Kindergeburtstag mit Schulkindern – Ein Fazit zum gestrigen Event!

Kindrgeburtstag

Puh, was für ein aufregender, voller und eigentlich auch toller Tag liegt hinter uns. Volles Programm kann man quasi sagen, denn ich stand nicht eine Minute wirklich still. Erst am Abend fand ich endlich ein paar ruhige Minuten, um mich auch mal hinzusetzen und den Tag auf mich wirken zu lassen. Was für eine Action.

Eigentlich fing alles bereits am Dienstag an!

Morgens brachte ich noch den Großen zur Schule und fuhr dann direkt weiter in die Stadt, um ein paar letzte Besorgungen zu machen. Ein großer und ein kleiner Luftballon, das eine oder andere fehlende Geschenk, noch etwas Deko. Schnell waren das Heldenkind und ich wieder zu Hause, denn wir hatten viel vor. Insgesamt wollten zwei Kuchen und ein Blech Muffins gebacken und zwei Salate für den kommenden Tag gemacht werden. Dann wollte ich noch ein Geburtstagsshirt kreieren und ein paar letzte Bastelarbeiten fertig bekommen. Von den alltäglichen Dingen wie Wäsche waschen, aufräumen und Fußballtraining mal abgesehen, was mir auch noch 2 wichtige Stunden vom Tag rauben würde.

Das Training verbrachte ich dann mit den Kindern übrigens in der Umkleidekabine, wo wir über eine Stunde fest saßen. Der Himmel hatte plötzlich beschlossen über uns zusammen zu brechen. Es donnerte, blitzte und regnete wie aus Eimern, so das mit dem Fahrrad nicht daran zu denken war, los zu fahren. Wertvolle Zeit, die verstrich.

Letztendlich kamen wir aber zu Hause an und ich konnte weiter arbeiten.

Backen, dekorieren, kochen. Das war erst einmal das Wichtigste. Dann wurden die Kinder ins Bett verfrachtet und der Mann bekam die Aufgabe Luftballons aufzupusten, während ich anfing unser Wohnzimmer in eine Super Mario Landschaft zu verwandeln. Stück für Stück fanden all die Bastelarbeiten und Dekoartikel, Odyssey Cappies  und Luftballons einen Platz und eine Aufgabe und als ich um kurz vor Mitternacht dann endlich absolut kaputt ins Bett fiel, war ich zufrieden. Der Kuchen war fertig, der Geburtstagstisch stand bereit und der Raum erstrahlte in einem neuen, bunten Glanz. Ich war sehr gespannt auf die Reaktion des Minihelden am nächsten Morgen.

Mein kleiner, großer Junge und sein großer Tag!

Um 6 Uhr morgens war er wach. So aufgeregt war er. Kaum hatte er geschlafen und er strahlte einfach nur. Selten war das Kind so schnell gewaschen und angezogen. Ich überreichte ihm feierlich sein Geburtstags – T – Shirt und dann durfte er endlich ins Wohnzimmer. Und da zeigte sich schon eine erste Veränderung: Mein Junge war groß. Ein Schulkind. 

„Hab ich genug Zeit, um alle Geschenke aufzumachen, bevor ich in die Schule gehe?“, fragte er mich bedächtig und ich blickte auf die Uhr. „Na klar, du bist so früh aufgestanden, das klappt schon“. Letztendlich saß er ruhig da, schaute sich alles in Ruhe an und ging dann voller Vorfreude auf den Tag in die Schule. Kein Murren, kein Maulen. Man merkte, wie er innerlich endlich wieder ein bisschen zur Ruhe gefunden hatte. „Das wird ein ganz toller Tag, Mama“, sagte er und wir liefen gemeinsam los. Im Gepäck den Kuchen für die Klasse.

Kindergeburtstag mit Schulkindern – Was für ein Unterschied!

Jedes Jahr wieder stehe ich ziemlich unter Strom, wenn der Kindergeburtstag ansteht. Das Haus voll mit Kindern und du weißt nie, wie sie in der Gruppe so ticken, wie sie deine Angebote annehmen und sowieso, ob alles so klappt, wie man sich das denkt?

Die letzten Jahre war es so, dass ich mir zwar einiges überlegt hatte, womit man die Kinder beschäftigen konnte, sie aber doch mehr Selbstläufer als alles andere waren. Das eine oder andere Kind reut sich zwar über meine Angebote, aber meist musste man einfach nur schauen, dass sich keiner im Weg stand und die 2-3 Stunden gingen schon irgendwie rum. Nur zum Kuchen essen fanden wirklich alle den Weg an den Tisch.

Dieses Jahr gab es aber schon am Anfang einen massiven Unterschied: Man merkt, man hat es mit Schulkindern zu tun. Alles war viel geordneter und strukturierter. Spiele und Aufgaben wurden viel ernster genommen und alle hatten dennoch Spaß dabei. 

Der Miniheld und ich holten die Meute vom Hort ab und dann konnte die Odyssey losgehen!

Auf dem Weg nach Hause fragten mich die Kinder, ob wir ein Geschenke – Flaschendrehen spielen könnten. Huch, das kannte ich noch gar nicht. „Auf den die Flasche zeigt, der überreicht dem Geburtstagskind sein Geschenk“, erklärte mir dann eines der Kinder. Was für eine tolle Idee, oder? Es gibt kein Überhäufen von Geschenken und es wird dabei sogar noch gespielt. „Au jaaaa“; riefen die anderen Kinder voller Begeisterung und somit war die Sache beschlossen und ich konnte innerlich einen neuen Punkt auf meine Ideen – Liste für zukünftige Geburtstagsfeiern setzen.

Kindrgeburtstag   

Als wir zu Hause ankamen, setzten sich also alle in einen Kreis und das Flaschen – Drehen konnte losgehen. Was für ein Spaß. Und auch alles was daraufhin folgte war ruhig und entspannt und untermalt von lautem und aufgeregten Lachen. Das mag sich im ersten Moment vielleicht ein bisschen widersprechen, aber glaubt mir – Es gibt einen Unterschied.

Kindrgeburtstag

Die Schulkinder wissen, wie es ist sich eine Aufgabe erst einmal anzuhören und sie dann im Anschluss umzusetzen. Sie wissen, wie es ist, darauf zu achten, dass jeder dran kommt und wie man im Team zusammen arbeitet. Auch haben sie gelernt, dass es nacheinander effektiver ist, als wenn alle gleichzeitig ran wollen.

Es war das erste Jahr, in dem wir alle meine erdachten Spiele gespielt haben!

Dieses Gefühl kannte ich noch gar nicht. Wir hatten eine Liste von Spielen vorbereitet und ich hatte mir auch eine Art Geschichte dazu ausgedacht, jedoch war ich wieder darauf vorbereitet, dass wir es flexibel angehen im Notfall. Mussten wir aber gar nicht, denn die Kinder hatten richtig Lust auf unsere Reise durch das Mario – Land und wollten unbedingt so viele Powermonde wie möglich erspielen.#

Kindrgeburtstag

Was mir am Ende besonders positiv im Gedächtnis bleibt, das ist der Zusammenhalt!

Ich glaube auch, dass unser Miniheld sich da einfach eine tolle Truppe von Kindern gesucht hat. Am Ende des Tages war ich einfach nur positiv beeindruckt davon, wie gut die Kinder zusammen funktioniert haben. Es war eine bunte Mischung. Mädchen, Jungs, Freunde aus der Schule, der Lieblingsfreund vom Fußball. Keiner wurde außen vor gelassen, hatte einer mal Probleme mit einer Aufgabe, halfen die anderen sofort. Es wurde immer aufeinander gewartet und Rücksicht aufeinander genommen.  So etwas erlebe ich selten unter Kindern und erst recht, wenn es dabei so viel Trubel gibt. 

Mein Fazit des Tages ist ein sehr positives und auch der Miniheld sagte etwas von einer der schönsten Tage in seinem Leben. Alles richtig gemacht, was will man mehr. Am Ende des Tages bin ich glücklich über die Freunde, die der Miniheld da gefunden hat und glücklich zu sehen, wie mein großer Sohn strahlt vor Freude.

Kindergeburtstag

Unsere Mario Odyssey Party zeige ich euch in allen Details dann nochmal in ein paar Tagen. Welche Spiele, welche Rezepte, was wir gebastelt und ausgedruckt haben und auch gerne, was wir an Deko noch zusätzlich gekauft haben. Habt ihr Lust darauf?

Zum Schluss noch ein Danke an alle, die gestern an unseren Sohn gedacht und mit Glückwünschen auf den verschiedenen Kanälen versorgt haben. 

2 Kommentare

  1. Liebe Sari,
    wie gut dass ihr für die tatsächliche Feier dann gutes Wetter hattet.
    Das Flaschen drehen für die Geschenkevergabe schaue ich mir gleich mal für unseren Junigeburtstag ab.

    Auf einen Beitrag mit den Details zum Mario-Geburtstag hätte ich ganz große Lust und bin schon sehr gespannt!
    Liebe Grüße,
    Franziska

  2. Das klingt nach einen richtig tollen Tag für den Minihelden. Bin gespannt auf den Detailbericht. Obwohl wir hir total im Mario und Nintendofieber sind, wollte er dennoch keine Mario Party. Bei uns wird es eine Lego Party.
    Was ich im letzten Jahr als ersten Schulkindgeburtstag auch erstaunlich fand, der Große hatte eine reine Jungsparty und auch jetzt wieder nur Jungs.“ Ein Mädchen würde sich ja langweilen und zwei will ich nicht einladen.“ Ich bin gespannt, wie es nun bei uns sein wird. Die Idee mit dem Geschenke- Flaschendrehen hab ich mir glatt mal gemopst. Denke da werden die Sachen auch ganz anders wahr genommen, als wenn sie nur schnell überreicht und ausgepackt werden.

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