Creadienstag – Wir feiern eine Dino-Party in Corona-Zeiten

Kekse

Enthält (unbezahlte) Werbung*

Letzter offizieller Tag in der Schule heute und da ich (aktuell) nicht Systemrelevant bin auch letzter Kitatag für den kleinen Sohn heute. Danach haben wir vor allem uns füreinander und das werden spannende Wochen. So eine Weihnachtszeit haben wir, glaube ich, noch nie verlebt. Nachdem wir ja nun bereits im Mai diese ewige Ungewissheit hatten, als es um den Geburtstag des großen Sohnes ging, gab es eine ähnliche Situation nun erneut beim kleinen Sohn. Wir als Eltern sind ja sehr bestrebt das Beste aus der aktuellen Lage heraus zu holen und besonders den Kindern dennoch irgendwie eine schöne Zeit zu bescheren. Vieles ist für sie nicht greifbar und sie hören nur immer wieder was alles nicht geht. Wegen Corona. Ich ließ zu dem Thema schon einmal meinen Frust heraus und möchte hier nicht noch einmal ins Detail gehen. Wir alle stecken in ähnlichen Situationen und wissen, was uns alle belastet.

Es galt also auch dieses Mal wieder Plan A, B und C zu finden. Die Familie kam von sich aus schon auf uns zu und betonte immer wieder, dass wir dem KINDERgeburtstag Vorrang geben sollten und so gingen wir die Sache dann auch an. Ich muss allerdings zugeben, dass ich sehr lange gewartet habe, bevor ich mich getraut habe offizielle Einladungen auszusprechen, da die Bestimmungen sich gefühlt ja täglich ändern. Und so kam es, dass wir drei Tage vor dem Geburtstag letzten Samstag zwei Freundinnen aus der Kita ansprachen (bzw. die Eltern) und sie zu einer kleinen Dino-Party einluden. So blieb alles unter den Kindern, die sich eh täglich sehen und die Gruppengröße war dennoch klein gehalten. Genau wie die Zeit, für die sie zu uns kommen sollten. Insgesamt waren 2 1/2 Stunden Party geplant. Ohne Mittagessen, dafür mit Keksen und Kuchen. 

Was macht man zu einer Dino-Party zu Essen, wenn das Kind nur Käsekuchen mag?

Na ganz klar: Käsekuchen. Das ist allerdings nicht jedermanns Sache, so dass der große Bruder dieses Mal einen Grieß-Käsekuchen zauberte und wir zwei Tage zuvor schon die Keksproduktion starteten. Kekse gehen nämlich immer und da ich immer vor dem Problem stehe, dass meine Kinder weder Fondant noch Zuckerguss auf Kuchen mögen und ich somit den Kuchen nicht aufwändig dekorieren kann, muss ich immer nach Alternativen schauen. Auf einem Käsekuchen lässt sich aber auch so eine bedruckte Backoblate nicht so gut befestigen, so dass diese Möglichkeit auch weg fiel.

Dino-Party

Für das richtige Feeling sollten also unsere Dino-Kekse sorgen. Die Ausstecher hierfür findet man hier (Affiliate Link). Eine nette Auswahl und echt süß. Die darf ich witziger Weise dann auch mit Zuckerguss bestreichen. So hatten wir also gelbe und grüne Dinos und ein paar in natura für Papa und großen Sohn. Sah toll aus auf dem Geburtstagstisch.

Den Kuchen dekorierte ich dann mit der obligatorischen Geburtstagskerze und bunten Dino-Pieker, die in einem Deko-Set mit dabei waren.

Das Wohnzimmer wird in eine Dino-Höhle verwandelt…

… mehr oder weniger. Nach einer Geburtstagsparty, auf der wir mal waren, hatte der kleine Sohn eine Art Antipathie für Luftballons entwickelt, da die großen Kinder diese in einer Tour platzen ließen. Das ständige Knallen hatte dem Heldenkind ziemlich Angst gemacht, so dass ich lange Zeit keine Luftballons für Feiern nutzen durfte. Nachdem es aber nun schon seit einiger Zeit keine Beschwerden mehr gab, habe ich es mal wieder gewagt.

#WIB

Durch Zufall entdeckte ich ein ziemlich cooles Dekorationspaket (Affiliate Link), in dem die oben gezeigten Pieker waren. Außerdem befanden sich in dem Set eine passende Girlande, Luftballons in schönen Farben (teilweise sogar mit grünem Glitzerkonfetti gefüllt) und einigen aufblasbaren Dinosauriern, die ich überall im Wohnzimmer aufstellte.

Deko

Luftballons

Zwei davon waren sogar richtig groß, andere dafür etwas kleiner. Sah ziemlich cool aus.

Dino-Party

In einem 1 Euro Shop hatte ich schon vor Wochen passend dazu Teller, Becher und Servietten im Dino-Design geholt sowie zwei kleine aufblasbare 5en, die man auf Stäben irgendwo reinstecken konnte und eine riesige goldene 5, die ich über dem Geburtstagtisch auf hang. So gab es dann einiges zu entdecken, da die kleineren Dinos überall in den Grünpflanzen versteckt waren.

Dino-Party

Natürlich gab es auch wieder ein Geburtstags-Shirt (Affiliate Link). Das hatte der Sohn sich schon vor Monaten (!!!) selber ausgesucht, weil wir es hier durch Zufall entdeckten. Mit Stolz trug er es den ganzen Tag.

Auch wenn die Kinder fast ein Selbstläufer waren, gab es ein bisschen Beschäftigung

Das muss ich dem Heldenkind und seinen Mädels echt lassen: Sie sind ein prima eingespieltes Dream-Team. Selten habe ich Kinder erlebt, die so toll zusammen spielen können. Mit dem Wissen im Hinterkopf vom letzten Jahr, hatte ich mir nur minimale Beschäftigung ausgedacht. 2 1/2 Stunden sind ja auch eine recht überschaubare Zeit.

Mitgebsel

01. Dino, Dino wo ist dein Futter geblieben?
Ein Spiel, das die Kinder aus der Kita eigentlich unter dem Namen „Bello, Bello dein Knochen ist weg“ kennen. Vielleicht kennt ihr es ja. Ein Kind hält sich die Augen zu, während die anderen im Kreis um es herum sitzen. Eine kleine Überraschung wird hinter dem Rücken eines der Kinder versteckt und alle anderen halten ebenfalls die Hände hinter den Rücken. Dann rufen sie den Spruch und das Kind in der Mitte muss raten, wer die Überraschung versteckt hält. Ein super Spiel, wenn es darum geht die Mitgebseltüten am Ende zum Beispiel zu verteilen. Diese hatte ich bei Action im Dino-Design entdeckt und mit etwas Süßem, Bleistiften mit Dino-Radiergummi und kleinen Schnapparmbändern gefüllt. Dazu lief übrigens passende Musik den ganzen Tag im Hintergrund von den Heavysaurus (Affiliate Link).

Masken

02. Die Kinder in echte Dinosaurier verwandeln
Masken kommen immer gut an, musste ich feststellen. Dieses Mal gab es aber keine fertigen Masken, sondern ich bestellte ein Set aus stabilen Dino-Masken (Affiliate Link) zum Anmalen. Sobald die Maske bunt war, konnte man ganz einfach ein Gummi mit Metallösen daran befestigen. Der kleine Sohn rannte fast den ganzen Rest des Tages mit seiner wild bunten Feuer-Dino-Maske herum. Außerdem haben die Kinder so auch nochmal eine schöne Erinnerung, die sie später mit nach Hause nehmen können.

Dino-Party

03. Dino-Eier Suche im Garten
Ich hatte ein paar Aktivitäten im Garten geplant für den Fall, dass das Wetter milder war und wir vielleicht uns mit den Kindern gar nicht hätten drinnen treffen dürfen. Darunter war eine Dino-Eier Suche. Hierzu besorgte ich solche „Ausgrabungseier“ (Affiliate Link), aus denen man im Anschluss einen Dino befreien konnte. Der große Bruder versteckte die Eier im Vorgarten und die Kinder suchten mit großer Begeisterung nach ihnen. Im Anschluss trafen wir uns im Wohnzimmer am Boden, wo ich alles mit Unterlagen ausgelegt hatte. In einer Schüssel weichten wir die Eier ein wenig ein (so wurde es für die Kinder etwas einfacher) und mit kleinen Spachteln befreiten wir die Dinos dann auf Brettern aus ihrem „Gefängnis“. Aufregend war es vor allem, als man endlich die ersten Teile des Dinosauriers entdecken konnte. Und die Kinder hatten am Ende noch etwas, was mit nach Hause genommen werden konnte.

Dino-Party

04. Dino-Jagd, Ausmalbilder und Fußabdrücke – Zwei Ideen, die nicht zum Einsatz kamen
Zwei weitere Ideen hatten wir noch für den Notfall, aber die Kinder spielten so schön, dass sie nicht zum Einsatz kamen. Zum einen wollten wir eine Art Dosenwerfen aufstellen, an denen wir Bilder von gefährlichen Dinos kleben wollten, die dann abgeworfen werden konnte. Die Fußabdrücke sollten mit Hilfe von Salzteig gemacht werden. Ausrollen, Dinofiguren nehmen und mit deren Füße die Abdrücke in den Teig drücken. Wenn dieser dann später getrocknet ist, hätten die Kinder diese zu Hause noch schön anmalen können. Und dann ist da natürlich noch das Ausmalbild, das ich bereits Dienstag vorbereitet hatte. Nur mal als Anregung für eine spätere Dino-Party wollte ich das noch für euch erwähnt haben.

Insgesamt war es ein schöner Dino-Geburtstag

Es fand zwar alles in etwas abgespeckter Version statt, aber das macht ja nichts. Es muss ja nicht immer alles übertrieben groß sein und die Hauptsache ist, dass die Kinder am Ende des Tages müde und glücklich im Bett liegen und von einem tollen Tag erzählen und das war hier definitiv der Fall.

Ich hätte zwar gerne mehr gebastelt und gebacken, aber so war es auch schön.
Heute darf der kleine Sohn nun nochmal eine kleine Fuhre Mitgebseltüten in der Kita verteilen und wird noch einmal ein bisschen gefeiert und dann starten auch wir ein den Lockdown hier in Berlin mit noch drei Tagen SalzH Schule für den großen Sohn und Weihanchtswichtelwerkstatt mit dem kleinen Sohn, damit wir den lieben Menschen in unserem Umfeld, die wir dieses Weihnachten wohl nicht sehen werden, ein paar kleine Grüße zukommen lassen können.

Mehr kreative Ideen findet ihr beim Creadienstag.

*Anmerkung: Der Artikel enthält evtl. Bilder mit Produkten, die wir in unserem Alltag nutzen oder Linkempfehlungen. Wir haben keine Bezahlung für das Zeigen oder Nutzen derselbigen erhalten. Affiliate Links sind als solche markiert.

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