Lebens ABC
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Das Lebens ABC – T wie Tassen

Erster Gedanke? T wie Tee! Hahaha… musstet ihr dabei nicht auch ein wenig schmunzeln? Ich schon. Wenn der Buchstabe selbst schon wie ein Wort klingt. Aber nun gut… ich weiß, dass mein Humor manchmal recht einfach gestrickt ist. Zweiter Gedanke: Tanzen. Das kann unheimlich befreiend sein. Vor allem, wenn man alleine zu Hause ist, die Musik ganz laut aufdrehen kann und dann einfach wild mit dem Armen um sich schmeissend bei der Hausarbeit durch die Gegend hüpft. Ich mache das wirklich. Vor allem, wenn der Frust in mir ganz tief und fest sitzt. Ich habe tatsächlich auch keine Probleme (mehr) damit, das in der Öffentlichkeit zu tun. Gefährlich, wenn man mit Kopfhörern und der Lieblingsmusik im Ohr durch den Einkaufsladen läuft und dann am Kühlregal lang tanzt. Immerhin ist in so einem Moment die Umwelt fast vollständig ausgeblendet. Warum gefährlich? Weil man komische Blicke ernten könnte (die einem reichlich egal sein können) oder auf einmal seltsame alte Männer anfangen dich anzutanzen. Ne, das war mir dann doch nichts… Also fiel meine Wahl für das Lebens ABC für heute auf ein anderes Thema, mit dem ich immer ein wenig zu kämpfen habe.

Inhaltlich geht es darum zu jedem Buchstaben des Alphabets ein Wort zu finden, das in unserem Leben eine wichtige Rolle spielt und dann dazu ein wenig zu erzählen. Die Vielfalt der Wörter erlaubt es uns dabei mehrere “Runden” in diesem Projekt zu drehen. Wer mehr darüber wissen möchte, konnte bei Sven alles Wichtige dazu nachlesen, leider geht die Seite aktuell nicht. So viel zur Einführung, die hier immer gleich ausfallen wird *lach*.

Hier mein bisheriges ABC: A-Alltag || B – Ball || C – Collaboration ||  D – Disney || E – Ehrenamt || F – Fahrrad || G – Garten || H – Haardrama || I – Irland || J – Jasmin || K – Katzen (-mutti) || L wie Laufen || M wie Mama (sein) || N wie Natur || O wie Organisation || P wie Paket || Q wie Quatsch || R wie Reisen || S wie Schwester ||

Das Lebens ABC – T wie Tassen

Wie bescheuert ist das, von so tiefgründigen Themen, wie das emotionale Tanzen auf ein Thema wie Tassen zu kommen, oder? Das dachte ich zumindest im ersten Moment (den Tee schloss ich übrigens aus, weil wir ja vor gar nicht allzu langer Zeit erst darüber sprachen).

Als ich aber so darüber nachdachte kam mir der Gedanke, dass das, was ich heute anspreche, sicherlich einigen von euch ziemlich bekannt vorkommen könnte. Das Drama um die Tassen im Schrank. Wer kennt es nicht (und wer hat nicht alle Tassen im Schrank…haha… ja, ich habe heute wohl einen Clown zum Frühstück gehabt).

Habt ihr auch immer ein klein wenig Angst beim Öffnen des Tassen-Schrankes?

Es gibt kaum ein Fach bei uns im Küchenschrank, das nicht so voll ist, wie das Fach unserer Tassen. Doch woran liegt das?

Irgendwie bekommt man doch zu jedem möglichen Anlass eine, oder? Alleine durch die Treue-Ehrungen der Kinder im Verein haben wir drei Vereinstassen schon. Der große Sohn hat aus Versehen zwei Mal eine zum fünf jährigen Jubiläum bekommen. Auch der Mann bekam schon zur Weihnachtsfeier eine bedruckt mit Teamfotos als Trainergeschenk. Eine wirklich liebevolle Geste und wir halten diese Tasse in Ehren.

Tassen sind aber auch so immer ganz tolle Gast- oder Eventgeschenke. Man kann sie gut mit Schoki, Gummibärchen oder einem Gutschein befüllen und schick verpacken. Inzwischen gibt es so schöne mit Bildern, Sprüchen und anderen Besonderheiten. Es ist schon verlockend. Füllt aber den Schrank auch schnell.

Und wie oft gibt es sie als Goodie

Durch die Events, die wir dann und wann besuchen dürfen, haben wir auch einen Schrank voller Tassen, die eben Bestandteil dieser Goodie Bags waren. Mit Mario drauf, oder irgendwelchen Fußballern, die man beim Einkauf dazu bekam, neuen Spielemotiven und mehr. Ich glaube neben Kugelschreibern, Schreibblöcken und Einkaufswagen-Chips eines der häufigsten Dinge, die man so bekommt im Rahmen diverser Aktionen. Und Zack, ist der Schrank wieder ein bisschen voller… und das, obwohl ich wirklich ständig aussortieren.

Da wird es schwer noch Platz für Lieblingsstücke zu finden

Und das ist mein eigentliches Drama. Ich habe im Schrank nämlich auch Tassen, die ich wirklich gezielt gekauft habe, weil ich sie einfach unglaublich schön fand. Dazu zählen meine geliebten Halloween-Tassen. Ich habe eine mit Slytherin Motiv, die ich gerne heraus hole, wenn wir wieder nach Hogwarts aufbrechen. Sei es mit Buch oder vor dem Fernseher. Ein ganz besonderes Highlight ist auch die, die ich zum 30 Jährigen Jubiläum aus dem Disneyland habe. Ein Erinnerungsstück der anderen Art und wenn die mal runterfällt, dann werde ich wirklich traurig.

Tassen

Was nicht heißt, dass ich die liebevoll ausgewählten Stücke, die sich dazwischen befinden oder die Tassen, die die Kinder mal in der Schule bemalt haben, nicht weniger zu schätzen weiß. Sie alle sind irgendwie mit irgendwelchen Erinnerungen verbunden.

Aber dennoch ist der Schrank so verdammt voll, dass ich manchmal wirklich Angst habe, dass sie mir auf den Kopf fallen, wenn ich ihn das nächste Mal öffne, da wir durchaus auch schon doppelt stapeln *lach* Und das Schlimme: Es gibt noch so viele andere da draußen.

Ich habe schon bei anderen gesehen, dass sie je nach Jahreszeit die passenden Stücke vom Dachboden holen und im Schrank austauschen. Vielleicht sollte ich das auch mal angehen… dann wäre auch wieder Platz für neue Stücke *lach*. Kommt es euch bekannt vor?

Frau Mondgras – Das bin ich, Sari. Gerne auch als Sari Mondgras bekannt und im Internet zu finden. 2-Fach-Mutter, Heldenehefrau, Kreativling, Harmoniesüchtig und ständig auf der Suche nach Glück. Ich komme aus Berlin, bin hier aufgewachsen und lebe hier seit ich denken kann.

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