„Zu Tisch mit Schwester Henrike“ – Der etwas andere Podcast #Werbung

Schwester Henrike

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Im Heldenhaushalt werden Hörbücher gehört. Das ist für euch sicherlich keine vollkommen neue Information, oder? Immerhin stellen wir hier immer wieder mal Hörspiele und Hörbücher vor, die die Kinder gerne nebenher beim Malen oder Spielen hören. Das habe ich als Kind auch schon immer gerne gemacht. Stunden lang liefen die Geschichten hoch und runter und manchmal bis tief in die Nacht hinein, weil sie mir beim Einschlafen oder einfach auch beim Abschalten halfen. Da schlagen die Kinder sicherlich nach mir. Der Mann mag es nämlich lieber ruhig.

Vor allem, wenn ich für mich bin und mich bestimmte Themen interessieren, lasse ich sie gerne laut nebenher laufen. Stellt euch das ungefähr so vor: Ich stehe ich Schlafzimmer. Vor mir zwei große Körbe voller frisch gewaschener Wäsche (die sich irgendwie mal wieder über die Tage hinweg angesammelt hat), die zusammen gelegt werden möchte und eine enorme Unlust dieser Aufgabe gegenüber. Muss aber nun mal gemacht werden, sonst laufen wir bald in Badesachen rum, weil das das einzige ist, was wir noch im Schrank finden.

Nein, Spaß beiseite. Im Laufe der Zeit habe ich die Vorzüge von Hörbüchern sehr zu schätzen gelernt. Zum einen helfen sie mir abends ganz wunderbar mit einem relativ leeren Kopf besser einzuschlafen und zum anderen geht die Arbeit, wie eben zum Beispiel Wäsche sortieren, wie von selbst von der Hand, wenn man nebenher spannenden Dingen lauscht.

Also tauche ich ein in die Welt von Hörbüchern und Podcast!

Als ich letztes Jahr anfing mich mehr dem Ordnungswahn zu widmen, Auszumisten und einen auf Marie Kondo zu machen, liefen zum Beispiel viele verschiedene Podcasts bei mir rauf und runter zu dem Thema. Sie liefen den ganzen Tag nebenher und ich sog die vielen Informationen in mir auf und versuchte sie direkt umzusetzen. Da ist schon einiges spannendes dazwischen.

Wenn man sich mal ein wenig damit beschäftigt, dann kann man in den „Bibliotheken“ der verschiedenen Anlaufstellen für Podcast so einige spannende Sachen finden. Kennt ihr zum Beispiel den „Harry Podcast“ von Cold Mirror? Der begleitet mich derzeit abends beim Einschlafen und bietet umfangreiches Hintergrundwissen über die Filme. Total spannend. 

Eine weitere, etwas andere Empfehlung habe ich euch heute mitgebracht. Weniger für Kinder dieses Mal, also kein Hörspiel oder dergleichen, sondern mal mehr für Erwachsene aus einem wirklich interessanten Bereich.

„Zu Tisch mit Schwester Henrike“ – Der Podcast des Krankenhaus Bethel Berlin

Schwester Henrike
Fotos mit freundlicher Genehmigung von © Krankenhaus Bethel Berlin

Wie jetzt? Ein Podcast von einem Krankenhaus. Wie komme ich denn darauf jetzt?! Ja, ich kann verstehen, dass ihr euch das jetzt fragt, aber ich kann euch jetzt schon versprechen, dass es sich lohnt da reinzuhören. Von meiner Schwester habe ich euch ja schon öfter erzählt. Dass sie in einem Krankenhaus arbeitet habe ich euch aber bisher vorenthalten. Als absolute Podcastliebhaberin mit Klinikhintergrund hat sie es geschafft mich mit ihrem Enthusiasmus für diesen Podcast anzustecken.

Meine erste Folge von Schwester Henrike war nicht die tatsächliche aus der ersten Staffel, denn diese heißt „Episode 1 – DJ Psychiater. Doktor Jakob Hein“, was an sich ja schon ziemlich neugierig macht, sondern meine erste Folge, die ich einen Vormittag mal anhörte hieß „Episode 2 – Die Kicker. FC Viktoria 1889 Berlin“.

Ihr könnt euch vielleicht denken, wieso ich ausgerechnet da mal reingehört habe. Klar, dass ich mit zwei angehenden (nach eigener Aussage) Fußball-Profis gerne mehr von dem verstehen möchte, was sie da machen. Außerdem stehe ich als Betreuerin meist am Rand und stecke damit tiefer in dem Thema drin, als mir manchmal lieb ist. Kurzum: Ich war neugierig. Immerhin spielen wir demnächst sogar gegen diesen Verein, den drittgrößten Fußballclub in Berlin.

Zu Gast in diesem Podcast waren Rocco Teichmann, der Sportdirektor des Vereins und der 19 Jahre alte Spieler Pascal Maiwald und an dieser Stelle wurde es interessant. Maiwald konnte nun nämlich aufgrund einer Verletzung lange Zeit nicht spielen. Die absolute Horrorvorstellung, die ich bei jedem Spiel, bei jedem Turnier durchlebe. Was, wenn sich ein Kind schlimm verletzt (oder eben allgemein gesagt – Ein Spieler).

Wir hatten das nämlich auch schon einmal auf einem Turnier…

Da ist eines unserer Kinder so doof auf den Arm gefallen, dass sich das Kind das Handgelenk brach, ins Krankenhaus musste und sich sogar einer Operation unterziehen musste. Zuletzt erzählte mir ein befreundeter Trainer, wie sich sein Sohn bei einem Freundschaftsspiel so schlimm am Knie verletzte, dass dieser nun mindestens ein halbes Jahr ausfallen würde. 

Schwester Henrike
Fotos mit freundlicher Genehmigung von © Krankenhaus Bethel Berlin

In so einem Moment denke ich immer „Mensch, das ist doch nur Fußball, wie kann das passieren“ und halte jedes Mal die Luft an, wenn eines der Kinder ungünstig fällt. Um den Bogen aber nun mal zurück zu schlagen: Ich fand es unglaublich interessant mal von einem Spieler, der das schon länger und relativ erfolgreich macht, zu hören, wie das ist, wenn man so lange ausfällt und nach all der Zeit versucht in das Spiel und in seine alte Form zurück zu finden. Darum geht es teilweise in diesem Podcast. Gleichzeitig wird aber auch allgemein ein wenig von den Abläufen erzählt und die Moderatorin Henrike stellt mit ihrer lockeren Art viele spannende Fragen, die trotz dem Hintergrund, dass der Podcast von einem Krankenhaus stammt, sehr abwechslungsreich und vielseitig sind. Und auch die Gästeauswahl ist ziemlich interessant.

Gleichzeitig wird der Podcast dann auch mit kleinen Aktionen und Spielereien etwas aufgelockert, die thematisch zur aktuellen Folge passen, wie in diesem Fall zum Beispiel eine Runde Fifa zocken. Ein Moment, wo dann plötzlich auch der große Sohn neben mir hockt und lauscht.

Ein Gesundheits-Podcast mit Konzept

Gesundheitspodcast

Ihr fragt euch vielleicht immer noch, wie es dazu kommt, dass ich einem Gesundheits-Podcast lausche und euch hier auch noch davon erzähle. So schnell würde man sicherlich nicht auf die Idee kommen ausgerechnet dem Podcast eines Notfallkrankenhauses in Steglitz-Zehlendorf zu lauschen, aber das Konzept ist wirklich nett gemacht und macht vor allen Dingen neugierig.

Nehmen wir zum Beispiel den Titel der 1. Folge „DJ Psychiater“. Was bedeutet das? Was steckt dahinter und wie kommt man ausgerechnet auf diesen Namen? In diesem Podcast spricht Schwester Henrike mit Dr. Jakob Hein. Kennt ihr ihn? Ich kannte ihn erst einmal nicht und musste ein wenig recherchieren. Dr. Hein ist Kinder- und Jugendspychiater, Schriftsteller und nun kommt es … Podcast Kollege von Kurt Krömer und ja, der sagt mir definitiv etwas. Eine unerwartete Kombination. In weiteren Folgen trifft Schwester Henrike übrigens auf Interview Partner wie Christine Vogler, den deutschen Sherlock Holmes und Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke und mehr. Da sind definitiv spannende Sachen dazwischen. Außerdem lässt es sich nebenher ganz wunderbar joggen und anschließend mit meiner Schwester super über die Inhalte diskutieren.

Zudem Supporten Schwester Henrike und ihr jeweiliger Gast in den Folgen verschiedene Hilfsorganisationen oder Projekte, wie zu Beispiel die Arche e.V., Weißen Ring e.V. , Brotzeit. e.V. und mehr, die sich über unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung sehr freuen. 

Vielleicht also auch etwas für euch…

„Zu Tisch mit Schwester Henrike“ ist eine Art Gesundheitstalk, der etwas umfassender die Themen behandelt und sich nicht nur auf den rein medizinischen Schwerpunkt bezieht. Organisiert und umgesetzt wird dieser Podcast durch das Krankenhaus Bethel Berlin und veröffentlicht, so der Plan, alle zwei Wochen (immer Dienstags) auf allen gängigen Plattformen, wie zum Beispiel Spotify.

Schwester Henrike
Fotos mit freundlicher Genehmigung von © Krankenhaus Bethel Berlin

Schwester Henrike ist übrigens examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin und hat bereits mit ihren jungen 24 Jahren an der Uniklinik Oldenburg Patienten in der neurologischen Frührehabilitation betreut und wiederbelebt und somit schon so einige Erfahrungen in ihrem Beruf sammeln können. Mit ihrer lockeren und sympathischen Art führt sie durch die einzelnen Podcast Folgen und entlockt den Gesprächspartnern so einige lustige, aber auch spannende Informationen über ihre verschiedenen beruflichen Bereiche. 

Mal ein hörenswerter Podcast der anderen Art. Aktuell sind für die erste Staffel 12 Folgen geplant, von denen bereits 6 erschienen und unter anderem hier und hier zu finden sind.

Falls ihr neugierig geworden seid, findet ihr hier mehr Informationen über den Podcast an sich. Wäre das etwas für euch und was für Themen würdet ihr euch von und mit Schwester Henrike noch wünschen?

*Anmerkung: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus Bethel Berlin entstanden.

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