Der Vorlesewettbewerb und unsere Buchauswahl

Vorlesewettbewerb

Nicht mehr lange und es geht los. Der Vorlesewettbewerb des Minihelden steht an. Das ist etwas ganz besonderes für uns alle hier im Heldenhaushalt. Als ich früher die Schule besuchte, wurde ich auch einmal für einen Vorlesewettbewerb als Vertreterin meiner Klasse ausgewählt und dementsprechend stolz bin ich nun auf meinen Sohn, dass er quasi in Mamas Fußstapfen tritt. 

Vorlesewettbewerb

Wie ihr ja wisst, ist der Miniheld erst in diesem Jahr eingeschult worden und somit ja eigentlich noch Erstklässler. Der Vorlesewettbewerb findet jedoch innerhalb der 2. Klasse statt, die Lehrerin war aber der Meinung, dass er da ruhig auch schon einmal mitmachen sollte. Für die Erfahrung usw. Das heißt, dass er eigentlich erst einmal nur beim Klassen internen Wettbewerb mitmacht und nur seiner eigenen Klasse vorliest. Ob er dann am Ende beim offiziellen Schul – Vorlesewettbewerb mitmacht, das wird sich noch zeigen. So oder so, beides findet nächste Woche statt und wir sind alle schon ziemlich aufgeregt.

Wir machten uns auf die Suche nach dem perfekten Vorlesebuch

Anfang Oktober zogen wir dann los, um nach einem geeigneten Buch für den Wettbewerb zu schauen. Ein einfaches Bilderbuch mit wenig Text erschien uns irgendwie zu wenig, also zog es uns bereits in die Abteilung für Kinder, die etwas älter sind. Von einer Verkäuferin ließen wir uns auch ein bisschen beraten und Bücher zeigen, die sie als geeignet empfand. Dabei entdeckten wir zwei drei Bücher, die wir ganz nett fanden und erst einmal mit nach Hause nahmen.

geplant

Im Laufe der letzten Wochen recherchierte ich noch ein wenig weiter und ließ noch ein paar weitere Bücher in unseren Haushalt einziehen und er Miniheld laß sie mit Begeisterung und großem Interesse. Im Folgenden möchte ich euch die sechs Bücher vorstellen, die es in die engere Auswahl für den Vorlesewettbewerb geschafft haben.

Unsere TOP 6 Vorlesebücher für den Vorlesewettbewerb

Insgesamt standen also 6 Bücher in der näheren Auswahl aus den unterschiedlichsten Verlagen. Die Links, die gleich folgen werden sind alles Amazon Affiliate Links. Bitte entscheidet selber, ob ihr sie anklicken und uns damit ein bisschen unterstützen wollt oder lieber selber nach den Titeln dann sucht.

Vorlesewettbewerb

01. Eine Woche voller Samstage von Paul Maar aus dem Oetinger Verlag

Dieses Buch war eine Empfehlung der Verkäuferin. Auch ich hatte vor Jahren schon einmal versucht den Minihelden dafür zu begeistern, in dem ich ihm von dem lustigen kleinen Wesen mit den Punkten im Gesicht vorlesen wollte. Damals hatte er noch so seine Schwierigkeiten damit, aber aktuell lesen wir immer wieder mal gemeinsam darin. Allerdings ist es sehr viel Text und wenig Bilder, so dass die Motivation dran zu bleiben, eher gering ist. Inhaltlich hat der Miniheld aber viel Freude inzwischen daran.

02. Miep der Außerirdische von Nina Dulleck aus dem Loewe Verlag

Von dem niedlichen, aber frechen kleinen Außerirdischen Miep und seiner abenteuerlichen Geschichte rund um sein Haustier Nudel, erzählte ich euch ja bereits. Unsere Rezension dazu könnt ihr hier nachlesen. Ein schönes Buch mit vielen Bildern und kurzen Texten auf jeder Seite. Aber eben diese kurzen Textpassagen störten irgendwie den Vorlesefluss, da man ständig umblättern musste. Theoretisch wäre man hier mehr mit Bilder zeigen beschäftigt. Dennoch ein schönes Buch zum Vorlesen am Abend im Bett, wie wir finden.

03. Mein stärkstes Turnier…also fast! von Heiko Walz aus dem Carlsen Verlag

Eigentlich wollte der Miniheld gerne ein Fußball Buch vorlesen. Natürlich. So als großer Fußball – Fan. Im Laden stießen wir dann auf dieses Buch. Der Erzählstil ist sehr lustig gehalten. Er ist aus der Ich – Perspektive und der Protagonist schreibt quasi wie ein Tagebuch über sein stärkstes Turnier. Dabei benutzt er lustige Wörter und Phrasen und bringt so seine Leser und Zuhörer definitiv zum Lachen. Dabei ist die Betonung der Sätze beim Vorlesen sehr wichtig. Mal ein ganz anderer Erzählstil, als gewohnt und prima zum Lesen lernen geeignet.

04. Wer fragt schon einen Kater von Annette Herzog aus dem Maggelan Verlag

Das ist ja mein persönlicher Favorit, wenn ich ehrlich bin. Denn mal ganz im Ernst, wer fragt schon einen Kater. Ich möchte hier gar nicht zu sehr ins Detail gehen, da ich euch das Buch gerne bei Gelegenheit etwas ausführlicher Vorstellen möchte. Aber im Grunde geht es darum, dass der Kater etwas eifersüchtig wird, als in seinem zu Hause der Wunsch nach einem Hund geäußert wird und das geht ja mal gar nicht, denn immerhin ist er doch schon da. Aber wer fragt schon einen Kater, oder? Spannender und lustiger Lesespaß mit Botschaft. Was will man mehr?

05. Die Erfindungen des Titus Knatterberg von Ina Krabbe aus dem Südpol Verlag

Titus ist Erfinder. Und 8 Jahre alt. So hat er zum Beispiel schon den trojanischen Stinkeball oder das Unterwasserfernrohr erfunden. Wie cool ist das denn bitte? Wir finden das auf jeden Fall total cool und welches Kind fängt nicht bei dem Wort „Stinkeball“ an zu lachen (O-Ton des Minihelden). In zwei längeren Kapiteln erfahren wir mehr über diese Erfindungen und warum Titus diese dringend braucht. 

06. Zorro der Mops – Abenteuer im Bammeldwald von Katharina Bendixen aus dem Loewe Verlag

Und da ist der: Zorro der Mops. Erst letzte Woche stellte ich euch diesen kleinen Freund etwas näher vor. Er gehört ebenfalls zu meinen persönlichen Favoriten. Warum, könnt ihr sicher bei unserer Rezension gut nachvollziehen.

Und für welches Buch haben wir uns nun entschieden?

Letztendlich waren folgende Faktoren für uns wichtig:

  • Es muss lustig sein und den Zuhörer zum Lachen bringen
  • Die Texte müssen gut und einfach zu lesen sein
  • Es muss dem Minihelden Spaß machen das Buch durchaus auch mehr als ein Mal lesen zu müssen

VorlesewettbewerbWitz, Lesefluss und andauernde Freude beim Lesen, diese Bedingungen erfüllte aus der Sicht des Minihelden das Buch „Die Erfindungen des Titus Knatterberg“ von Ina Krabbe aus dem Südpol Lesewelt Verlag. 

Titus ist ein 8 Jahre alter Junge, in dessen Alltag vieles nicht „normal“ ist. Er hat zum Beispiel zwei Mütter und eine Schwester sowie ein Kater, der den lustigen Namen Torward trägt. Und er ist ein Erfinder. Er hat sogar einen eigenen Wohnwagen im Garten stehen, den er als Erfinderwerkstatt nutzen darf und den er mit seinen Müttern zusammen in einem knalligen Orange angestrichen hat. Das spiegelt sich auch im Buchcover wieder, so dass man eine Ahnung davon erhält, wie das Ganze aussehen könnte. Dort macht er viele verrückte Erfindungen, die ihm dabei helfen sollen, die Probleme des Alltags zu bewältigen.

Der Miniheld wird beim Vorlesewettbewerb einen Part über ein Mittagessen vorlesen, dass eher speziell und eigenartig und somit wirklich lustig ist. Inhaltlich lässt sich das Buch gut kurz präsentieren und bringt seine Zuhörer hoffentlich zum Lachen.

Und wie es dann nächste Woche so lief, werdet ihr dann sicher auch erfahren, wenn ihr Interesse daran habt.

sari-unter

2 Kommentare

  1. Hallo Sarah,
    danke für deine Buchvorstellungen. Ich hab selbst in der 6. Klasse damals am Vorlesewettbewerb teilgenommen, dass war schon ziemlich aufregend. Leider hab ich verloren *möp* ;-).
    Ich setze „Wer fragt schon einen Kater“ auf meine „Will ich noch Lesen“-Liste. Das passt gut zu unserem beiden Miezen zu Hause. Ich glaube der Ältere von beiden hat sich auch schon oft gefragt, warum er nicht zur Rate gezogen wurde, als es um eine zweite Fellnase ging.

    Und ich würde deinen Beitrag gerne auf meiner FB-Seite teilen.

    Liebe Grüße
    Carola

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