Eine Auszeit vom Alltag – Der Heldenhaushalt hat Urlaub gemacht

Urlaub

*Werbung* Der folgende Artikel enthält evtl. Bilder mit Produkten, die wir in unserem Alltag nutzen. Wir haben keine Bezahlung für das Zeigen derselbigen erhalten.

Hier sitze ich und atme tief ein. Im Hintergrund läuft spanische Musik. Musik, die wir jeden Tag gehört haben. Musik, zu der wir jeden Tag getanzt haben. Am Anfang noch zaghaft und mit vielen Fehlern, am Ende sogar mit auf der Bühne laut lachend zusammen mit einem tollen Team von Menschen. Die Kinder stehen nun auf der Terrasse, singen im falschen Spanisch laut mit und tanzen wieder. Tanzen zu der Musik, die uns nun eine Woche lang begleitet hat. Der Heldenhaushalt war im Urlaub…

7 Tage Abschalten in einem Familienhotel auf Mallorca! Wir machen endlich Urlaub!

Tatsächlich waren wir dieses Jahr nicht wie gewohnt in Dänemark. „Ich möchte einfach eine Woche Sonne und Pool und jemanden, der für Essen sorgt“. Urlaub ist für jeden nicht immer gleich Urlaub. Ich liebe unsere Reisen nach Dänemark. Ich liebe vor allem Dänemark. Ich komme dort immer so wunderbar runter und fühle mich glücklich. Doch dieses Jahr brauchte ich nach all den Strapazen der letzten Monate einfach eine Zeit, in der ich nichts tun musste. Nichts tun wollte. Einen Urlaub, von dem wir alle etwas haben. Die Kinder viele Aktivitäten und einen großen Pool vor der Tür. Der Miniheld viele sportliche Angebote und der Held die Sonne, die er so liebt. Und ich… einfach Zeit mit der Familie und Zeit zum Abschalten. Nichts aufräumen, nichts kochen, nichts putzen, nichts organisieren… einfach nur Zeit für uns. Und so kam es, dass wir uns in einem Reisebüro wiederfanden. Viel zu spät – last minute quasi – und völlig unerfahren darin einen Hotelurlaub zu buchen.

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Die Dame im Reisebüro musste ganz schön über uns schmunzeln…

Bisher haben wir ja immer in Eigenregie Urlaub gemacht. Ein Haus gemietet, mit Auto und Fähre hin gefahren und das Auto voll mit Essen und allem anderen gehabt. Wir haben ein paar Ausflüge geplant und waren einfach viel unterwegs. Es gab Strand und Meer und gut war.

Nun legten wir alles in die Hände eines Reiseveranstalters. Ein komisches Gefühl. Wir stellten scheinbar seltsame Fragen, denn die Dame im Reisebüro musste doch ganz schön über uns lachen. Alles, was wir am Ende nur noch machen mussten, das war zwei Koffer und etwas Handgepäck zu packen und gut ist. Ich muss gestehen, ich war ein bisschen überfordert mit der Frage, was wir alles gebrauchen könnten. Wenn man Jahre lang für einen Urlaub in einem Haus gepackt hat und an alles denken muss (Shampoo, Waschmittel, Essen, Handtücher usw.), fällt es schwer zu glauben, dass man alles bereits vor Ort vorfinden wird. Wir waren alle ganz schön aufgeregt.

Und dann flogen wir nach Mallorca.

Es war der erste Flug für das Heldenkind und der zweite für den Minihelden. Wobei für diesen das Ganze auch schon wieder 5 Jahre her ist. Aufgeregt waren wir also alle. Einschließlich Mama, die wirklich nicht wusste, was sie erwarten würde. Ein Urlaub, den wir fast ausschließlich auf dem Hotel – Gelände verleben wollten. Ich hatte die Hoffnung, dass es abends viel Programm geben würde und das Gelände an sich auch viele Möglichkeiten zur Beschäftigung bieten sollte. 

Ich sollte übrigens nicht enttäuscht werden. Aber mein Herz machte schon einen Hüpfer, als wir mit dem Reisebus durch wunderschöne Landschaften voller Palmen und Kakteen und mediterranen Häusern fuhren. Das trifft ja voll meinen Geschmack.

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Die Hotelanlage war dann groß und freundlich und die Angestellten ohne Ausnahme wirklich nett zu uns und sehr bemüht. Das Zimmer war zwar klein, aber ordentlich und erfüllte seinen Zweck und wir fanden viele verschiedene Sportplätze, mehrere Pools und Restaurants und sogar eine schöne Badebucht vor. Es war wirklich für alle etwas dabei.

Es wurde sogar sportlich!

Sportlich vor allem in Punkto Essen *lach* Es gab mehrere Restaurants und viel Abwechslung beim Essen. Morgens, Mittags, Abends, Zwischendurch… es gab irgendwie immer irgendwo etwas zu essen und ich glaube, ich habe teilweise kaum etwas anderes gemacht. „Wir waren doch gerade erst essen, oder“, fragte meist einer von uns, wenn die nächste Zeit zum Essen war *lach*. 

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Für den passenden Ausgleich sorgten wir dann von ganz alleine. Es wurde im Pool gespielt, die Umgebung erkundet und der Held und ich suchten meist im Wechsel das Fitness Studio auf, dass ebenfalls zur Anlage gehörte. Ich hätte nun gerne mehr denn je, dass wir ein Laufband und ein Fitness Bike zu Hause hätten. Ob ich wohl wenigstens eines von beidem durchsetzen kann? Immerhin hat der Mann nun auch die Vorzüge dieser Geräte kennen und schätzen gelernt.

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Der Miniheld entdeckte zudem Tennis für sich. Ein paar mal waren entweder der Held oder ich mit ihm dort und wir spielten mehr schlecht als recht, aber mit viel Freude.

So viel Abwechslung gibt es zu Hause sicher nicht.

Abends fanden wir uns immer wieder vor der Show – Bühne ein, wo erst für die Kinder eine nett gemachte Kinder – Disco statt fand, die vor allem das Heldenkind ganz toll fand (mit Maskottchen, die wie Bananen aussehen – das Kind war begeistert). Im Anschluss gab es dann immer eine Show für uns große. Jeden Abend eine andere und wir durften uns unter anderem über eine Broadway – , eine Disney – , eine Prom Night, eine Feuer – und eine Arabian Night – Show freuen. 

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Sogar Aquafitness habe ich probiert *lach*  Wir waren so beschäftigt, dass wir uns eigentlich gar nicht langweilen konnten. Es kam jeder von uns auf seine Kosten…

Ein Ausflug musste dann aber doch sein: Wir entdecken Palma

Für den Sonntag buchten wir dann aber doch wenigstens eine Tagestour. Wir wollten das Aquarium in Palma besuchen, weil wir von dem so viel Gutes gehört hatten. Die Tour sah bei Bedarf noch etwas Aufenthalt in Palma direkt vor und das wollte ich unbedingt. Wenn wir schon mal da sind, nicht wahr?

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Es war ein herrlicher Tag. So viel haben wir gesehen, so viel erlebt. Kein Klagen oder Maulen bei den Kindern. Von dem Tag muss ich euch irgendwann nochmal etwas ausführlicher erzählen.

Am Ende waren wir alle ein bisschen traurig.

„Ich möchte nicht nach Hause“, sagte der Miniheld am Abend vor der Abfahrt. Mehr als einmal betonte er, wie schön es doch wäre, wenn wir länger bleiben könnten, aber leider findet so ein Urlaub dann doch irgendwann auch wieder sein Ende.

Und nun sitze ich hier. Im geliebten zu Hause, blicke mich um und freue mich, wieder hier zu sein. Ich kann den Sohn jedoch verstehen. Es war ein Urlaub, mit dem ich so nie gerechnet hätte. Ein Urlaub, bei dem wir alle auf unsere Kosten kamen und tatsächlich einfach mal entspannen konnten. Ein Urlaub, den wir alle so dringend nötig gehabt hatten und von dem ich sage, dass er wirklich noch ein paar Tage länger hätte dauern dürfen.

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Nun kommt der Alltag wieder und der Held muss in ein paar Tagen wieder arbeiten. Noch hat der große Sohn Sommerferien und der kleine noch keine Kita, aber bald… bald stecken wir wieder mittendrin. Also genießen wir die nächsten Tage noch, lauschen der spanischen Musik, die wir mit vielen schönen Erinnerungen in Verbindung bringen und lassen den Urlaub noch ein bisschen nachwirken, der uns allen so viel Spaß gemacht hat.

3 Kommentare

  1. Das klingt alles wunderbar. Hat schon was so ein rundum-sorglos-Urlaub. Vor allem mit Kindern. Unsere sind inzwischen zwar schon einige Male geflogen, aber waren noch nie am Meer. Das steht deshalb auf meiner persönlichen Urlaubs-ToGo-Liste.

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