Kann ich das so lassen? NEIN! – Gute Vorsätze für 2018!

Vorsätze

Viele Jahre stand ich an dem Punkt, an dem ich mir sagte, dass ich so etwas wie gute Vorsätze nicht brauchen würde. Sie einzuhalten gelingt eh selten. Ich versuchte mich dennoch an der Wasser – Challenge und auch an einer der vielen Sport – Checklisten, die es im Internet so gibt. Im letzten Jahr formulierte ich seit langem mal wieder eine Idee von Dingen, die ich gerne besser machen möchte. Dieses Jahr läuft es aber anders. Dieses Jahr muss ich mit mir selber deutlich konsequenter umgehen. Dieses Jahr muss sich etwas ändern und aus diesem Grund wird es hier bei mir gute Vorsätze geben. Vorsätze, die überschaubar aber für mich und unsere Familie wichtig sein werden und die ich schaffen möchte. Unbedingt.

Das letzte Jahr hat seine Spuren hinterlassen…

Nicht nur aufgrund des Dach – und Wasserschadens am Haus. Es hat irgendwie auch seine Spuren auf mir hinterlassen. Ich fühle mich ausgelaugt und müde und aus irgendeinem Grund habe ich im Laufe der letzten Wochen verlernt mich zu lieben. Klingt das seltsam? Mitte des Jahres stellte ich schon einmal fest, dass das Selbstbewusstsein stark gelitten hatte. Der Blick in den Spiegel macht schon lange keinen Spaß mehr und das darf nicht sein.

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da fühlte ich mich in meinem Körper wohl. So richtig. Auf Fotos strahlte ich (obwohl ich mich nicht unbedingt für fotogen halte) und ich trug meine Kleidung gerne und bunt. Das ist im Moment nicht mehr so und ich möchte daran nun etwas ändern. 

Das Jahr 2018 wird ein Selbstliebe – Jahr!

Ich möchte mich wieder wohl fühlen. In vielerlei Hinsicht. Wenn ich in den Spiegel blicke, in meinem Körper an sich. In meinem zu Hause. Ich möchte strukturierter, geordneter und disziplinierter wieder werden. In den letzten Monaten habe ich zu Gunsten anderer Dinge vieles schleifen lassen und denke, dass das auch mit die Ursache für mein persönliches Unwohlsein ist. 

Ich habe mir einiges vorgenommen.

Ich schwanke noch ein wenig, ob ich es wieder mit dem „Sparkle & Shine“ Projekt versuchen soll, dass ich schon mal vor zwei Jahren mitgemacht habe. Damals noch von Mina von Schildmaid geführt, inzwischen von Missi übernommen. Auch in diesem Jahr bietet Missi das Projekt wieder an und hat sich mit den Grafiken mal wieder selbst übertroffen. Ich hadere noch etwas mit mir.

Man ordnet seine Ziele 4 Überschriften zu und setzt sich monatliche Kleinziele, mit dem Bestreben, dass man zum Ende des Jahres hin zu sein Ziel schafft oder ihm zumindest näher gekommen ist. Mit einem monatlichen Blick darauf, kann man dann quasi in Selbstkontrolle (und dem prüfenden Blick der Leser) schauen, wie konsequent man war und was man tatsächlich alles geschafft hat. Sollte es für jemanden von euch interessant klingen, kann er sich ja hier bei Missi mal einlesen. Da findet ihr alle wichtigen Infos. Rein zur Sicherheit formuliere ich meine Ziele hier mal für euch aus. Ob ich es aber wirklich im Sparkle & Shine Stil dieses Jahr hier durchziehen werde, das weiß ich noch nicht. Eventuell gibt es Quartalsmäßig mal einen Einblick für euch.

Meine Ziele und Vorsätze für 2018

Nach dem Sparkle & SHine Prinzip unterteilen sich die Ziele wie folgt: Body, Mind, Soul, Heart. Was tue ich für meinen Körper, für meinen Kopf, meine Seele und was für mein Herz. 

Vorsätze

BODY: Mein Jahresziel ist es, mich wieder in meinem Körper wohl zu fühlen. Aus meiner Sicht ist er ganz schön aus der Form geraten (auch wenn es nicht wirklich erwähnenswert viele Kilos sind) und auch meine Haut und das Haar haben gelitten. Das heißt im Klartext: Wieder mehr Sport in den Alltag bekommen und gesünder leben. Mehr Schlaf, mehr Obst, mehr Wasser. Ich möchte wenigstens 2-3x die Woche in irgendeiner Form Sport machen, die Wasser – Challenge noch einmal versuchen, weitestgehend auf Kohlenhydrate verzichten und Hautpflege betreiben.

MIND: Ich möchte mich intensiver mit dem Zeichnen beschäftigen. Den im letzten Jahr erarbeiteten Stil weiter ausformen und ihn nicht so versumpfen lassen. Ich möchte Ordnung in meinen Alltag und meinen Kopf bekommen und auch in unser Haus. Konkret heißt das: Wieder mehr für die Rückblicke und Beiträge zeichnen, eventuell auch mal digital (fehlt nur das passende Tablet) und gewissenhafter Kalender führen. Mein Plan für mehr Ordnung im Alltag und Haus ist es eine Schaltzentrale für die Familie im Stile von Maru einzurichten. Mit LIsten scheine ich gut zu funktionieren. Wenn ich Ordnung in mein Leben bekomme, dann fühle ich mich sicher auch dort wieder wohler.

SOUL: Mehr Zeit. Das brauchen wir alle. Ich habe das Gefühl, dass im letzten Jahr viel unserer Zeit flöten gegangen ist und wir nur von einem Termin zum anderen gerannt sind. Ich möchte unsere Alltag entschleunigen und alles um uns herum minimieren. Störfaktoren beseitigen, mehr wieder auf uns besinnen. Vielleicht schaffe ich auch mal wieder richtig ein Buch zu lesen, meditativ mit den Kindern im Garten zu arbeiten und ihn zu einer schönen Oase für uns zu machen.

HEART: Unser Herzensprojekt dieses Jahr ist das Haus. Mehr oder weniger. Einige Dinge müssen ja nun früher angegangen werden, als geplant und so wird es Ende des ersten Quartals die neue Küche für uns geben. Bis dahin gilt es nochmal ordentlich Chaos im Haus zu machen und alles vorzubereiten. Das Kinderzimmer wird noch einmal umgeräumt und auch der Dachboden bedarf einer Überarbeitung. Ich möchte ausmisten. Und zwar so richtig. Weg mit all dem Ballast, der uns hier wie eine Last auf die Schultern drückt. Verkaufen, Verschenken, Sachen zur BSR bringen und und und… das Ziel ist es am Ende des Jahres alles in eine gemütliche und überschaubare Ordnung gebracht zu haben. Diese lässt sich dann nämlich auch für die Zukunft besser erhalten.

Wie ich im Einzelnen nun auf diese ganzen Themen und Ziele eingehen werde, wie meine Kleinziele dafür aussehen werden, darüber muss ich mir nun in den nächsten Tagen ausführlich Gedanken machen. Eine Planungszeit sollte man sich schon eingestehen. Es kann ja nicht immer alles von heute auf morgen besser werden, nicht wahr? 

2018 wird unser Jahr!

Da bin ich mir ganz sicher. Es wird magisch werden. Neues für uns bereit halten und Altes vertreiben. Wir werden wieder mehr zu uns zurück finden und die Vorsätze werden uns dabei helfen. 

Habt ihr in diesem Jahr Vorsätze formuliert? Was steht bei euch ganz oben auf der Liste? Was wollt ihr unbedingt schaffen und wie geht ihr an eure Ziele ran? Habt ihr Tipps und Tricks für meine genannten Ziele? Vielleicht könnt ihr mir da ja ein wenig helfen? Ich bin für jede Inspiration zu haben!

sari-unter

16 Kommentare

  1. Liebe Sari, ein frohes neues Jahr,

    Selbstliebe ist gut, aber man muss sich auch erstmal so selbst lieben ohne angestrebte Ziele oder Veränderungen und dann kann man diese Dinge sich selbst zu Liebe verändern. Alles andere geht wahrscheinlich in die Hose.

    Ohne jetzt Werbung machen zu wollen, habe ich das was cooles zum Zeichnen entdeckt: das ISKN Slate, damit kann man angeblich mit Hilfe eines Ringes, den man auf jeden Zeichenstift stülpen kann seine Werke von Papier zu Tablet digitalisieren. Das klingt total spannend, vielleicht wäre das ja was für dich.

    Ich wünsche dir ein tolles Jahr,

    liebe Grüße
    Ella

    • Sarah Kroschel

      Ja, die Werbung hatte ich auch schon in meiner Insta – Line. Sieht auch echt cool aus, aber es soll wohl nicht sehr sorgfältig die Linien übernehmen. Ich liebäugel Ja mit einem Bamboo Slate oder Folio.

  2. Das mit der Selbstliebe hab ich mir ganz genauso vorgenommen und drück dir dafür und alle anderen Pläne ganz fest die Daumen.

    Fürs Ausmisten empfehle ich dringen das Buch „Magic Cleaning“ von Marie Kondo. Das hat seine Höhen und Tiefen, motiviert aber in jedem Fall ungemein und hat bei mir an Stellen Ordnung erschaffen, an denen ich sie nie für möglich gehalten hatte :)

    • Sarah Kroschel

      Auf den ersten Blick finde ich gleich mehrere Bücher. Welches wäre das Beste??

  3. Ich freue mich sehr, dass Du dabei sein möchtest und wünsche Dir viel Erfolg!
    Und natürlich noch ein frohes neues Jahr :)

  4. Liebe Sari,

    ein frohes neues Jahr für dich und Deine Lieben und viel Erfolg beim Umsetzen Deiner Ziele. An sich kenne ich dieses Prinzip aus dem universitären Kontext. Auch konkrete Ziele setzen. Direkte und in der Ferne und mit einem Enddatum belegen. Klappt gut und hilft wirklich.

    Alles Liebe ♡

    • Sarah Kroschel

      Ja, das macht auch Sinn, so hat man es immer im Blick und schon zwischendurch kleine Erfolgserlebnisse

  5. Super spannend, auch ich habe lange keine Vorsätze gemacht und in diesem Jahr erstmalig so richtig viele. Ich arbeite da auch gerne mit Listen :D Ich bin gespannt, ob ich alles schaffen werde, aber bin hochmotiviert💪 Ganz oben steht mehr Struktur in den Haushalt bringen, aber auch in den Blog. Ausmisten! Und noch ein paar größere Dinge ❤

  6. Ein wenig geht es mir tatsächlich ähnlich wie Dir, bin auch einfach „geschlaucht“ und erschöpft und das habe ich erst ein wenig spät bemerkt. Deswegen wohl auch als Neujahrsvorsatz eine kleine Rückbesinnung zu Dingen abseits von Arbeit und Verpflichtungen; einfach Dinge, die für mich sind und da komme ich ein wenig in meine eigene Vergangenheit zu Sachen, bei denen ich früher Zeit und Spaß hatte, wie z.B. mit meinem Blog.
    Deine Unterteilung gefällt mir, werde sie auch ein wenig als Vorlage für mich verwenden, wobei mir Haare und Haut relativ egal sind, tja, Männer- und Frauenzeugs halt. *lach*
    Beim Mind, Heart und Soul bin ich voll bei Dir und eigentlich auch bei Body, wenn ich an meine grotigen Ernährungsgewohnheiten denke.

    • Sarah Kroschel

      Schrecklich wie schnell man in schlechte alte ANgewohnheiten verfällt, ich wünschte, das würde bei den guten auch so leicht fallen ^^ Bei all dem Stress mag ich eigentlich gar nicht auf meine süßen Laster verzichten, aber Unwohlsein im eigenen Körper, das ist nicht schön…
      Ja, rückbesinnen ist immer gut. Ich finde es schön wieder mehr von euch beiden zu lesen :)

  7. Solche Durchhänger hat jeder Mal. Und bei euch ist letztes Jahr wirklich einiges passiert… Fühl dich gedrückt! Kopf hoch! Das wird wieder! Ich schicke dir eine dicke Tschakka-Wolke rüber.

    • Sarah Kroschel

      Ja, manchmal fühlt es sich wie eine nie enden wollende Depression an und dann kommen zwischendurch gute Tage…naja…es wird auch wieder anders werden.

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