Hallo 2017 – Gute Vorsätze und all das…

2017

2017

Willkommen im neuen Jahr, Ihr Lieben. 2017. Die ist es nun also. Von so vielen so sehnsüchtig erwartet. Ich hoffe, Ihr seid ohne Schaden rüber gerutscht.

Ich würde doch guten Gewissens behaupten, dass wir einen wirklich schönen Abend, wenn auch in kleiner Runde, hatten. Ein bisschen Spielen, ein bisschen Schlemmen, ein bisschen laut und ein bisschen leise sein. Und natürlich auch ganz viel Lachen. Inspiriert durch viele schönen Ideen aus dem Internet haben wir auch nachdenkliche Dinge gemacht, die einander glücklich machen sollten. Wir schrieben auf, was uns aneinander in diesem Jahr besonders gut gefallen hat und was die besten Momente aus dem alten Jahr für uns als Familie waren. Und heute, heute wollen wir gemeinsam, als Familie, auch noch darüber nachdenken, was wir uns für das neue Jahr vornehmen möchten. Jeder für sich und für alle gemeinsam.

Warum eigentlich immer diese Vorsätze?

Ich muss zugeben, ich habe schon oft in meinem Leben über gute Vorsätze nachgedacht und sie für das neue Jahr ausformuliert. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass ich sie eher selten dann am Ende tatsächlich auch eingehalten und umgesetzt habe. Jedes Jahr aufs Neue. Und am Ende des Jahres stellt man dann fest, dass man da nicht sehr konsequent heran gegangen ist. Dabei war es einem doch am Anfang noch sooo wichtig. Ihr kennt das sicher.

2017

Also warum tut man sich das immer und immer wieder jedes Jahr an? Ich habe da so eine Vermutung… Um Punkt Mitternacht setzen wir das Jahr auf Null zurück. Alles auf Anfang, wie es so schön heißt. Für manche ist das ein sehr wichtiger Moment. Vor allem, wenn er ein sehr bescheidenes Jahr hinter sich hatte. So ging es mir 2015. Ich war froh, als das Jahr endlich überstanden war, trotz Schwangerschaft und Geburt des Heldenkindes. Wir hatten viele unschöne Erlebnisse hinter uns und damit will und muss man irgendwann irgendwie abschließen. Und dieses Gefühl ein altes Jahr hinter sich zu lassen und in ein frisches, unbeflecktes neues zu starten, das gibt einem Hoffnung auf Verbesserung.

Und damit das Ganze nicht dem Zufall überlassen wird, überlegt man sich, was man tun kann, um dies positiv zu beeinflussen. Dieses Bedürfnis stellt sich jedes Jahr bei mir ein. Ganz ungewollt wirft man also nochmal einen Blick zurück. Schaut, was war doof, was war nicht so gut. Was ist Verbesserungsbedürftig. Der Mensch hat einen Hang dazu sich vor allem an die negativen Erlebnisse zu erinnern. Keine Ahnung, warum das so ist, aber es fällt uns deutlich leichter uns zu ärgern, als einfach mal glücklich und dankbar zu sein. Daher wohl das Streben nach Glück bei so vielen Menschen…

Also setze ich mir ein paar Ziele für 2017

Ich brauche das. Jedes Jahr. Dringend. Am besten in einer Gruppe und am besten mit Liste, die ich abarbeiten kann. In den letzten Jahren hat mir dabei sehr erst das Projekt 12 in… geholfen und später dann Sparkle & Shine. Man formuliert monatliche Ziele und schaut am Ende des Monats, was man geschafft hat. Das Ganze dann öffentlich, so dass man auch Kontrolle durch außen erfährt. Besonders in einer Gemeinschaft macht so etwas Spaß. Aber wie das meisten so bei Projekten ist. Irgendwann ist einfach die Luft raus. Und ich merke, ich kann mich nicht monatlich auf Vieles konzentrieren und so habe ich beschlossen mich dieses Jahr etwas weitflächiger mit den Dingen beschäftige, die ich gerne schaffen möchte. Für den einen oder anderen wäre vielleicht Marus neues Projekt ZweiSamstag ganz nett, wo man jeden Samstag zwei neue Wochenziele formuliert. Ich selber möchte mir allerdings noch mehr Spielraum lassen…

2017 

Es gibt Dinge, die der Jahreszeit entsprechend gemacht und geschafft werden müssen und Dinge, die ich unbedingt jederzeit im Auge behalten muss. Aber dafür muss ich erstmal mehr in mich  gehen. Nach Prioritäten Ausschau halten und mir dann überlegen, was wirklich wichtig ist. Sich selbst ständig kontrollieren zu wollen, das kann einen auch ganz schön unter Stress setzen und irgendwann macht das alles einfach keinen Spaß mehr.

Es gibt Dinge, die einfach passieren müssen…

Ganz klar: Mein Trinkverhalten. Es ist so schlecht wie schon lange nicht mehr. Und die Fitness. Ich habe da echte Frustrationserlebnisse in den letzten Tagen gehabt, als ich schon mal wieder ein bisschen los legen wollte. Ergo: Meine Gesundheit.

Ich bin da allerdings sehr positiv gestimmt, denn in diesem Jahr sind wir alle tatsächlich in einem ziemlich guten Gesundheitszustand ins neue Jahr gewechselt. Normaler Weise haben wir am 1. Januar immer einen kranken Helden und am 31. Dezember einen erkälteten Minihelden vorzuweisen. Das ist dieses Mal irgendwie ausgeblieben und so hoffe ich auf ein Jahr der Gesundheit. Aber auch mit dem zu Hause muss noch einiges passieren…

Ein anderes Beispiel: Die letzten Jahresübergänge waren eher grau, trüb und ungemütlich. Es war zwar dieses Jahr sehr kalt, aber es schien am Tag zuvor die Sonne und wenn ich heute aus dem Fenster sehe, dann lächelt sie mich auch heute, wenn auch zaghaft, an. Als ob sie mir sagen möchte: Alles wird gut…

2017

Wie auch immer. Ich möchte hier und heute gar nicht damit anfangen Euch all meine Vorhaben für 2017 aufzulisten. Viel mehr möchte ich einfach mal die Gedanken am ersten Tag im neuen Jahr ausformulieren und wie das nun mal meistens so ist, drehen sich diese um das, was kommen mag… Ihr kennt das doch bestimmt.

Altes kommt raus. Neues darf einziehen. So früh wir jedes Jahr die Weihnachtsdeko und den Baum aufstellen, so groß ist am 1. Januar dann auch bei mir das Bedürfnis die Spuren des letzten Jahres zu beseitigen. Heute ist für mich der Tag, an dem ich räume. Weihnachtsdeko in Kisten, den Baum auf den Dachboden. Am ersten Tag, wo man einkaufen gehen kann suche ich mir ein paar schöne Blümchen aus und dekoriere den Tisch damit. Frische. Alles auf Anfang. Und klar, sitze ich irgendwann auch da und schweife. Die Gedanken schweifen um das, was eben notwendig ist.

Und wie ist Euer Start in das neue Jahr verlaufen? Habt Ihr Vorsätze? Was haltet Ihr davon? Macht Ihr so etwas? So oder so…ich hoffe, ihr hattet einen guten Rutsch und freut Euch auf ein neues Jahr.

sari-unter

4 Kommentare

  1. Dito! Auch ich habe heute umdekoriert und die schönen Rosen, die mir die kleine Lady und der Prinz vom letzten Einkauf mitgebracht haben, aufgestellt. Und auch ich sehne mich Jahr für Jahr nach diesem Gefühl eines frischen Neustarts.

    • Sarah Kroschel

      Schon komisch, wie dringend man das braucht? Plötzlich ist man wieder bereit für Frühling und dabei hat der Winter gerade erst angefangen

  2. Ich habe die Weihnachtsdeko zwar noch nicht verbannt, sehe das mit den Vorsätzen aber ähnlich wie Du. Insbesondere was das in Zusammenhang mit den Blogprojekten angeht. Irgendwann ist da einfach wieder die Luft raus und man lässt es schweifen oder bricht sogar ganz ab, ganz egal ob da nun „Druck von außen“ ist oder nicht.
    Deshalb habe ich mit Blogprojekten für mich nun endgültig abgeschlossen. Ich habe mir zwar für 2017 wieder einige Dinge vorgenommen, aber keine klaren Ziele definiert. Es gibt einiges, um das ich mich kümmern oder dem ich wieder mehr Aufmerksamkeit schenken möchte. Und wenn ich mich dem Stück für Stück annähere und diese Sachen wirklich angehe, werde ich damit zufrieden sein. Mich scheint ein strikt zu erreichendes Ziel irgendwie abzuschrecken, so dass ich dann selten lange durchhalte. Naja… jetzt versuche ich es mal anders und werde dann sehen, wie es mir damit ergeht.
    Alles in Allem habe ich aber auch das Gefühl, dass es ein gutes Jahr werden kann 🙂

    • Sarah Kroschel

      So ganz ohne geht nicht. Brauche schon die Kontrolle, sonst schiebe ich es immer wieder vor mir her.Aber ich brauche ein anderes Format für dieses Jahr.Man wächst und entwickelt sich ja emptional auch weiter.

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