[Heldenküche] Osterbrot vom kleinen Sohn

Osterbrot

Am letzten Tag vor den Osterferien kam der kleine Sohn mit einem selbstgebackenen Osterbrot aus der Kita. “Mama, können wir für Ostern auch so ein Brot backen”, fragte er mich und ich fand die Idee ehrlich gesagt richtig gut. Sein mitgebrachtes Brot aßen die Kinder am Tag unserer Reise an die Ostsee zum Frühstück, so dass am Ende nicht viel übrig blieb. Ich bat den Sohn dann darum  in den Ferien in der Kita mal nachzufragen, um was für ein Rezept es sich handeln würde, damit wir uns dem zu Ostern widmen könnten. Er kam mit recht spärlichen Informationen nach Hause, aber so viel konnte ich herausfinden: Wir brauchten Hefe! Damit konnte ich allerdings durchaus etwas anfangen…

Wir backen kleine Osterbrote für das Osterfest!

Osterbrot scheint grundsätzlich nichts anderes als eine Art Hefezopf zu sein, das sollte machbar sein. Nach einigem Hin und Her, Recherchieren und Infos zusammentragen, bastelten wir uns ein eigenes kleines Rezept zusammen und am Ostersonntag stand ich mit dem kleinen Sohn in der Küche und wir buken fleißig Osterbrot. 

Folgendes benötigt man an Zutaten:
500 gr Mehl, 45 gr frische Hefe (1 Hefewürfel also), 250 ml Milch, 50 gr Zucker und ca. 1 TL Salz. Zum Bestreichen brauchen wir noch ein Eigelb und etwas Milch

Und dann kann es auch schon los gehen…

Plant am Besten etwas mehr Zeit ein, denn wir wollen erstmal die Hefe etwas vorarbeiten lassen. Erwärmt hierzu die Milch etwas. Achtung: Erwärmen, nicht kochen. Sie soll nicht heiß sein, sondern wirklich einfach lauwarm. Löst darin den Zucker auf und bröselt die frische Hefe rein. Stellt das ganze nun für ca. 20 Minuten beiseite, damit die Hefe ordentlich arbeiten kann. Das seht ihr dann daran, wenn wie aufgequollen an der Oberfläche der Milch irgendwann schwimmt.

Diese Mischung gebt ihr dann zusammen mit dem Mehl und dem Salz in eine große Teigschüssel und knetet den Teig so lange durch, bis er eine gute Konsistenz hat. Wenn er zu sehr klebt, gebt eventuell nochmal minimal Mehl dazu, denn wir wollen später die Arbeitsfläche möglichst nicht nochmal einmehlen.

Osterbrot

Von unserem großen Teigklumpen nehmen wir nun mehrere kleine Portionen ab und Formen Kugeln daraus. Wir brauchen eine gerade Zahl von den Klumpen, da wir aus zwei von ihnen immer eine lange “Wurst” machen und diese dann miteinander verzwirbeln wollen. Ich hoffe man versteht, was ich meine. Ich hoffe, das Foto zeigt es deutlich. Ähnlich wie flechten, nur eben aus zwei Teigwürsten.

Osterbrot

WIe man unten links im Bild sehen kann, kann man auch aus einer einzelnen Wurst einfach einen Hasenkopf machen. Das fand der kleine Sohn ganz toll und es war nochmal deutlich einfacher, als die Zöpfe zu machen. Ihr könnt auch statt vielen kleinen Osterbroten/Hefezöpfen ein großes Osterbrot aus nur zwei ausgerollten Teigrollen machen, dann plant aber 5-10 Minuten mehr Backzeit bitte mit ein.

Zum Schluss wird das Osterbrot noch mit einer Mischung aus Eigelb und Milch bestrichen.

Nun kommt das Ganze ab in den Ofen!

Der Ofen wird auf 200 Grad Umluft vorgeheizt und das Osterbrot auf ein Blech mit Backpapier gelegt. Das Ganze wird dann für ca. 15-20 Minuten gebacken. Bei einem großen Hefezopf plant eher 30 Minuten ein. Werft zwischendurch mal einen Blick in den Ofen, wie gut sie aufgegangen sind und wie dunkel sie werden. Bei einer schönen braungelben Färbung sollten sie fertig sein.

Ergebnis

Wenn ihr das fertige Osterbrot aus dem Ofen nehmt, bestreicht es doch nochmal ganz dünn mit Wasser und verteilt dann etwas Puderzucker darauf. Das ist wirklich lecker. Genießt sie warm mit Butter oder Marmelade oder auch noch am nächsten Tag zum Frühstück mit vielleicht etwas Schokolade oder dergleichen. Wirklich toll.

Wir wollen nun am kommenden Wochenende nochmal welche in kleinen Portionen backen, damit der Sohn diese mit in die Schule nehmen kann. Bei uns gibt es nun auf jeden Fall jedes Jahr Osterbrote zu Ostern.

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