Ein erster Einblick in die Kinderzimmer – Veränderungen

Kinderzimmer

*Werbung* Der folgende Artikel enthält evtl. Bilder mit Produkten, die wir in unserem Alltag nutzen. Wir haben keine Bezahlung für das Zeigen derselbigen erhalten.

Das Thema Kinderzimmer war hier in den letzten Wochen und Monaten immer wieder mal präsent. Im Grunde ging es ja schon Anfang des Jahres hier los, als ich darüber nachdachte, ob es Sinn machen würde, dass beide Jungs sich vorerst ein Zimmer teilen würden. Immerhin liegen ja doch knapp 5 Jahre zwischen den beiden. Da es aber die Idee vom Minihelden war, setzten wir es in die Tat um. Das Bett vom kleinen Bruder zog mit in das große Zimmer um und auch viele Spielsachen fanden sich nun dort wieder. Alles wurde so arrangiert, dass Sachen, an die der Kleine nicht rankommen sollte, in den oberen Fächern waren und alles andere eben auf greifbarer Höhe. So weit so gut.

Es lief auch gar nicht schlecht. Ich würde es immer wieder so machen.

Gerade in Anbetracht unsere Baustelle durch den Sturm – und Wasserschaden, war es für uns alle eine echte Erleichterung des Alltages. Wir konnten das kleine, alte Zimmer vom Heldenkind vorerst als Abstellraum nutzen und die Kindern hatten einen Raum, den sie gemeinsam zum Spielen nutzen konnten. Außerdem konnte das Heldenkind sich dort frei bewegen und ich hatte somit die Möglichkeit nebenbei etwas Haushalt zu machen. Für den Anfang brachte es uns allen etwas Erleichterung.

Für mich war aber von Anfang an klar, dass der Miniheld als Schulkind auch seinen Rückzugsort brauchte. Wir sprachen immer wieder darüber, dass er vielleicht zu diesem Zweck unser Arbeitszimmer unterm Dach bekommen sollte. Dort oben wollten wir dann den Schreibtisch, sein Musikinstrument und eine Leseecke hin machen, so dass er sich dort immer zurück ziehen konnte, wenn er etwas Abstand von seinem doch sehr quirligen kleinen Bruder brauchte. Realistisch betrachtet kann man nämlich von so einem großen Jungen nicht erwarten, dass er immer und ständig Rücksicht auf seinen kleinen Bruder nehmen kann. Er hat ja auch ab und zu mal Besuch und da will man durchaus auch mal ohne den kleinen „Klotz am Bein“ spielen. Für das Heldenkind war es aber jedes Mal doof, wenn ich es dann unten bei mir zum Spielen behielt, denn es verstand nicht, warum es jetzt nicht auch in sein Zimmer konnte. Das war immer etwas frustrierend für den kleinen Mann.

In den Ferien nahmen wir das Projekt „Rückzugsort“ dann endlich in Angriff…

Nachdem wir aus unserem Urlaub zurück kamen und der Mann wieder zur Arbeit musste, war ich noch voller Elan und Energie, die ich mir aus Spanien mitgebracht hatte, dass ich kurzer Hand beschloss nun endlich Möbel zu rücken. Ich hatte ein wenig unterschätzt, wie viel Arbeit das eigentlich bedeuten würde. Wie das nämlich so ist, hat sich in so einem Arbeitszimmer innerhalb von zwei Jahren einiges angesammelt. So ordentlich und sortiert, wie nach dem Einzug damals, sah es da oben leider nicht mehr aus….

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Tschüss Nähzimmer, es war schön mit dir…

Inzwischen türmten sich dort auch Kartons und viel Papierkram, der sortiert werden wollte. Ein Zimmer außer Sichtweite von Gästen verleitet schnell mal dazu, dass man einfach Dinge in ihnen abstellt, die man im Wohnbereich nicht haben will. Und so fand ich mich eines Tages auf dem Dachboden sitzend wieder und sortierte. Ich sortierte wie ein Weltmeister. Papiere, Stoffe, Kisten und Kartons. Ich schmiss einiges weg und fand überraschendes wieder. So kann es gehen. Und Stück für Stück leerte sich das Zimmer und ich bekam eine Übersicht darüber, was gemacht werden musste.

Es dauerte fast zwei Wochen, bis wir den Zimmertausch vollziehen konnten.

Das Heldenkind war noch nicht in der Kita und so konnte ich nicht immer im Zimmer räumen, wie ich gerne wollte. Auch der Miniheld war ja noch zu Hause, da Ferien waren. An manchen Tagen klappte es ganz gut, in dem die Jungs zusammen im großen Zimmer spielten, während ich auf dem Dachboden saß und sortierte. Ich schleppte Kisten in das kleine, Kammer artige Zimmer und Möbel in das große Spielzimmer.

Nach etwas über einer Woche war das Arbeitszimmer oben endlich so leer, dass ich anfangen konnte Sachen vom Minihelden nach oben zu tragen. Erst den Schreibtisch, dann das Keyboard, dann Bücherregale und mehr. Während es oben immer ordentlicher wurde, brach unten das Chaos aus. Nun musste natürlich auch unten eine neue Ordnung gefunden werden. Es wurde abgewogen, was nach oben sollte und was unten bleiben konnte. Nach knapp zwei Wochen standen alle Sachen vom Minihelden oben und wir hatten für das Kinderzimmer eine vorläufige Ordnung gefunden.

Kinderzimmer
Möbel auseinander bauen, andere zusammen bauen und Sachen immer wieder neu sortieren…

„Mama, ich möchte von nun an oben schlafen“.

Ich hatte ja damit gerechnet. Mir war immer klar, dass der Miniheld die Ruhe dort oben, sein eigenes kleines Reich sehr genießen würde. Ich hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass er doch so schnell vollständig in dieses Zimmer einziehen wollen würde. Ich hatte viel mehr gedacht, dass er die Möglichkeit noch ein Weilchen nutzen würde, sich oben zurück ziehen zu können, aber in der Nacht noch mit uns auf einer Ebene zu sein.

Das führte dazu, dass wir noch ein weiteres Mal eine kleine Umräumaktion starten mussten. Wie ihr wisst, kauften wir ein neues Bett für den Sohn, da sein aktuelles nicht unter die Dachschräge passte. Das wiederum bedeutete, dass wir die Bettsituation im Spielzimmer auch nochmal überdenken mussten. Wir wollten nicht gleich ein neues Bett für den Kleinen anschaffen, aber das Hochbett vom Großen war uns dann doch noch etwas zu hoch für unseren Zappelphilipp. Also recherchierte ich im Internet nach einfachen Ideen, um das Hochbett etwas abzuändern. Eine kleine Schlafinsel entstand so. Ich schraubte das Lattenrost und die Leitersprossen raus und schob noch einmal wie eine Wilde die Möbel im Spielzimmer hin und her. Das alte Kleinkindbett wurde nun endgültig auseinander genommen und weggeschafft und eine Übergangslösung war geschaffen.

Kinderzimmer
Und zack, hat der große Sohn auf einmal ein neues Bett, das perfekt unter die Dachschräge passt…

Nun hat jedes Kind am Ende doch wieder sein eigenes Kinderzimmer.

Wer hätte das gedacht. So viel Veränderung und das innerhalb weniger Monate. Aus zwei unterschiedlichen Zimmern wurde ein Geschwisterzimmer und dann auf einmal doch wieder zwei Zimmer. Der Miniheld liebt sein Dachbodenzimmer, obwohl es kleiner als sein altes Zimmer ist und das Heldenkind genießt die viele Bewegungsfreiheit, die es nun in seinem neuen Zimmer hat. Da der Miniheld eh überwiegend liest oder sein Spielbedarf sich auf kleineren Raum beschränkt, passt das alles prima, so wie es jetzt ist. Und wenn sie Lust haben, nutzen sie dennoch das große Zimmer gemeinsam, wo nun vor allem die Spielzeuge drin sind, mit denen das Heldenkind etwas anfangen, mit denen sie aber auch zu zweit super spielen können.

Kinderzimmer
Im Spielzimmer ist nun alles auf Augenhöhe mit dem Heldenkind.

Und damit habt ihr nun einen kleinen Eindruck über die vielen Veränderungen der letzten Tage und Wochen gewonnen. Wie ich mich eventuell noch ein bisschen kreativ im Spielzimmer ausgetobt habe, das zeige ich euch vielleicht ein anderes Mal mit einer kleinen Roomtour. Habt ihr Lust darauf?

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