Pokémon Trainer Camp Teil 2 – Jetzt wird es lecker!

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Am Sonntag zeigte ich Euch schon einen Teil unserer gekauften und selbst gebastelten Pokémon Deko, heute möchte ich Euch ein wenig davon berichten, wie wir die Kinder kulinarisch versorgt haben. Das war eins von den Dingen, bei denen der Miniheld nicht helfen durfte. Wie der Geburtstagskuchen am Ende nämlich aussehen würde, das sollte eine Überraschung sein.

Der Pokémon Geburtstagskuchen

Natürlich muss es auch einen thematisch passenden Kuchen dazu geben. Ich habe lange überlegt, was ich machen möchte und es gab viele Ideen.Am besten sehen natürlich die Detail reichen und liebevoll gestalteten Fondant – Torten aus, aber die Erfahrung der letzten Geburtstage, denen ich mit Kindern beiwohnen durfte, war die, dass die Kinder es optisch zwar sehr schön, geschmacklich aber gar nicht mögen. Immer wieder konnte ich beobachten, wie der Fondant Stück für Stück vom Kuchen gepuhlt, am Ende ein bisschen vom Teig gegessen und die Creme-Füllung gänzlich verschmäht wurde. Das ist dann wohl doch eher etwas für ältere Menschen, denke ich mir. Kinder wollen naschen.

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Große Version für die Gäste

Letztendlich habe ich mich für die aus meiner Sicht einfachste Lösung entschieden. Ich habe einen runden Schokoladenkuchen nach einem ganz einfachen Rezept gebacken, mit Schokoladenglasur bestrichen und dann zum Pokéball gezaubert. Hierzu habe ich über mynaschwerk.de die passenden Schokolinsen in den richtigen Farben bestellt. Weiße und schwarze Schokolinsen findet man nämlich nicht so einfach und wie gesagt, die Erfahrung hat gezeigt, dass Kinder meist nicht so die Fans von Fondant und Co sind. Und Schokolinsen gehen immer.

6 Jahre

Kleine Version für den morgendlichen Geburtstagstisch

Ich habe dann eine große und eine kleine Version (eher unfreiwillig, das ist dem Chaos am Vortag zu verdanken) gebacken. Die große war für die Gäste am Mittag, die kleine für den Geburtstagstisch am Morgen.

Das Kuchenrezept: Lecker Schokoladen – Kuchen

Alles, was Ihr für den Kuchen braucht ist Folgendes:

4 Eier, 200 gr Zucker, 200 ml Öl, 200 ml Orangensaft, 300 gr Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 3 EL Kakaopulver, 200 gr Kuvertüre und natürlich Schokolinsen

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Den Ofen heizt Ihr für den Anfang auf 200 Grad Umluft vor.

Die Eier werden nun mit dem Zucker cremig geschlagen und dann gibt man das Öl und den Orangensaft hinzu. Alles gut miteinander verrühren. In einer weiteren Schüssel wird das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao vermischt und zügig unter die Creme gerührt, so dass ein schöner Teig entsteht.

Eine Springform wird vorbereitet, in dem man sie entweder mit Butter einfettet oder mit Backpapier auslegt.

Nun wird der Ofen auf 180 Grad Umluft gestellt und der Kuchen darin für 40 – 45 Minuten gebacken. Im Anschluss schön abkühlen lassen.

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45 Minuten sind übrigens eine super Zeit, um die Schokolinsen schon mal nach Farben zu sortieren *lach*. Wenn dann die geschmolzene Kuvertüre am Ende auf den Kuchen kommt, werden die Schokolinsen entsprechend auf dieser platziert und tadaa.. fertig ist der Pokéball zum Essen.

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Ein Tipp am Rande, der aus dem Chaos am Vortag entstanden ist: Wenn Ihr den Kuchen nur mit der halben Menge Mehl backt (und nicht so wie ich unbeabsichtigt), dann ist der Teig zwar erstmal extrem flüssig, aber es entsteht ein leckerer, Brownie ähnlicher Kuchen anstatt ein fluffiger *lach*.

Nur Kuchen? Natürlich gibt es auch andere Leckereien

Für die Familie später gab es noch kleine Muffins. Hierfür habe ich dann noch Essoblaten als Deko bestellt (Amazon Link), die viele verschiedene Pokémon zeigen. Als Snacks zwischendurch tun es dann rote und gelbe Tomaten, ein paar Gurkensticks, Weintrauben und Erdbeeren.

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Für den Abend hatten wir dann mit den Kindern Pizza geplant. Ich hatte erst überlegt, so wie Sarah es getan hatte, die Pizza ebenfalls in Pokéball – Optik zu machen, aber letztendlich entschieden wir uns dann doch für die andere Variante, bei der wir ein großes Blech mit Teig und Tomatensoße vorbereiteten und die Kinder sie nach Lust und Laune belegen konnten. Für eine Pokémon Variante hätten wir jetzt Oliven als schwarzen Streifen auf der Pizza nehmen müssen und die essen dann doch eher weniger Kinder.

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Letztendlich hatten die Kinder sehr viel Spaß dabei und ihre selbstgemachte Pizza schmeckte ihnen dann am Ende auch sehr gut.

Beim nächsten Mal erzähle ich Euch dann, was man alles tun musste, um letztendlich sein Zertifikat zum Pokémon Trainer zu bekommen.

Teil 1 (Deko) | Teil 2 (Kuchen) | Teil 3 (Spiele)

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