Ein magischer Geburtstag Teil 03: Spiel und Spaß

Magischer Geburtstag

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Heute möchte ich euch gerne mit in die Zauberschule nehmen. Der letzte Teil zu unserem magischen Geburtstag quasi. Wir haben nun bereits einen Blick auf die Dekoration und das Essen geworfen. Was fehlt noch? Richtig! Die Action.

Da in diesem Jahr auch Kinder eingeladen waren, die mit dem Motto der Party vorher noch nicht wirklich etwas zu tun hatten, setzte ich mir das Ziel alles etwas allgemeiner zu gestalten, so dass ein Vorwissen nicht wirklich von Nöten war. Der Miniheld wollte nämlich eigentlich gerne ein Quiz veranstalten und dergleichen. Das ist für Kinder, die die Filme und Bücher nicht kennen, natürlich eher schwieriger nachzuvollziehen. Daher wurde es zwar magischer, aber eben auch für alle Kinder tauglich gestaltet. Welche Ideen ich dafür vom Minihelden umsetzen konnte und was ich mir noch überlegt habe, das möchte ich euch heute erzählen.

Ein magischer Tag in der Zauberschule

Ich hatte mir so etwas wie einen roten Faden durch den Nachmittag gezogen. Ich weiß, es ist immer schwierig für einen Kindergeburtstag einen festen Ablauf vor Augen zu haben, wenn man sich aber den einen oder anderen Plan B bereit hält, geht das. Blöd ist es allerdings, wenn die meisten Aktivitäten eigentlich für den Garten gedacht waren und es den ganzen Vormittag wie aus Eimern regnet. Die Entwarnung gleich zu Anfang: Am Nachmittag wurde es tatsächlich trockener, so dass wir doch das eine oder andere nach draußen verlegen konnten.

Da einige Kinder, wie bereits erwähnt, mit dem Motto der Party noch nicht all zu viel anfangen konnten, wollte ich gerne eine Art Einführung in die Welt der Magie organisieren. Daher der mehr oder weniger feste Ablauf des Nachmittages, da ein Angebot auf das vorherige aufbaute. Wollen wir gemeinsam durch den Tag starten? Dann kommt mit…

Willkommen in der Welt der Magie!

Tretet ein in eine andere Welt, wie ihr sie vorher vielleicht noch nie gesehen habt. Also ihr schon, denn die Dekoration zeigte ich euch ja bereits. Wie auch im letzten Jahr starteten wir mit dem Geschenke – Spiel. Nur dass wir dieses Mal keine Flasche entscheiden ließen, welches Geschenk zuerst ausgepackt werden sollte, sondern ein Zauberstab. Dafür setzten sich die Kinder in einen Kreis und das Geburtstagskind drehte in der Mitte den Zauberstab. So bekam jedes Geschenk die gleiche Aufmerksamkeit und die Kinder hatten ganz schön zu lachen, wenn der Zauberstab eher auf einen Tisch oder gar die Wand zeigte.

Zauberstab

Wähle deinen Zauberstab… oder er wählt dich?

Nach Kerze auspusten und Kuchen essen besuchten wir den Zauberstab – Laden. Den hatten die Kinder schon beim Hereinkommen entdeckt und fragten immer wieder, wofür die Zauberstäbe seien. Ich hatte mir hier zwei Varianten überlegt: 01. Jeder Zauberstab bekommt eine Nummer und jedes Kind zieht so eine Nummer. So wäre es dem Zufall überlassen, wer welchen Zauberstab bekommt. 02. Die Kinder wählen selber. Ein ziemlicher Selbstläufer, denn genau in dem Moment, wo ich sagte, dass jedes Kind einen Zauberstab erhalten würde, fanden diese wie auf magische Weise schon einen Besitzer. So schnell kann das gehen.

In welches Haus gehöre ich?

Wie auch im Film, sollten die Kinder auch bei uns ein magisches Haus erhalten, dem sie zugeordnet wurden. Mangels eines magischen Hutes, bastelte ich hierfür ein Schnipp – Schnapp. Kennt ihr noch dieses Spiel aus der Schulzeit? Unter den Klappen verbargen sich lustige Antworten oder Aufgaben. In unserem Fall die vier Hausfarben. Insgesamt hatten wir 2 grüne, 3 gelbe und 2 rote Häuser vertreten am Ende.

Magischer Geburtstag

Ein magischer Hut in Form von einem Schnipp Schnapp. Zu welchem Haus gehörst Du?

Das Runen – Rätsel mit Schnatz – Suche!

Im Anschluss erzählte ich von der Lieblingssportart der Zauberer und dass überall in der Wohnung solche goldenen Becher versteckt sein würden. In diesen verbergen sich kleine Runenrätsel, die uns im Anschluss dabei helfen sollten den Umgang mit unseren Zauberstäben zu erlernen. 

Magischer Geburtstag

Finde die Verstecke…

Die Kinder machten sich also auf die Suche und fanden ziemlich schnell alle Rätsel. Ich hatte hierfür Runentafeln vorbereitet (die Runen habe ich von hier), die sie benutzen konnten, um die Rätsel zu lösen. Auf einem Plakat dokumentierte ich neben den Eigenschaften der Häuser, denen sie zugeordnet waren, auch die Eigenschaften der Zaubersprüche, die sich hinter den Runen versteckten.

Runen Rätsel lösen

Die Kinder lösen die Rätsel aus den Bechern

Diesen sollten die Kinder später ihre enträtselten Zaubersprüche zuordnen. Auf jedem Runenrätsel konnte man außerdem die typische Zauberstab – Bewegung zum Spruch finden, so dass wir am Ende alles zusammen hatten, was wir zum Zaubern brauchten: Unsere Zauberstäbe, Zaubersprüche und die nötigen Bewegungen dazu.

Zeit für ein bisschen Zauberunterricht!

Gemeinsam nutzten wir nun also unsere Zauberstäbe. Ich las die Zaubersprüche vor, die die Kinder gefunden hatten, erklärte kurz, was sie bewirken sollten und führte die Bewegung mit meinem Zauberstab vor. 

Magischer Geburtstag

Mit großer Begeisterung und lautstark wurden diese nachgemacht. Der letzte Zauber, den die Kinder lernten, war der Ruf nach einem Schutzpatron. Wie ihr vielleicht wisst, hat jeder Zauberer so einen magischen Schutzpatron, den sie in gefährlichen Situationen rufen können. Meiner ist (laut Pottermore) zum Beispiel ein Delfin. 

In einem Hut hatte ich verschiedene Tiere auf runder Pappe aufgeklebt vorbereitet. Jedes Kind sprach den Patronus – Zauber und zog dann seinen persönlichen Schutzpatron aus dem Hut. Ein magischer Freund fürs Leben quasi. Darunter war zum Beispiel die Eule, das Wiesel, die Katze, der Löwe und auch der Phönix.

Und dann brachen plötzlich die Pixies aus!

Der Regen hatte aufgehört und Chaos bricht im Unterricht aus. Wir konnten endlich nach draußen. Im Unterricht magischer Tierwesen sind die blauen Pixies ausgebüxt und haben sich überall im Garten versteckt. Aber sie haben wohl nicht damit gerechnet, dass ich einen Haufen angehender Zauberer zur Verfügung hatte, die mir dabei halfen die kleinen frechen Dinger wieder einzufangen.

Für dieses Spiel hatte ich kleine blaue Pixies ausgedruckt und (Gott sei Dank) laminiert. Diese hingen nun überall auf dem Gelände. Für jedes Kind einer, so dass diese am Ende ebenfalls mit nach Hause genommen werden konnten. Ein witziges Suchspiel für Zwischendurch.

Und da wir nicht nur zaubern, sondern auch ein bisschen Sport machen wollten, ging es direkt weiter…

Für den Minihelden war immer klar, dass auch der Zauberer – Sport Platz auf seinem Geburtstag finden sollte. Dazu brauchten wir aber Tore der besonderen Art: Ringe. Ursprünglich wollte ich mir die Mini – Version von meiner Schwester ausleihen, kam aber irgendwie nicht dazu und der Miniheld wollte es eigentlich auch gerne richtig spielen.

Tor basteln

Also baute ich kurzerhand aus einem alten Schirmständer und einem Ring so ein Tor, durch die das Kinder Bälle werfen konnten. Ein Wurfspiel sozusagen. Das Konstrukt umwickelte ich zum Schluss noch mit rotem Krepppapier, damit es etwas ansehnlicher war. 

Das fertige Tor

So sieht das fertige Tor aus

Zum Abschluss besiegen wir den Bösewicht!

In fast jeder Geschichte gibt es auch einen Bösewicht, so auch in dieser. Und das war wohl das für mich schwierigste Projekt, das sich der Miniheld zum Geburtstag gewünscht hatte: Tunnel den bösen Zauberer. Als Fußballer hat so ein Kind halt seine ganz eigenen Vorstellungen. Ich muss allerdings zugeben, dass es den Kindern glaube ich auch den größten Spaß bereitet hat.

Tunnel den Gegner

Das Highlight des Tages

Ich schnitt aus einem alten Karton auf der unteren Seite ein halbrundes Loch aus, durch das auf jeden Fall ein Ball passen würde. Dann zeichnete ich den Zauberer auf die Pappe auf und malte ihn aus, so dass es am Ende aussah, als ob der Gegner breitbeinig dastehen würde. So konnten die Kinder ihn „tunneln“. Ziel war es 10 Mal den Ball „durch die Beine“ zu schießen, damit der Bösewicht als besiegt galt.

Magischer Geburtstag

10 Mal tunneln und der Gegner ist besiegt – Eine Tüte drunter und man kann es auch auf nassem Boden wagen

Magischer Spaß rund um die Zauberschule!

Wie oben bereits erwähnt, gab es auch ein paar Ausweichmöglichkeiten. Besonders für die, die mit dem Thema nicht viel anfangen konnten, aber auch für die, die mal eine Auszeit brauchten. Im Kinderzimmer hatten wir den alten Kicker aufgebaut, wo die Kinder immer wieder mal spielen gingen (besonders gut bei Regen).

Magischer Geburtstag

Aber auch magischer Inhalt wurde geboten. Im Internet hatte ich Ausmalbilder und Rätsel rausgesucht. Tolle Labyrinthe und Wortsuch – Bilder findet man unter anderem hier, hier und hier. Ein Wappen zum selber Ausmalen und Gestalten findet man zum Beispiel bei Activity Village. Kinder, die eine Auszeit brauchten, nahmen sich welche davon und malten einfach eine Runde.

Magischer Geburtstag

Plan B? Zaubertränke mixen – Printable der Naschbox im HG von The Swish Family Robertson

Außerdem hatte ich für den Notfall alles da, um ein bisschen mit Zaubertränken zu experimentieren. Gebraucht wurden die Sachen allerdings nicht, so dass ich das mit den Kindern mal demnächst so versuchen möchte.

Und dann ist da ja auch noch das Erinnerungsfoto!

Seit drei Jahren gibt es hier zum Ende noch ein schönes Erinnerungsfoto. Hierfür bastel ich aus fester Pappe immer eine Art Bilderrahmen, auf dem das Thema nochmal sichtbar ist. Hier seht ihr ihn an mir schon einmal in Aktion.

In diesem Jahr greift er das Suchfoto von verbrecherischen Zauberern auf. „Have you seen this wizard“ (Haben sie diesen Zauberer gesehen) steht darauf und die Kinder zeigen sich auf diesem. Das Printable dafür habe ich von Lovely Planner, der Rahmen ist selber gemacht. Ein netter Spaß, der die Kinder zu lustigen Motiven motiviert hat.

Magischer Geburtstag

Der Fotorahmen für das Erinnerungsfoto am Ende

Zum Abschluss wurde dann einfach nur noch gespielt, bis die Würste vom Grill fertig waren (magischer geht es kaum, ich weiß) und natürlich gab es Mitgebseltüten mit etwas Naschen, Luftballons und Bleistiften (Affiliate Link) zum Mitnehmen. Auch die Zauberstäbe, Schutztiere, Buttons mit ihrer Hausfarbe (gemacht mit meinem geliebten Buttonmaker aus Kindertagen [Affiliate Link]) und Pixies durften mitgenommen. Es ist schön, wenn die Dinge, die man herstellt, dann auch gerne mit nach Hause genommen werden.

Ich hoffe, insgesamt hatten die Kinder einen schönen und verzauberten Nachmittag.

Ein magischer Geburtstag – Mehr findet ihr hier:

  1. Dekoration
  2. Essen
  3. Einladungskarten (Eulenpost)
  4. Schnatz – Suchspiel aus Pappbechern

2 Kommentare

  1. Manchmal kann ich gar nicht in Worte fassen wie beeindruckend ich immer wieder finde, was du alles auf die Beine stellst. Der Hammer! So viele tolle Ideen.

    • Sarah Kroschel

      Ich danke dir. Inzwischen kommen viele Ideen aber auch vom Sohn und ich muss dann schauen, wie ich das umgesetzt bekomme :)

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