Schnelles Last-Minute-DIY: Bunte Osterpost mit Fingerabdrücken

Osterpost

Heute, am 1. April, gibt es mal keinen Aprilscherz. Hier ist Scherzfreie Zone, keine Sorge. Stattdessen habe ich euch heute noch ein kleines, schnelles DIY mitgebracht, falls ihr noch auf der Suche nach einer einfachen Idee für Osterpost seid.

Letztes Jahr haben wir Hasen aus Origami gefaltet und auf bunte Karten geklebt, dieses Jahr brauchen wir wieder unser liebstes Werkzeug: Unsere Finger. Habt Ihr Lust? Dann los…

Bunte Osterpost mit Fingerabdrücken

Wir starten auf unserer Osterpost heute eine Ostereier-Suche im Grünen. Die Idee ist wie gewohnt ganz simpel und schnell umgesetzt und es braucht auch gar nicht viel Material:

Material

Ihr braucht nur eure Finger, einen Tuschkasten, Wasser, weiße Blätter, einen schwarzen Fineliner und bunte Pappe. Das meiste davon habt ihr sicherlich greifbar? Natürlich braucht ihr noch Schere und Klebe, um das Ganze dann zusammen zu bringen.

Wenn ihr alles beisammen habt, können wir ja loslegen.

Mit den Fingern in die Farbe, das bringt viel Spaß!

Wenn ich den Kindern sage, dass wir etwas basteln wollen, bei dem wir unsere Finger als Pinsel brauchen, sind sie immer voller Vorfreude, denn das macht ihnen richtig Spaß. So wie mit unseren Pusteblumen damals zum Beispiel. Das ist so wunderbar haptisch.

Osterpost

Für den Anfang vierteln wir ein weißes Din A4 Blatt, damit haben wir dann das Postkartenformat. Die Finger werden nun kurz in Wasser getunkt und in die passende Farbe getaucht.

Osterpost

Etwas mittig, eher ein Stückchen weiter unten werden nun verschiedene Fingerabdrücke auf das Blatt gesetzt. Entweder in einer Reihe oder versetzt. Wie es euch besser gefällt.

Abdrücke

Je bunter desto fröhlicher finden die Kinder und tunken die Finger einmal den ganzen Regenbogen durch *lach*. So wie oben sieht das Ganze dann erstmal aus. Anschließend lassen wir die Fingerabdrücke erst einmal trocknen. Wenn ihr aber schön viel Farbe und nicht zu viel Wasser genommen habt, dürfte das nicht all zu lange dauern.

Osterpost

Wenn die Abdrücke trocken sind, werden aus diesen nun bunte Ostereier für unsere Osterpost. Hierzu braucht ihr nun den Fineliner, mit dem ihr erst die Fingerabdrücke grob umrandet (es darf ruhig etwas unordentlich aussehen) und dann verschiedene Muster in die Eier malt.

Osterpost

Zum Schluss nehmen wir uns noch einen grünen Stift, wenn wir wollen, und verstecken die Eier im Gras. Der kleine Sohn hat hierfür grüne gerade Linien unter die Eier gemalt, ich hingegen habe es lieber so wie auf dem Foto gemacht. Zum Schluss bekommt die Osterpost noch einen schönen Schriftzug auf die obere Hälfte mit dem Fineliner. „Liebe Grüße“ oder „Frohe Ostern“ oder was euch auch einfällt… 

Das kann sich schon mal sehen lassen, oder?

Zum Schluss wollen wir unsere Osterpost noch etwas stabiler machen und kleben unsere weißen, bedruckten Blätter auf farblich passende Bastelpappe, die wir dann so ausschneiden, dass ein kleiner Rahmen rund um unser Bild entsteht. Ich liebe unsere Ergebnisse. Wie gefallen sie euch?

Ergebnis

Auf die Rückseite kann man nun noch ein paar liebe Worte und Grüße schreiben und dann ab die Post in die Briefkästen am Sonntag, wenn man sich schon so nicht sehen kann, oder?

Osterpost

Wie immer schnell und einfach erledigt und die Kinder hatten viel Spaß dabei. Ich finde, dass es manchmal gerade diese einfachen und wenig komplizierten Methoden sind, mit denen man tolle Effekte erzielen kann. Genau das führt für die Kinder auch zu einem schnellen und zufriedenstellenden Ergebnis und damit auch zu einem Erfolgserlebnis und man bekommt selbst Bastelmuffel dazu sich mal ein wenig Zeit zum Basteln zu nehmen.

Noch drei Mal schlafen, würde der kleine Sohn jetzt sagen. Seid ihr bereit für Ostern? Wie werdet ihr die Tage verbringen? Es wird ja leider auch in diesem Jahr wohl wieder eher überschaubar werden.

Unsere Bastelidee landet übrigens dieses Mal beim Kiddikram.

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