Heidelbeer-Marmelade – Schnell, einfach und saulecker!

Heidelbeer-Marmelade

„Mama, können wir mal wieder Marmelade kochen“, fragte der große Sohn mich neulich. So ein Projekt ist für mich ja immer eher etwas für die kältere Jahreszeit, daher war ich etwas überrascht bezüglich der Nachfrage. 

Seit einiger Zeit hat der große Sohn Pflaumenmus für sich entdeckt und findet das auf frisch gebackenem Brot sehr lecker. Nachdem das Glas nun alle war, wollte er unbedingt Nachschub, kam dabei aber auf die Idee, dass wir dafür ja selber sorgen könnten. Nur statt mit Pflaumen mit Heidelbeeren. Und hier schließt sich der Kreis, denn wir ihr ja wisst, waren wir vor einiger Zeit auf dem Feld und haben eine große Schüssel voll davon gesammelt. Ein Teil davon wanderten in den leckeren Käsekuchen, den wir zu meinem Geburtstag gebacken haben, einen weiteren Teil wollte der Held für Heidelbeer-Jogurt verwenden und der Rest sollte zu Marmelade werden.

Also kochen wir heute gemeinsam Heidelbeer-Marmelade!

Das Schöne an Marmelade ist ja, dass sie überhaupt nicht schwer herzustellen ist und man eigentlich auch gar nicht viel dafür braucht. Je nachdem, wie exotisch sie werden soll. In unserem Fall ist sie quasi ganz banal und einfach gehalten. Manchmal ist weniger mehr. Zumindest im Heldenhaushalt. Für unsere Heidelbeer-Marmelade benötigt ihr Folgendes:

750 gr Heidelbeeren, 375 gr Gelierzucker (2:1), den Saft einer halben Zitrone, 2 Päckchen Vanillezucker

Klingt überschaubar, oder? Außerdem braucht ihr noch 3-4 Einmachgläser, in die ihr die Marmelade umfüllen könnt.

Heidelbeer-Marmelade

Und dann kann es auch schon los gehen…

Gebt die Heidelbeeren in eine große Schüssel, schaut vorher, ob alle frei von Stielen sind und wascht sie einmal gründlich. Lasst sie dann gut abtropfen und füllt sie in einen Topf um, wo ihr dann den Saft der Zitrone hinzufügt. Mit einem Pürierstab wird alles nun einmal gut zu einem Mus püriert.

Als nächstes kommen Gelierzucker und Vanillezucker mit in den Topf und werden gut mit dem Mus verrührt. 

Der Topf kommt ohne Deckel auf den Herd und die Masse wird unter ständigem Rühren zum Kochen gebracht. Wenn das Mus kocht, weitere 4 Minuten lang köcheln lassen und dabei immer gut umrühren, damit nichts am Boden anbrennt. Nun können wir die Gelierprobe machen (einen kleinen Teelöffel der Masse auf einen Teller geben und schauen, ob sie langsam fest wird). Ist die Marmelade noch zu flüssig, noch 1-2 Minuten weiter kochen und erneut die Gelierprobe machen.

Wenn alles gut ist, wird die Marmelade in die Einmachgläser umgefüllt. Diese unbedingt vorher einmal gut auswaschen. Marmelade rein, Deckel drauf und das Glas für 5 Minuten umdrehen. Im Anschluss wieder richtig rum drehen und abkühlen lassen. Fertig.

Für uns ein ganz neues Geschmackserlebnis

Ich war ja schon positiv überrascht von den Heidelbeeren im Käsekuchen, aber auch als Heidelbeer-Marmelade sind sie echt super, weshalb wir bestimmt auch im nächsten Jahr wieder bei der Ernte dabei sein werden.

Heidelbeer-Marmelade

Heidelbeeren gehörten so eigentlich nie zu dem Obst, zu dem ich einfach so greifen würde, daher gehören diese wohl in diesem Jahr für uns zu einer weiteren kulinarischen Entdeckung. Hoffentlich lassen uns die Tiere nächstes Jahr dann die paar Beeren von dem Strauch in unserem Garten selber ernten *lach*.

Die Marmelade ist übrigens lecker auf Brot, aber auch Waffeln. Wozu esst ihr gerne noch Marmelade?

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