Bento – Rührei mal ganz anders im Hasenlook

Rührei

Heute habe ich euch mal wieder ein kleines Rezept für eure zukünftigen Bento mitgebracht. Erst gestern habe ich mich daran versucht und den Minihelden direkt probieren lassen. „Für deine Schulbrot – Boxen dann in der Schule“, sagte ich, als ich ihm den Toast reichte, „meinst du das wäre was für dich?“. Er schaute er mich und dann den Toast kritisch an, der auf meinem Teller lag. In der Mitte war ein Hasenkopf zu sehen. Ausgefüllt mit Rührei. „Das sieht echt toll aus, Mama“, erwiderte er und biss rein. Ein paar Sekunden der Stille vergingen und ich wurde langsam angespannt. Das Kind kann manchmal nämlich eine halbe Ewigkeit auf etwas herumkauen, nur um dann auf einmal zu sagen, dass das ja mal so gar nicht schmecken würde.

Rührei

Dann die Erlösung: „Ja, Mama, das ist wirklich sehr lecker. Das kannst du mir dann gerne auch mal für die Schule machen.“ Puuuuuuh… und weil es vom Kind abgesegnet wurde, präsentiere ich Euch heute unseren Hasentoast mit Rührei.

Ein bisschen Toast, ein bisschen Rührei, ein bisschen Liebe…

Das sind die Hauptzutaten. Naja, nicht ganz. Ein bisschen mehr braucht es schon. Für unseren Hasentoast benötigen wir eine Weißbrotscheibe, Toastbrot oder Sandwichtoast, einen Hasenausstecher (füge hier ansonsten Motivausstecher deiner Wahl ein), 2 Eier, 2 EL Milch, etwas Salz, Pfeffer und Gewürze nach Bedarf (Kinder haben da ja so ihre Lieblinge) und etwas neutrales Öl für die Pfanne.

Rührei

Wie ihr ja wisst, entstehen beim Bento machen gerne mal Reste, die verwertet werden müssen. In dem Fall natürlich das, was wir aus der Brotscheibe ausstechen. Ich habe den Hasen einfach mit einer Scheibe Käse belegt. Und da auch da wieder Reste übrig bleiben, könnte man bei Bedarf die Käsereste nachher noch auf das Rührei in der Pfanne geben und schmelzen lassen.

Wie auch immer. Lasst uns loslegen…

Wir stechen nun also unser Wunschmotiv aus der Brotscheibe aus. In einem Messbecher geben wir das Ei, die Milch und die gewünschten Gewürze und verrühren alles ordentlich miteinander.

Rührei

In der Pfanne wird das Öl etwas erhitzt und die Brotscheibe dann hinein gegeben. In die ausgestochene Fläche gießen wir nun unser Ei. Ihr müsst es allerdings nicht bis zur Oberkante füllen, dann ist es schneller durchgebraten.

Rührei

Nun braten wir die Brot – Rührei – Kombi so lange, bis das Rührei fest genug geworden ist. Es läuft dabei ein wenig unter den Toast, wodurch der ganze Toast quasi einen Belag auf der Unterseite erhält. Wendet das Brot einmal und bratet es von der anderen Seite auch kurz an und dann erneut wenden.

Rührei

Wie oben bereits kurz erwähnt, könntet ihr an dieser Stelle nun etwas Käse über das Rührei geben und anschmelzen lassen. Muss man aber nicht. Es schmeckt auch ohne prima, finde ich.

Und tadaaaa, fertig ist unser optisch absolut ansehnliches Hasenbrot mit Rührei. Yammi… ich könnte jetzt direkt noch eines essen. Noch eine kleine Anregung: Wenn ihr zwei davon macht, könntet ihr das Brot noch mit Schinken oder Salat o.ä. belegen und die zwei Rührei – Brote wie ein Sandwich zusammen legen.

Rührei

Ich schicke die Idee heute mal zum Kiddikram… Und? Wäre das etwas für Euch?

sari-unter

Kategorie Heldenküche

Frau Mondgras – Das bin ich, Sari. Gerne auch als Sari Mondgras bekannt und im Internet zu finden. 2-Fach-Mutter, Heldenehefrau, Kreativling, Harmoniesüchtig und ständig auf der Suche nach Glück. Ich komme aus Berlin, bin hier aufgewachsen und lebe hier seit ich denken kann.

6 Kommentare

  1. Schöne Idee. Rührei steht bei meinen Mädels auch gerade sehr hoch im Kurs. Am liebsten mit „Kinderwurst“ (Geflügel-Lyoner) und roter Paprika.

  2. Hey das ist eine echt coole Idee!
    Es ist zwar nichts für den Alltag, dafür wäre es mir ehrlich gesagt ein bisschen zu viel „Heckmeck“ – aber für so einen Sonntag morgen eine erfrischen Idee!
    Liebe grüße aus Gelsenkirchen,
    maren

    • Sarah Kroschel

      Eigentlich ging der Zeitaufwand, hätte jetzt auch gedacht es dauert länger. Aber letztendlich braucht der Toast zum Beispiel auch nicht viel länger, als wenn ich ihn in den Toaster stecken würde.

      • Hmm.. Auf der anderen Seite, wenn es täglich gemacht wird, dann verliert es das „Besondere“. Aber mit den Förmchen, da kann man ja kreativ werden 🙂
        Hast du das auch schon einmal mit Brot probiert? Das wäre ja dann alles ein bisschen deftiger!
        Liebe Grüße aus Gelsenkirchen,
        maren

        • Sarah Kroschel

          Na täglich ja eh nicht. Man sollte ja schon für Abwechslung sorgen. Aber natürlich ist man nicht auf den Hasenausstecher angewiesen. Das lässt sich prima individualisieren. Ein Raketentoast, Weihnachtsbaum und und und…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.