Von Zweifeln, Unzufriedenheit und Spontanität – 1000 Fragen an mich (301-320)

1000 Fragen

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Samstag Morgen. Wie habt ihr heute Nacht geschlafen? Wie geht ihr den Freitag Abend immer an? Müsst ihr am Samstag arbeiten? Ich hoffe nicht. Ich hoffe, ihr könnt den Samstag nutzen und ordentlich ausschlafen, gemeinsam frühstücken und entspannt in den Tag starten. 

Wir machen das heute. Entspannen. Am Freitag Abend bleiben wir, trotz einer langen Woche, oft etwas länger wach. Reden. Reflektieren die Woche. Schauen einen Film. Genießen einfach die Tatsache, dass am nächsten Morgen (im Idealfall) der Wecker mal nicht klingelt und lassen so die Woche ausklingen. Wie ist das bei euch? Seid ihr ausgeschlafen heute?

Das Wochenende soll Zeit für die Familie mit sich bringen!

Darüber sprachen wir letztens in netter Runde. Unangenehme Dinge sollen nicht mit ins Wochenende genommen werden. Wir wollen da nicht putzen und aufräumen. Wir wollen Zeit füreinander haben. Zeit für die Familie und vor allem Zeit für die Kinder. Nicht wahr? Das ist manchmal gar nicht so einfach, denn bei all den Terminen, die innerhalb einer Woche liegen, muss so manches Laster leider mit in das geliebte Wochenende genommen werden. Wie viele haben dort noch den Wocheneinkauf auf dem Plan oder den Berg an Wäsche, der wegsortiert werden will. Schuhe kaufen mit den Kindern, Post wegbringen… irgendetwas ist doch immer.

Also lege ich zum Beispiel das 1000 Fragen Projekt von feiersun gerne mal auf das Wochenende, denn damit kann ich mich schon im Vorfeld beschäftigen und so dem Laptop guten Gewissens fern bleiben. Und selbst wenn nicht. Dann schweigt der Blog mal einen Tag lang. Auch nicht schlimm, oder? Heute aber habe ich euch wieder einmal ein paar Fragen samt Antworten mitgebracht.

1000 Fragen an mich… und 20 Antworten für euch …

Nun habe ich doch tatsächlich die 300 geknackt. Wer hätte das gedacht? Ich bin gespannt, wie lange dieses Projekt uns wohl noch begleiten wird. Werden es nächstes Jahr mehr Antworten sein? Vielleicht nehme ich es auch noch zwei oder drei weitere Jahre mit und teile diese Gedanken mit euch. Irgendwann lohnt es sich vielleicht auch noch einmal von vorne anzufangen. So viel kann sich in all der Zeit wieder ändern.

301. Worin bist du ein Naturtalent?
Überzeugungsarbeit leisten? Ich glaube, ich kann Menschen ganz gut überzeugen. Aber mal davon abgesehen, kommt mir die Frage irgendwie bekannt vor. Mir wurde immer nachgesagt, dass man in meiner Nähe ganz wunderbar zur Ruhe kommen konnte. Ist das heute eigentlich immer noch so? Ich weiß es nicht. Und Kreativität sprach man mir gerne zu.

302. Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum Positiven verändert?
Innerhalb des letzten Jahres hat der Sohn einen enormen Sprung gemacht emotional gesehen. Er war noch nie ein negatives Kind, aber er hat, seitdem er ein Schulkind ist, eine tolle Entwicklung durchgemacht, auf die ich als Mutter sehr stolz bin.

303. In welcher Situation warst du unfair?
Ich glaube, ich bin sogar öfter unfair, als ich denke oder mir eingestehen möchte. Ähnlich wie Jessi merke ich manchmal Neid in mir, der eigentlich unnötig ist. Darüber ärgere ich mich dann selber. Und manchmal bin ich ungeduldig mit mir und meinem Umfeld und das bekommt dieses dann zu spüren. Sobald mir das bewusst wird, versuche ich das auch ganz schnell wieder runter zu schrauben.

304. Fühlst du dich fit?
Es geht eigentlich sogar. Nachdem ich im Frühjahr auf einmal wieder diese Energie hatte und mich mehr sportlich betätigt habe, kann ich da durchaus eine positive Veränderung feststellen. Grundsätzlich also ja. Schließt allerdings nicht diese Phasen aus, in denen ich mich ausgelaugt und müde fühle. Das gehört wohl einfach dazu.

305. Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt?
Ich bin da optimistisch und guter Dinge. Ich habe da jemanden an meiner Seite, der gut auf uns acht gibt.

306. Von welchem Buch warst du enttäuscht?
„Der Geschmack von Apfelkernen“. Ich war so gespannt auf dieses Buch, aber es war tatsächlich das erste und einzige in meinem Leben, das ich niemals fertig las.

307. Welchen Grund hatte dein letzter Umzug?
Die letzte Wohnung war schon immer „nur“ als Übergang in etwas größeres und längerfristiges gedacht. Der Mann hatte schon immer das Ziel, dass wir mal etwas eigenes haben würden. Als sich dann das Heldenkind ankündigte, haben wir dieses Ziel wieder auf unserer Prioritäten – Liste ganz nach oben gesetzt. Das Schicksal spielte uns ja dann auch erfreulicher Weise zu und es klappte mehr oder weniger gut.

308. Neigst du zu Schwarz-Weiß-Denken?
Das kann manchmal ein echtes Problem bei mir sein. Also nicht dieses entweder – oder – Denken, sondern viel mehr, dass ich viel zu viele Facetten berücksichtigten möchte und das sorgt dann oft für ein Gedanken – Wirr – War in meinem Kopf, das ich nur schwer geordnet bekomme. Manchmal wäre einfacher, glaube ich, in meinem Fall besser. Aber das kann man natürlich nicht pauschal sagen.

309. Was fühlst du, wenn du verliebt bist?
Zufriedenheit. Sicher. Geborgen und Sehnsucht.

310. Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken?
Zu einem geselligen Zusammensein gehört für mich meist Musik. Ein bisschen zum Knabbern und naja, austrocknen soll ja auch keiner. Aber dann geht die Frage vermutlich eher in Richtung Art und Weise der Getränke und das geht auch ganz ohne Alkohol. Die Gesellschaft ist ja das Wichtige, das andere nur „Beilagen“.

311. Welche Dinge stehen noch auf deiner To-Do-Liste?
Wir konnten in diesem Jahr viel abarbeiten. Dennoch ist die Liste noch lang und es finden sich immer wieder neue Dinge darauf. Besonders das Haus hält noch viele unbearbeitete Baustellen für uns bereit. Aber auch im Privaten… Ich möchte wieder Nähen, Kindergeburtstag, Handarbeiten an sich, Weihnachtszeit, Fußball… die Liste wird wohl niemals wirklich leer oder abgearbeitet sein.

312. Hegst du oft Zweifel?
Kommt darauf an bei was… Zweifel gehören wohl auch irgendwie immer dazu.

1000 Fragen

313. Womit bist du unzufrieden?
Für viele unverständlich: Mit mir. Immer wieder. Wenn ich gerade das eine ok finde, entdecke ich etwas anderes. Ich versuche alles irgendwie anzugehen, um mir sagen zu können, dass ich alles dafür Nötige tue. Aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass diese Bemühungen ins Leere laufen.

314. Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug?
Vorfreude. Und die Hoffnung auf einen guten Sitzplatz. Die Nervosität kommt erst beim Start und später nochmal bei der Landung. Im Grunde bin ich viel zu sehr abgelenkt, um mich großartig auf Gefühle zu versteifen.

315. Gilt für dich die Redensart „Eine Hand wäscht die andere“?
Nope. Ich erwarte keine Gegenleistung, wenn ich etwas für jemanden tue. Wenn ich es tue, dann aus freien Stücken und weil ich es in diesem Moment gerade wollte. Warum muss immer eine Gegenleistung dahinter stecken. Wenn ein Freund einen braucht und man ist in der Lage zu helfen, warum sollte man das nicht tun. So etwas gleicht sich doch im Laufe der Zeit von ganz alleine aus.

316. Bist du schon mal schikaniert worden?
Ja. Ab und an mal im Kleinen, aber damals nie schlimm genug, um mich nachhaltig zu verändern. Das passierte erst auf dem Gymnasium, wo mein Vater mich ja dann auch wegholte und mir einen Neuanfang ermöglichte.

317. Wie spontan bist du?
Nicht mehr so, wie ich es manchmal gerne noch wäre. Ein bisschen Planung habe ich ja schon immer gebraucht, aber besonders früher hatten wir einen Freund, der immer sehr spontan war. Da musste man mit allem rechnen und es tat uns gut, dass er uns mehr Spontanität lehrte. Mit den Kindern ist es bei uns wieder stark zurück gegangen. Wir brauchen da doch unseren Vorlauf für die Planung mit den Kindern, wenngleich wir dennoch dann und wann für spontane Ideen noch zu haben sind, sofern sie im Bereich unserer Möglichkeiten liegen.

318. Unterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos?
Aber natürlich!

319. In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle?
Schuldgefühle. Schwere Frage. In Bezug auf meine Ur – Oma würde ich mir wünschen, dass ich da damals mehr auf etwas bestanden hätte, aber das lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Ich glaube, ich fühle mich meines Gewissens relativ frei. Es ist eher so zwischendurch mal, dass ein kleines Schuldgefühl an mir nagt, aber das versuche ich dann auch zu klären. Es ist ein Gefühl, das ich nicht mag.

320. Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft?
Hui, da muss ich nachdenken. Alsooo… ich habe eine Freundin aus der Grundschulzeit, die ich ab und an noch spreche. Das sind nun also schon gut und gerne knapp 30 Jahre. Oh weia. Regelmäßig reden tue ich noch mit dem Schokoschaf aus der Ausbildungszeit. Was sind das… 14 Jahre? Wer rechnet es mir aus? Gute Freunde seit 11 oder 12 Jahren sind natürlich auch unsere Frankfurter Freunde, die wir seit 10 Jahren regelmäßig sehen. Aber meine längste und beste Freundin ist wohl meine Schwester ;) .

Wie zufrieden seid ihr mit Euch?

Jedes Mal, wenn ich wieder einen Teil des riesigen Fragenkatalogs abarbeite, bleibt am Ende eine Frage bei mir hängen, die noch ein Weilchen nachhallt. Kennt ihr das? Dieses Mal ist es die Frage, womit ich unzufrieden bin. Es trifft etwas in mir drin, was mich schon das ganze Jahr überbeschäftigt. Etwas, womit ich schon vielen auf die Nerven gegangen bin und wo viele Menschen schon ernste Gespräche mit mir geführt haben. Etwas, was ich scheinbar nicht so wirklich in den Griff bekomme. Etwas, das mich wirklich nervt.

Welche Frage würde euch dieses Mal noch im Nachgang weiter beschäftigen?

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