[Mmi] Der Tag nach dem Geburtstag und ein Raupy

Raupy

Da sitzen wir nun, am Frühstückstisch und lassen den vergangenen Tag noch einmal Revue passieren. Ich blicke mich im Raum um. Das meiste vom Chaos konnte ich bereits beseitigen, nicht zuletzt Dank der Hilfe von einigen Leuten. Neben mir sitzt ein nun 6 Jahre alter Junge und ist überglücklich. Nach wie vor kann er das Strahlen in seinem Gesicht nicht abstellen und ich bin unendlich froh, dass es uns gelungen ist,ihm einen besonderen Tag zu gestalten.

Raupy

Ein bisschen darf von der Deko heute noch hängen bleiben und nachwirken. Muss auch mal sein, nicht wahr? Der Boden ist bedeckt von all den Luftballons und auf der Kommode steht die Ausbeute des gestrigen Tages. Vom Kuchen ist nur noch ein kleines Stückchen übrig und zum Mittag gibt es später noch etwas von der Pizza von gestern.

Doch, es war wohl ein rundum gelungener Tag. Im Detail möchte ich Euch ein anderes Mal von der Pokémon Party erzählen. Ich muss das alles für Euch erst einmal in eine schöne und bildhafte Ordnung bringen.

„Was hat Dir am besten gefallen“, frage ich den Minihelden, während er in sein Brötchen beisst. „Das Raupy“, kommt sofort wie aus der Pistole geschossen.

Ich schenkte dem Sohn nämlich ein Raupy zum Geburtstag!

Bis zum Schluss war mir nicht klar, ob ich es rechtzeitig schaffen würde. Raupy ist das Lieblings – Pokémon vom Minihelden. Und soll ich Euch etwas verraten? Es ist tatsächlich das einzige, dass sich nirgendwo auftreiben ließ. Nicht mal in Japan, wo eine liebe Freundin für mich extra in ein Poké-Center gegangen ist, um nachzuschauen. Selbst an Anleitungen war nicht viel hilfreiches zu finden, bis auf eine.

Und so fand ich mich einige Tage vor Deadline vor dem Computer wieder, studierte die Werke von anderen, nahm die vorhandene Anleitung und versuchte alles in ein für mich umsetzbares Format zu bringen, aus dem sich etwas vernünftiges zaubern ließ.

Raupy

Der Reaktion des Minihelden nach scheint mir das auch einigermaßen gelungen zu sein. Die Freude beim Auspacken war groß und obwohl der Miniheld sich eigentlich über jedes Geschenk sehr freute, konnte ich beobachten, wie Raupy immer wieder geholt und überall herum getragen wurde.

Mir fiel ein gigantischer Stein vom Herzen.

All die Mühen der letzten Wochen und Tage, all das Basteln und Planen, das Nähen und Verstecken. All die Geheimnistuerei. Alles wurde durch das Leuchten in den Augen des Großen gestern belohnt und ich wusste sofort wieder, warum ich mir diesen (positiven) Stress jedes Jahr antue.

Raupy

Da sitzen wir nun also. Am Frühstückstisch. Gleich muss ich zum Zahnarzt und die Kinder wollen auf ihre Zähne zeigen. Und ich bin mir sicher, alles was die Zahnärztin zu sehen bekommen wird, ist ein strahlendes Lächeln des Großen und hoffentlich keine kleinen Löcher.

sari-unter

 

 

8 Kommentare

  1. Wow. Das ist dir wirklich gut gelungen. Hab erst durch lesen des Artikels erfahren, dass du das Raupy selbst gemacht und nicht einfach in einem Laden gekauft hast. Jetzt noch das Safcon und Smettbo und dann ist das Trio komplett 😀

    • Sarah Kroschel

      hähä, Smettbo haben wir tatsächlich hier. Aber gekauft. Safcon finden wir beide nicht sooooo toll. Den überspringen wir einfach 🙂

  2. ja, es sind die kleinen dringe, die in den augen der kleinen die größten sind. für mich war es damals die selbstgemachte puppenwagenausstattung von meiner mama, die mich bis ins erwachsene alter als glücklichste erinnerung begleitet hat, und so versuche auch ich, jedes jahr auf den gabentisch etwas selbstgemachtes zu haben. etwas, dass ich nur für’s krümelkind gemacht hab. Und mit deinem geburtstagserählungen vom miniheld und heldenkind inspirierst du mich immer wieder, das auch beizubehalten. toll, dieses leuchten in kinderaugen, oder?

    • Sarah Kroschel

      Definitiv. Ich merke zwar ein Stück weit auch, dass sie mit diesem „EVent“ etwas für normale Feiern versaut sind, aber wir haben ja alle so viel Spaß daran

  3. Oh wie süß ist denn bitte das. Meine Kleine (4) kennt sich dank der großen Brüder auch schon super im Pokemon Universum aus. Und Raupy ist auch ihr absoluter Favorit. Die hätte sich genauso über diese niedliche Version gefreut.

    Liebe Grüße
    Christiane

    • Sarah Kroschel

      Schon komisch, dass es in Japan tatsächlich eher nicht so beliebt ist

  4. Das Raupy ist wirklich gut geworden. Was für Stoff hast du dafür verwendet, wenn ich fragen darf? Ist das Fleece?
    Raupy war, glaube ich, in der TV-Serie mal ein Thema, aber mittlerweile gibt es soooo viele Pokémon, da sind die neueren wohl begehrter als so ein „altes Raupy“. Wäre zumindest meine Erklärung warum du keines kaufen konntest.
    Wäre denn Häkeln auch eine Option für dich gewesen? Da finde ich einige Anleitungen zu.

    • Sarah Kroschel

      Ja, Fleece. Ich hatte auch erst an Häkeln gedacht, aber irgendwie geraten die dann auch aus der Form, so intensiv, wie der Große mit seinen Pokmons kuschelt und spielt.

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