38 Jahre alt – 38 Dinge, die schön sind…

38 Jahre

Guten Morgen ihr da draußen. Wie geht es euch heute? Wie erging es euch in letzter Zeit? Wie Ihr gemerkt habt, ist es grundsätzlich derzeit ruhiger hier auf dem Blog. So etwas wie eine unfreiwillige Auszeit würde ich sagen, aber nicht schlimm. Es ist einfach so viel Gewusel um mich herum, dass mich der Alltag derzeit so im Griff hat, dass der Tag immer plötzlich rum ist und ich habe wieder nicht geschafft. Egal… heute habe ich mal ein paar ruhige Minuten Zeit und die möchte ich für ein kleines Resümee nutzen.

Irgendwie bin ich heute mal wieder früher wach und so nutze ich die Ruhe (mehr oder weniger, denn die Katzen drehen gerade wieder ein wenig durch) und werfe ein Blick auf das vergangene Jahr, denn wisst ihr was? Heute habe ich Geburtstag.

Es ist tatsächlich schon wieder ein ganzes Jahr vergangen!

38 Jahre bewege ich mich nun schon auf dieser verrückten Welt und manche Tage waren wunderbar, andere waren für die Mülltonne. Ihr kennt das ja, ich muss euch das sicherlich nicht näher erläutern. So ist das Leben halt: Es birgt immer seine Höhen und Tiefen. Die Frage ist jedoch, wie man mit diesen umgeht. Blickt man nur auf das Schlechte, was einem im Leben passiert, oder konzentriert man sich auf das Gute? Ich weiß, das ist manchmal gar nicht so einfach und besonders, wenn man sich derzeit mal wieder umschaut. Nehmen wir nur die letzte Katastrophe, bei der viele Menschen ihr zu Hause verloren haben. Von Corona fange ich gar nicht erst an. Das sind so Dinge, in denen ich lerne dankbar zu sein. Dankbar für das Glück in meinem Leben und dankbar für die Dinge und Möglichkeiten in meinem Leben.

In den letzten beiden Jahren habe ich mir anlässlich meines Geburtstags Gedanken dazu gemacht, was ich in meinem kommenden Lebensjahr alles gerne schaffen und erleben möchte. Theoretisch wären mir auch in diesem Jahr wieder einige Ziele eingefallen, aber dieses Mal möchte ich diesen Beitrag anders angehen. Zum einen herrschen nach wie vor Dank Corona viel zu viele Unsicherheiten in Hinblick auf das, was in der Zukunft alles möglich sein könnte, zum anderen möchte ich das Gefühl von Dankbarkeit und Glück in diesem Jahr einfach mal in den Mittelpunkt stellen. Daher habe ich mir heute zu meinem 38. Geburtstag eine andere Art Liste überlegt, die etwas umfassender ist.

38 Jahre alt – 38 Dinge, die schön sind…

Heute möchte ich auf die letzten Jahre zurückblicken. Auf die vielen, vielen Jahre, die nun bereits hinter mir liegen, auch wenn es im Idealfall noch nicht mal die Hälfte meines Lebens ist. 38 Dinge in meinem Leben, die schön sind oder in der Vergangenheit schön waren. 38 Dinge, die ich in meinem Leben schon erreicht oder geschafft habe. 38 Dinge, die mich als Mensch einfach nur glücklich machen…

Es wäre wohl übertrieben in meiner Kindheit anzufangen, denn wann würde ich sicherlich mehr als 38 Punkte brauchen, aber in einem Punkt zusammen gefasst, kann man sagen, dass ich als Kind viel Glück hatte mit meiner Familie, die mich in allem, was ich tat unterstütze.

01. Ich schließe meine Erzieherausbildung ab und finde innerhalb eines Monats einen Job. Wenn ich schaue, wie lange andere aus meiner Ausbildung suchten, konnte ich mich damals wirklich glücklich schätzen.

02. Es war übrigens 1999, als der Mann und ich zusammen kamen. Genauer gesagt der 03. Juni 1999. Wir kannten uns vorher schon. Es gab viel Hin und Her, aber an diesem Tag kamen wir zusammen und sind es seitdem auch ohne Unterbrechung. Klar gab es auch mal Höhen und Tiefen in dieser Beziehung, aber diese Tiefen waren niemals so tief, dass wir es für nötig hielten uns zu trennen oder eine Auszeit zu nehmen.

12 Jahre
Seit 1999 zusammen – Seit 2008 verheiratet

03. Nach 9 Jahren Beziehung heiraten wir. Das Besondere: Die Hochzeit wurde innerhalb von 3 Monaten auf die Beine gestellt und mein Vater konnte sie noch miterleben.

04. Wir reisen zusammen nach Irland und Schottland. Diese Urlaube zählen für mich zu den schönsten, die ich erlebt habe. Auch wenn ich meine Kindheit am Gardasee immer sehr geliebt habe (immerhin fast 10 Jahre hintereinander), erfüllte ich mir mit diesen Reisen kleine Herzenswünsche und hatte eine schöne und spannende Zeit mit dem Mann dort.

05. Allgemein haben wir ein paar schöne Orte gesehen. Sei es nun als ganze Reise oder nur als Wochenendtrip. So waren wir in Nottingham, Stockholm, in der Türkei, in Palma, Edinburgh, Dublin und auch schon mehrmals in Dänemark.  Vieles davon würde ich mir gerne noch einmal intensiver ansehen. Kopenhagen zum Beispiel.

06. Mein Highlight in den letzten beiden Jahren waren sicherlich zwei Reisen. Zum einen die Reise mit der Familie nach Mallorca, wo wir einen schönen Familienurlaub hatten und mir vor allem Palma sehr gut gefallen hat. Und unser Wochenende in Hamburg. Auch wenn es zur Hälfte mit einem recht frustrierenden Fußballturnier gefüllt war, so war die andere Hälfte einfach nur schön. Hamburg ist eine tolle Stadt und mein ganz persönliches Highlight bestand darin, dass ich Theaterluft schnuppern durfte. Irgendwann mal darf ich vielleicht auch mal das ganze Stück von Harry Potter sehen.

38 Jahre
Ein Wochenende in Hamburg – Eines meiner persönlichen Highlights der letzten Jahre

07. Wenn wir von Heiraten und sowas reden, dann natürlich auch vom Kinder kriegen. 2011 werde ich zum ersten Mal Mama. Es war eine kleine Reise dahin, die im Vorfeld etwas holprig war, doch am Ende ging alles gut und 2011 gesellte sich der Miniheld zu uns. Das war alles ganz schön aufregend damals und noch heute ist das Mama sein nicht immer einfach.

08. Aber es war doch so schön, dass wir das Ganze knapp 5 Jahre später noch einmal wagten und das Heldenkind auf die Welt kam. Ein ebenso glücklicher Moment, wie beim ersten Mal. Vor allem, weil der große Sohn so voller Liebe und Vorfreude auf den kleinen Bruder war. Noch heute denke ich, dass das wohl das Größte ist, was ich in meinem Leben geleistet habe, auch wenn es manchmal eine sehr herausfordernde Aufgabe ist Mama zu sein. Jungsmama von zwei tollen Fußball-Helden.

38 Jahre
Mit Kindern verändert sich auf einmal alles

09. Auch wenn es vielleicht erst einmal seltsam war, aber mit den Kindern veränderte sich mein Leben sehr. Ich gewann eine vollkommen neue Perspektive auf meinen erlernten Beruf und nahm mir eine Auszeit davon. Dies war aus verschiedenen Gründen möglich und ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeiten, von denen ich weiß, dass sie nicht selbstverständlich sind.

10. Insgesamt ziehen der Mann und ich zwei Mal um. Nachdem wir zuerst die erste gemeinsame kleine Dachgeschosswohnung beziehen, in der wir tolle Zeiten mit tollen Menschen verbracht haben, ziehen wir in eine etwas größere, damit der große Sohn ein eigenes Zimmer hat. Dort leben wir fast 5 Jahre und haben sogar einen kleinen Garten. Immer wieder hält der Mann Ausschau nach Veränderung und als sich der kleine Sohn ankündigt, ergibt sich unerwartet eine Möglichkeit für uns. Wie passend. Schicksal? Wir ziehen erneut mit der Geburt eines Kindes um: Dieses Mal in unser Haus.

11. Im neuen Haus habe ich mir dann übrigens einen Traum erfüllt: Ich hatte ein eigenes kleines Kreativzimmer, in das ich mich zum Nähen und Werkeln zurück ziehen konnte. Inzwischen ist es das Jugendzimmer vom großen Sohn und mein Schreibtisch ist im Haus schon zwei Mal umgezogen, aber das ist ok. Phasen verschieben sich und ich komme selten noch zum Nähen. Nun ist es ein Arbeitsplatz für den, der ihn braucht im Schlafzimmer. Aber es war eine schöne Zeit, so ein kleines Nähzimmer zu haben.

12. Gefühlt bin ich im Laufe der letzten Jahre ein wenig gewachsen. Emotional gesehen. Ich habe verschiedene Events besucht und tolle Menschen kennengelernt. Während ich im ersten Jahr auf der Blogfamilia zum Beispiel nahezu alleine noch durch die Gegend getigert bin, habe ich im Laufe der Jahre so tolle Kontakte auch fürs Leben knüpfen können. Auch wenn Corona bedingt zum Beispiel die tollen Bücherstammtische nicht mehr stattfinden können, so gehörten sie zu meinen monatlichen Highlights und haben dazu beigetragen, dass ich offener wurde.

13. Ebenfalls durch soziale Netzwerke, bzw. damals noch durch eigene Webseiten, entstand ja auch der Kontakt zu Maru nach Frankfurt. Eine Freundschaft, die inzwischen auch schon über 10 Jahre besteht. Genau genommen besuchen wir uns seit 12 Jahren jedes Jahr gegenseitig und haben bereits viele wichtige Phasen in unserem Leben begleitet. Verlobung, Hochzeit, Kinder und Umzüge. Sagt das mal über Fernbeziehungen. Das hier ist besser.

Frankfurt
Eine Freundschaft, die Generationen überdauert

14. Halbzeit – Das erste Turnier vom großen Sohn. Was für ein aufregendes Gefühl. Es war zu Anfang gar nicht einfach einen Fußballverein für den großen Sohn zu finden, denn dieser war noch recht jung und keiner wollte einen Vierjährigen nehmen. Doch dann fanden wir eine Art Mini-Fußballgruppe und dort ist der Sohn noch heute. Ich kann ich noch erinnern, wie er seine erste Medaille, seinen ersten Pokal bekam. Damit fing für uns ein weiterer neuer Lebensabschnitt an. Vieles sollte sich durch den Fußball bei uns ändern.

15. 5 Jahre später erlebe ich einen sehr emotionalen Moment, als der kleine Sohn genau das gleiche Trikot zu einem Spiel anzieht, das sein großer Bruder damals trug. 5 Jahre später und wir erleben das alles noch einmal. 

16. Auch wenn ich oft über diesen Fußball-Zustand bei uns zu Hause maule, er gehört doch zu uns dazu und spiegelt eine sehr große Leidenschaft meiner Kinder wieder. So groß, dass wir beide – Mann und ich – inzwischen voll integriert sind in dieses Hobby, neue Kontakte und Freunde dadurch fanden und einen vollkommen anderen Alltag als zuvor erleben.

38 Jahre
Plötzlich besteht der Alltag aus Fußball

17. Karaoke Abende – Ich liebe es. Seit vielen Jahren gibt es das immer wieder Mal bei uns. Schon damals in der ersten gemeinsamen Wohnung gab es laute und lustige Karaoke Abende mit Freunden. Bis heute gibt es das bei uns. Mal in kleiner, mal in ganz großer Runde. Es gibt so bestimmte Lieblingslieder, die ich immer wieder gerne singe. „The Kill“ mit meiner Schwester zusammen, „Just a gigolo“ war Tradition bei einem Freund und mir, genau wie „Saber Riders“ mit einem anderen Freund. Das gab viele lustige Momente, an die ich mich heute gerne noch erinnere.

18. Wir führten die Familienfeier ein. Also im Großformat. Alle kamen an Weihnachten zu uns und das Format wächst von Jahr zu Jahr, so wie die Familie wächst. Die Kinder kamen dazu, Partner ebenso und diese bringen auch wieder Familie mit. Eine schöne Tradition, wie ich finde.

19. Letztes Jahr heiratete meine Schwester. Wie aufregend das war. Ein ganz besonderer Tag unter ganz besonderen und nicht einfachen (Corona) Bedingungen und dennoch ist so ein schöner Tag daraus entstanden. Ich durfte sogar Trauzeugin sein, was eine ganz besondere Ehre für mich war.

Hochzeit
Meine kleine Schwester heiratet

20. Ich weiß, ich springe mit den Themen hin und her, aber ich versuche mich an vieles zu erinnern und so kommt das eine manchmal auf das andere. So denke ich gerade an unsere Tierchen. Vor vielen Jahren zogen kleine Zwergkaninchen ein. Ich liebte sie. Emma und Neo.

21. Viele Jahre später geben wir nun erneut zwei Tieren ein zu Hause. Frida und Felis ziehen bei uns ein und stellen unseren Alltag mit ihren Verrücktheiten auf den Kopf. Wir übernehmen sie aus einer Pflegestelle und schenken ihnen damit ein neues zu Hause.

Katzenkontent
Frida und Felis bereichern unsere Familie

22. Eine Verrücktheit aus dem letzten Jahr stellt für mich das Laufen da. Hätte man mir vor 20 Jahren gesagt, dass ich einmal mehr als eine Runde um den Sportplatz schaffen würde, ich hätte es nicht geglaubt. In diesem Jahr habe ich sogar schon mehrmals die 10 Kilometer geschafft. Wahnsinn. Ich muss gestehen, es macht mich ein kleines bisschen stolz, denn in der Schule fiel ich oft beim Runden laufen aus, weil ich so starke Schmerzen in den Knien hatte. Das alles scheine ich aber nun in den Griff bekommen zu haben.

23. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass ich auch Yoga für mich entdeckt habe. Es hilft mir runter zu kommen und flexibler zu werden. Auch damit hatte ich zu Anfang meine Probleme, nicht zuletzt, weil der Orthopäde festgestellt hat, dass mein gesamtes Körpergerüst ziemlich verhunzt ist, weswegen ich oft unter Spannungskopfschmerz oder Rückenschmerzen leide. Yoga tut mir ehrlich gut.

24. Zu einer meiner persönlich größten Erfolge der letzten 10 Jahre gehört zudem mein Abnehmerfolg. Knapp 30 Kilo habe ich vor vielen Jahren abgenommen, nachdem ich lange mit den Kilos gekämpft und ewig unglücklich war. Mein Selbstbild leidet zwar nach wie vor, zumal das Gewebe wirklich unglaublich weich ist, aber dennoch ist es ein Erfolg, auf dem man stolz sein kann und das bin ich. Ich bin seit damals so viel aktiver im Leben geworden.

38 Jahre
Ich entdecke viele Sportarten für mich und ganz unerwartet das Laufen

25. Wusstet Ihr, dass nächstes Jahr bereits der kleine Sohn eingeschult wird? Manchmal wird mir echt komisch deswegen. Sie werden so schnell groß. Es ist so krass. Die Einschulung vom großen Sohn liegt nun auch schon einige Jahre hinter uns und wir sind unglaublich stolz auf das, was er da leistet. Auch für ihn ist es eine emotional große Herausforderung mit Klasse überspringen und frühzeitigem Wechsel auf eine weiterführende Schule. Dieses Jahr kommt er bereits in die 6. Klasse.

26. Als ich in der Oberschule war, wechselte ich die Schule. Es ging mir auf der Erstwahl nicht gut und so wiederholte ich freiwillig die 9. Klasse auf einer andere Schule. Das war wohl die beste Entscheidung, die ich treffen konnte, denn damals änderte sich so viel für mich. Ein neuer Freundeskreis entstand, meine Noten wurden besser, mein ganzes Leben veränderte sich schlagartig. Manche Kontakte von damals halten bis heute an, andere sind leider im Sande verlaufen, waren dennoch aber so eine wertvolle Erfahrung für mich und ich möchte sie ehrlich nicht missen. Ich glaube das war mit die genialste Zeit, die man als Teenager erleben konnte.

27. Wusstet ihr eigentlich, dass ich in schwarz geheiratet habe? Mein Hochzeitskleid, das ich im Standesamt trug, das war tatsächlich schwarz. Eine Freundin frisierte und schminkte mich und ich trug kleine rote Accessoires in Form von Kirschen usw. Mein Mann trug passend dazu ein schwarzes Sport-Jackett und ein rotes Hemd. Das zog sich dann durch die ganze Hochzeit. Wir hatten zum Beispiel einen Schokoladenkuchen mit Chili- und Kirschdeko oben drauf.

Team Slytherin
Unterwegs als Slytherin auf verschiedenen Events

28. 2019 war für mich ein magisches Jahr. In diesem Jahr machte ich etwas, was ich schon immer mal wollte: Cosplay. Mehr oder weniger. Wir waren bei drei verschiedenen Anlässen, wo ich mich verkleiden konnte. So fuhr ich dann auch tatsächlich durch die Stadt. Wir besuchten eine Ladeneröffnung, wo ich mir meinen Umhang kaufte, darin lief ich dann den ganzen Tag auf der ComicCon herum und dann nochmal in Light Version auf einer anderen Eröffnung. Und dann waren wir auf einem magischen Halloween Abend, wo sich auch alles um die Zauberschule drehte und ich mich erneut in ein Kostüm war. 2020 besuchte ich dann mit den Kindern auch das Zauberschloss im FEZ, wo wir richtig an magischen Unterrichtsstunden teilnehmen und zum Beispiel eigene Zauberstäbe machen konnten. Es waren wirklich aufregende Events, die ich gerne wiederholen würde. Ich hoffe bald geht das wieder.

29. Damals erfüllte ich mir auch einen anderen Wunsch bzw. traute ich mich etwas, was ich mich früher wohl nicht getraut hätte. Ich machte Fotos zusammen mit anderen Cosplayern. So traf ich zum Beispiel Crood und Rocket oder auch die Asguardians *lach*. Ich stand Arm in Arm mit Hagrid und zauberte mit Hermine. Hachja… tolle Erinnerungen. Mit dem großen Sohn ließ ich mich dann auch vor dem Ford Anglia fotografieren (unverschämte Preise, aber schöne Erinnerung).

30. In dem Zusammenhang war auch schön, als wir 2018 nach Potsdam fuhren und die Harry Potter Exhibition besuchten. Ein kleiner Vorgeschmack auf die Studio Tour in London, die ich hoffentlich irgendwann in meinem Leben mal besuchen darf.

Zeichenworkshop
Ein ultimatives Highlight – Eine Disney-Zeichnerin lobt mich

31. In diesem Zusammenhang muss ich euch noch von einem zeichnerisches Highlight in meinem Leben erzählen. Ich habe ja schon immer gerne gezeichnet und eine Zeit lang dominierte dieses Thema auch hier auf dem Blog. Aber mein persönlicher Höhepunkt in dem Zusammenhang war wohl, als mich die Disney Zeichnerin Flavia Scuderi in einem Workshop auf der Comic Con für mein Bild lobte. Einzig die Nase hätte wohl etwas flacher sein dürfen, aber ansonsten „Great Job“! Ich hüpfte den Rest des Tages wie eine Disney Prinzessin singend durch die Gegend.

32. Lange überlegte ich, lange haderte ich, doch dann nahmen mir meine Schwester und ihr Mann die Entscheidung ab. Ich ließ mich tätowieren. Ich grübelte lange mit dem Motiv hin und her. Am Ende wurden es drei Vögel für drei … naja Seelen, die mir wichtig sind.

38 Jahre
Das Tattoo

33. Ich schwenke nochmal zurück zu den Reisen. Ich muss ja gestehen, die schönsten Urlaube in den letzten Jahren erlebte ich an der Ostsee bzw. in Dänemark. Jedes Mal, wenn wir in Dänemark sind, kann ich wunderbar runterfahren. Ich liebe es in der Hütte zu sitzen, auf das Wasser hinaus zu blicken und gemütliche Abende zu verbringen. Und gleichzeitig liebe ich es durch Dänemark zu fahren und alles zu entdecken. Allgemein hat sich da viel bei mir verändert. Ich brauche dieses Entdecken in einem Urlaub inzwischen. Es ist so herrlich.

34. Genauso schön war aber auch unser Wochenende nahe Rostock, wo wir eine Erdbeerlaube mieteten, mit den Kindern den Erdbeerhof unsicher machten und dann einen ganzen Tag in Warnemünde mit Leuchtturm und allem drum und dran verbrachten. Strandmomente sind es, die mein Herz erfreuen.

35. Richtiger Schnee. WOW, was für ein Highlight im letzten Jahr, oder? Ich habe ja immer gedacht mein kleiner Sohn würde niemals einen richtigen Winter erleben. Hat er aber nun doch und das haben wir intensiv ausgenutzt, Schneemänner gebaut und jeden Tag den Rodelberg besucht.

Glücksmomente
Das ich das nochmal erlebe: Ein richtiger Winter!

36. Der große Sohn und ich treffen Jim Carry bei einer Filmpremiere. Es gibt sogar ein Foto vom Sohn mit ihm. Das war ein lustiger und sehr aufregender Moment, in dem ich auf Englisch verzweifelt den Schauspieler versuchte wenigstens mit dem Kind ein Foto zu machen *lach*.

37. Mein Sohn darf mit seiner Mannschaft eine Ehrenrunde im Olympia-Stadion drehen vor einem offiziellen Heimspiel. Für die Kinder ein unvergesslicher Moment, bei dem sie von allen Zuschauern bejubelt und von der Ostkurve gefeiert werden.

38. Ich fasse die Emotionen im Groben am Ende noch einmal zusammen: Ich hatte viel Glück in meinem Leben. Mit meinen Eltern, meine Schwester, den Menschen um ich herum, die nach und nach Teil von meinem Leben wurden, so wie der Mann und die Kinder zum Beispiel. Es war nicht immer einfach, es gab auch für uns Nerven aufreibende Hürden, aber im Großen und Ganzen ist uns nie etwas wirklich Schlimmes passiert und dafür bin ich dankbar.

38 Jahre kann man schwer in 38 Erinnerungen zusammen fassen…

So viel ist in diesem Leben passiert, so viel habe ich erlebt. So viel gesehen. Auch wenn noch einiges auf meiner Liste steht voll mit Wünschen und Hoffnungen, die ich irgendwann vielleicht mal umgesetzt bekomme. Es ist wirklich nicht einfach alles zu berücksichtigen, denn 38 Jahre sind viel. Und wenn ich es überschlage, waren es doch vor allem bisher gute 38 Jahre.

Nun mal sehen, was die nächsten Jahre für mich bereit halten und vor allem, was nun das kommende Jahr für uns alle mit sich bringt.

Also auf ein weiteres aufregendes Jahr.

2 Kommentare zu „38 Jahre alt – 38 Dinge, die schön sind…“

  1. Wow, wie schön du geschrieben hast! So lebens bejahend! (sagt man das so?) ich freue mich mit dir über so schöne Erlebnisse und klau dir ganz frech deine Idee. Im Oktober. Aber mit mehr als 38 Punkten! 😅 Happy birthday! 💐 Liebe Grüße aus dem Mausloch 🐀

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