Die kleinen Freuden im Alltag – #fünffragenamfünften im Februar 2019

#fünffragenamfünften

Der kindliche Blick ist etwas so Wundervolles. Als wir heute Morgen zum Beispiel das Haus verließen, da rieselten ganz feine Schneeflocken vom Himmel. „Mama, es schneit“, rief das Heldenkind ganz aufgeregt und rannte vor zum Gartentor, um es für mich zu öffnen. Als Erwachsener ist der Blick schon etwas nüchterner. Ein paar einfache Schneeflocken und das Wissen, dass heute 5 Grad werden sollen reichen schon aus, um statt „Jaaa, Schneeflocken“ zu denken über den Matsch nachzudenken, der nachher auf den Wegen liegen wird. Eigentlich schade. Kinder leben viel mehr im Moment und wissen ihn auch viel mehr zu schätzen.

Ein anderes Beispiel? Der Weg, den wir heute entlang gelaufen sind war zum Teil ziemlich stark vereist. Das konnte man aber nicht sehen, weil alles unter einer feiner Schneeschicht lag. Eine Frau mit Hund kam und warnte uns „Vorsichtig, es ist verdammt glatt“ und keine Sekunde später schlitterte ich bedenklich. Das Heldenkind hingehen lachte laut auf vor Freude, nahm meine Hand und nutzte den vereisten Weg, um darauf Schlittschuh zu laufen. Im Moment leben. So wertvoll… 

So viel zu meinen Gedanken am Morgen…

Viel zu selten halte ich einfach mal inne und mache mir den Moment bewusst. So bewusst, wie es mein kleiner, drei Jahre alter Sohn tut. Kinder sind in vielerlei Hinsicht so viel weiser als wir Großen. Wir sollten uns da wirklich mal wieder eine Scheibe von abschneiden.

Der Blick heute Morgen auf das Telefon zeigte mir nicht nur die aktuelle Temperatur an, sondern sagte mir im Übrigen auch, dass heute schon wieder der 5. des Monats ist. Du weißt, was das heißt? Heute ist es wieder Zeit für die #fünffragenamfünften. Fünf neue Fragen, die mir vielleicht auch dabei helfen das Kind in mir wieder zu entdecken…

#fünffragenamfünften im Februar 2019 – Von Lieblingsgeräuschen und Superkräften

Kennt ihr schon dieses kleine Projekt von Luzia Pimpinella? Jeden Monat formuliert sie für uns 5 Fragen aus, die uns dazu anregen sollen, ein bisschen mehr über uns nachzudenken. Gleichzeitig teilen wir so mit euch, den Lesern auch viele Gedanken und Details von und über uns. Vielleicht wäre das auch etwas für euch? Wenn ja, dann schaut doch mal hier.

1. Was ist deine Superpower?
Früher sagte man mir, ich würde auf mein Umfeld Ruhe ausstrahlen. Wenn man in meiner Nähe ist, wäre alles irgendwie entspannter. Ein Kollege sagte das mal auf dem Schulhof zu mir. Ob ich diese Ruhe noch immer ausstrahle, das weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich glaube inzwischen wirke ich durchaus auch öfter gestresst. Blöd und schade. Ich hätte gerne mehr von dieser Ausgeglichenheit zurück. Ich kann gut kreativen Input geben und motivieren. Ja, ich glaube das passt ganz gut.

2. Was kannst du nicht wegwerfen?
Grundsätzlich kann ich ziemlich gut wegwerfen. In den letzten Monaten habe ich das auch weiter ausgebaut *lach*, aber natürlich gibt es auch Sachen, die ich nur schwer aus der Hand geben kann. Bestimmtes Spielzeug der Kinder zum Beispiel oder ganz bestimmte Bücher. Erst letzte Woche hielt ich ein altes Buch in der Hand, das ich schon ewig nicht gelesen habe, aber irgendwie wollte es nicht zu den anderen aussortierten Sachen in der Kiste wandern. Es gibt so Kleinigkeiten, die schiebe ich von einem Fleck zum anderen mit den Gedanken „noch nicht“. Das kommt aus allen Bereichen und meist hängt ein emotionaler Gedanke daran.

3. Worauf freust du dich jeden Tag?
Es sind Kleinigkeiten. Ich freue mich auf meinen Obstsalat am Morgen, auf die Umarmung der Kinder und die Freude in ihren Gesichtern, wenn ich sie von Schule und Kita abhole und sie mich entdecken. Ich freue mich auf die ruhigen Stunden am Abend auf dem Sofa mit dem Mann, während wir einen Film schauen und ich freue mich auf den Moment, wo er nach der Arbeit durch die Tür herein kommt. Meist rennt dann der kleine Sohn zur Tür und öffnet ihm freudig. Diese kleinen Momente sind es, auf die ich mich freue. Aber ich freue mich auch auf etwas Ruhe zwischendurch und sei es nur ganz kurz. 

#fünffragenamfünften

4. Welches Geräusch magst du?
Ich mag das kratzende Geräusch einer Gitarre. Wenn jemand auf einer Gitarre spielt, dann entsteht dieses ganz spezielle Kratzen, das nur von einer Gitarre kommen kann. Es erinnert mich an Zeiten, wo mein Vater an meiner Bettkante oder auf dem Sofa saß und für mich spielte und wir gemeinsam dazu Lieder sangen. Daher mag ich auch bestimmte Sänger, die mit Gitarre arbeiten sehr gerne. Es bewirkt bei mir eine Art Gänsehautgefühl, bei dem ich mich einfach nur wohl fühle. Seit Jahren nehme ich mir vor Gitarre zu lernen, finde aber einfach die Ruhe dafür nicht.

5. Was hast du immer im Kühlschrank?
Milch und Jogurt und irgendwie auch immer Salami *lach*. Milch brauchen wir wirklich für alles. Die Cornflakes der Kinder am Morgen, für den Kakao, auf den ich derzeit versuche zu verzichten und die warme Milch mit Honig, wenn der Hals mal kratzt. Die Kinder trinken Milch durchaus auch mal so und man kann den Pudding am Wochenende damit kochen. Jogurt essen die Kinder unter der Woche gerne bevor es zur Schule und zur Kita geht und der Mann gerne im Obst oder auch einfach mal so und die Salami… nun ja, wir holen immer so ein ganz großes Stück und das hält in der Regel recht lange. Wenn ihr uns also spontan besucht, dann kann ich euch ein Glas Milch, eine Schüssel Jogurt und etwas Salami anbieten. Nicht schlecht, oder?

Worauf freut ihr euch jeden Tag?

Welche Kleinigkeiten, welche Besonderheiten gibt es in eurem Alltag, auf die ihr euch jeden Tag freut? Erzählt doch mal? An manchen Tagen ist es so wichtig, dass man sich dieser kleinen Momente, die in einem ein glückliches Gefühl hervor rufen, besinnt, damit man am Ende des Tages nicht vollkommen ausgelaugt ins Bett fällt!

Mehr Antworten zu dem Selbstfindungs – Projekt von Nic findet ihr heute hier.

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