#sas2015 – Aquarellspielereien…

Ich bin Euch da noch etwas schuldig. Und ja, ich ärgere mich etwas über mich selber, dass ich da so nachlässig geworden bin, denn gerade das regelmäßige Üben ist es doch, das uns dabei hilft in den Dingen, die wir anstreben, im Laufe der Zeit besser zu werden. Aber wisst Ihr was? Ich glaube fast, dass diese längere Pause mir geholfen hat etwas innere Ruhe in Bezug auf das Illustrieren zu geben. Ruhe, die ich scheinbar nötig hatte, denn irgendwie ging es mir dann jetzt auf einmal ziemlich leicht von der Hand.

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Der ursprüngliche Plan für meine Illustration im September bestand darin meine Skizze von Merida, die ich hier schon mal gezeigt hatte, zu colloreren, da sie mir so wie sie war eigentlich sehr gut gefiel und es auch nicht all zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde, die für mich ja aktuell ein ziemlich kostbares Gut ist. Aber dann schlug Murphys Gesetz zu als ich endlich eine ruhige Minute fand…denn das Skizzenbuch hingegen fand ich nicht. Wer weiß, wo das schon wieder rumliegt. Manchmal bin ich so schusselig *lach*. Also musste ich die Skizze neu erstellen, denn das Motiv gefiel mir nach wie vor sehr gut. Und hier die erste Erleichterung: Sie gelang auf Anhieb und ich konnte schnell zur Colloration übergehen.

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Hierbei hatte ich dieses Mal übrigens ein halbes Auge auf die Tipps von hier geworfen und versucht mir die eine oder andere Anregung etwas zu verinnerlichen. In jedem Fall lief es sehr gut und aus dem anfänglich eher dezent gedachten Bild wurde mehr und mehr eines, das sehr Farb und Blatt füllend wurde. Ich wollte nämlich eigentlich Merida collorieren und nur einen Hauch Farbe in den Hintergrund setzen. Letztendlich ist es dann doch mehr geworden. Das jkeltische Bärensymbol entstand zum Beispiel nach einem, dass ich im Artbook zum Film entdeckt hatte…

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Ich  bin jedenfalls total happy mit dem Ergebnis und wie das so ist, wenn man im Fluss ist, dann sollte man die Strömung nutzen und gleich weiterschwimmen und das tat ich dann auch, indem ich gleich noch die Illustration für Oktober anfing. Dieses Mal aber wirklich simpel und ohne viel Aufwand.

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Und? Erkennt Ihr ihn? Den kleinen Baymax? Den Gesundheitsroboter? Und erkennt Ihr den Rest auch? Mein Baymax ist ein Ohana- und Stitch-Fan *hihi*. Und damit er damit nicht so alleine da steht, gesellte sich die Katze aus dem Film ebenfalls dazu…sie erinnert ja vom Charakter her etwas an die Grumpy-Cat..aber gut. Die Idee mit den Stitch-Mützen stammte dann aus dem Artbook zu diesem Film. ich fand die Idee einfach so süß, dass ich sie direkt aufgreifen musste…so als waschechter Stitch-Fan, nicht wahr?

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Hier wurde ich dann auch nochmal etwas mutiger mit dem Wasser, da ich beim Merida-Bild eher durch Zufall feststellte, dass man ja ein ganz interessantes Muster für den Hintergrund schaffen kann, wenn man einfach nochmal am Ende auf die noch relativ feuchte Farbe etwas Wasser tropfen und trocknen lässt…kein aufwendiges Bild, aber ich mag die Atmosphäre.

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Nun fehlen also nur noch zwei Illustrationen. Für November und für Dezember und ich überlege, ob ich mich weiter an meinen Lieblings-Zeichentrickfilmen entlang hangele oder ob ich jetzt einfach mal eigene Motive entwerfe. Oder habt Ihr gar noch Wünsche und Anregungen an mich? Aber vor allem freue ich mich jetzt natürlich auf Euer Feedback!

sari-unter

Kategorie Alltagschaos

Frau Mondgras – Das bin ich, Sari. Gerne auch als Sari Mondgras bekannt und im Internet zu finden. 2-Fach-Mutter, Heldenehefrau, Kreativling, Harmoniesüchtig und ständig auf der Suche nach Glück. Ich komme aus Berlin, bin hier aufgewachsen und lebe hier seit ich denken kann.

4 Kommentare

    • *lach* Nun ja…die Bewegungen werden vertrauter, wobei es noch nicht das ist,w as ich will, aber ich bin weitesgehend zufrieden

  1. Das sind aber wirklich schöne Bilder! Die kräftigen Farben sprechen mich besonders an. Das Soiel mit dem Wasser ist es, das mich am Malen mit Aquarell und auch Tusche besonders fasziniert. Deine Experimente haben sich auf jeden Fall gelohnt, es sind schöne Effekte

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