals gesehen haben, aber…. lasst es.

631: Ist jeder Tag ein neuer Anfang?
Im Idealfall ja. Sage ich mir zumindest, wenn ich abends ins Bett gehe, die halbe Nacht nicht schlafen konnte, weil ich grüble ohne Ende und am nächsten Tag wie gerädert aufstehe. Meist fühle ich mich aber dennoch besser als am Vortag, auch wenn manche Gedanken und Sorgen noch auf mir lasten. Oft habe ich am nächsten Tag mehr Kraft für diese Herausforderungen.

632: Wo gehst du beim ersten Date am liebsten hin?
Erste Dates in diesem Sinne gibt es bei mir nicht mehr. Oder immer wieder erste Dates mit dem Mann vielleicht *lach*. Aber wenn wir neue Leute treffen oder kennenlernen, dann gehe wir gerne in den Biergarten bei schönem Wetter. Man sitzt draußen, ist in netter Gesellschaft und hat einiges, worüber man reden kann. Gerne laden wir auch zum Grillen ein. Das ist aktuell natürlich alles etwas schwieriger.

633: Wann musstest du dich zuletzt zurückhalten?
Hm… ist gar nicht so lange her. Allgemein halte ich mich mit meinen Gedanken häufig zurück. Nur wenn ich wirklich kurz vorm Platzen bin kommt es mal durch. Ansonsten natürlich beim Shoppen. Da muss ich mich oft zurückhalten und erst einmal abwägen, ob ich es wirklich, wirklich, wiiiiirklich brauche :) .

634: Kannst du jemanden imitieren?
Nein, ich bin gar nicht gut darin. Es wirkt immer gleich *lach*.

635: Was hättest du viel früher tun müssen?
Da gibt es einige Sachen, die ich früher hätte machen müssen, Angefangen mit der Schule, wo ich an manchen Stelle früher hätte lernen oder Veränderungen anstreben müssen. Es ist ja halbwegs gut gegangen, aber ich hätte durchaus auch einen anderen Weg anstreben können.

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636: Singst du im Auto immer mit?
Immer! Definitiv. Bei Lieblingsliedern sowieso. Es hat großen Einfluss auf meine Stimmung.

637: Mit wem würdest du gern tauschen?
Niemanden. Auch wenn es nicht immer einfach ist, so habe ich ein Leben und eine Familie über die ich wirklich nicht klagen kann. Warum tauschen? Dann hätte ich ja meinen Chaos-Männerhaushalt hier nicht mehr.

638: Wann hast du zuletzt heftig gejubelt?
Gejubelt… hm… ich bin eigentlich kein lauter Mensch. Nur wenn ich mich wirklich, wirklich über etwas ärgere, dann verfalle ich in langweilige Standpauken, die zwischenzeitlich auch mal etwas lauter werden können. Laut Jubeln… hm… sicherlich mal bei einem sehr knappen Tor vom großen Sohn in einer brenzligen Situation oder so.

639: Wie läuft es in deinem Liebesleben?
Ich bin glücklich.

640: Wodurch wirst du inspiriert?
Durch so vieles. Vor allem durch die Menschen um mich herum, die alle so kreativ oder motivierend sind. Das deckt die verschiedensten Bereiche ab und ich bin ehrlich dankbar dafür.

Wer inspiriert euch?

Das würde mich ja doch mal interessieren? Wodurch lasst ihr euch gerne inspirieren. Sind das eher die Menschen um euch herum oder braucht ihr dafür vielleicht Bücher oder Zeitungen. Wenn ihr eine Idee sucht, nutzt ihr dafür das Internet und diverse Plattformen, sind es gar die vielen kreativen Blogs da draußen, die euch dabei helfen oder ist das eher eine Mischung aus alledem? Erzählt es mir doch mal in den Kommentaren. Ich bin wirklich gespannt auf eure Inspirationsquellen.

Ansonsten gibt es mehr Antworten auf die 1000 Fragen hier auf dem Blog. Ihr seid herzlich eingeladen ein wenig zu stöbern… Wenn ihr euch selber den 1000 Fragen stellen wollt, werdet ihr bei feiersun fündig.

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