#bestofnine im April 2020 – #wirbleibenzuhause

#bestofnine

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Mit etwas Wehmut schaue ich mir die #bestofnine im März an, blicke auf die Fotos unseres letzten richtigen Ausflugs. Da waren wir noch in einem tollen Museum und sogar in Hamburg. Was bin ich froh, dass wir diese Fahrt noch machen konnten. Es war so ein schöner und intensiver Tag, an dem wir noch nicht wussten, dass wir für die nächsten Wochen das Gegenteil erleben würden. Dass wir nur noch zu Hause bleiben würde. So kann es gehen. Der April war nun also ein „zu Hause“ – Monat mit Feiertagen und schönem Wetter.

Dankbarkeit und Erkenntnisse durchzogen den April…

Im April lernte ich dankbar zu sein. Für so vieles. Dankbar für die Zeit, in der wir leben, denn sie bietet so viele Möglichkeiten, die es damals nicht gab. Kommunikationsmöglichkeiten zum Beispiel, so dass man sich zwar nicht sehen, aber eben irgendwie doch sehen kann. Dankbar für das Stückchen Garten, das wir haben und dankbar dafür, dass das Wetter immer so gut mitspielte. 

Und dann war da ja auch noch Ostern. Der April war also ein ganz spezieller Monat in vielerlei Hinsicht. Als ich mich gestern hinsetzte und anhand eurer Herzchen bei Instagram versuchte die #bestofnine zu ermitteln, war das schon ein komisches Gefühl all die Bilder aus dem Monat zu betrachten und die Geschichte dahinter zu kennen. Welche 9 Momente im April würdet ihr als eure persönlich intensivsten Momente bezeichnen?

#bestofnine im April 2020

Da seit einiger Zeit die App mal nicht geht, mit der ich sonst die #bestofnine auf Instagram ermittelt habe, musste ich mal wieder so die Zahlen vergleichen. Das Gute ist, ich kann vermeiden, dass zum Beispiel nur Bücher oder Essen in der Sammlung sind und kann diese Punkte ein wenig zusammenfassen, so dass Platz für andere Highlights ist.

Ich habe also die Fotos aus dem April durchgesehen und die mit den meisten Herzchen herausgesucht und hier für euch zusammen gefasst. Lasst uns also ein letztes Mal heute auf den April schauen, bevor wir frisch in den Mai starten.

#bestofnine

01. Familienzeit – Davon haben wir auf einmal deutlich mehr als sonst. Alleine schon durch die Tatsache, dass der Faktor Fußball derzeit vollständig weg fällt. Kein Training, keine Spiele, keine Turniere. Plötzlich müssen (und können ja auch) am Wochenende nirgendwo mehr hin, sind zu Hause und können die Zeit einfach gemeinsam nutzen. So gab es Spiele- und Filmabende mit Eis, Popcorn und Limo. Mehr als sonst.

02. Homeschooling – Das wird neben Corona sicherlich das Wort des Jahres, denn das beschäftigt viele Eltern mehr als alles andere. Vor den Osterferien war das Homeschooling hier fast noch ein Selbstläufer, weil es irgendwie vor allem ums Wiederholen ging. Nun müssen aber doch auch neue Themen eingeführt werden und es wird komplizierter. Ein positiver Nebeneffekt ist aber, dass der kleine Sohn nun auch eine wachsende Begeisterung für Zahlen und Buchstaben entwickelt und so einiges in den letzten Wochen gelernt hat. Somit wurde aus Homeschooling für ein Schulkind so etwas wie Homeschooling für zwei.

03. Kreativität – Mehr Zeit macht es natürlich auch möglich wieder öfter kreativ zu sein. Liegt sicherlich auch mit daran, dass ich den Creadienstag für den Blog übernommen habe und gerne Dienstag auch etwas zeigen möchte. Aber auch durch die Osterzeit und das Fehlen des Fußballtrainings haben wir nun Zeit wieder öfter mal etwas zu basteln und auszuprobieren. Sehr beliebt hier zum Beispiel die Kugelbahn, die wir gebaut haben.

04. Fahrrad fahren gelernt! – WOW! Das Heldenkind hat nun tatsächlich gelernt Fahrrad zu fahren und macht das nun mit größter Begeisterung jeden Tag. Wir versuchten sogar schon die Kombination Mama geht joggen und er fährt nebenher. Sehr zur Freude des Kindes, weniger zu unserer, will der kleine Sohn bereits Tricks mit und auf dem Fahrrad üben. Urgs… das Selbstbewusstsein hierfür ist erschreckend schnell gewachsen.

05. Ich, das Laufen und die Selbstwahrnehmung – Der April war für mich ein wichtiger emotionaler Monat. So gut wie keine Zeit für mich, mehr Aufgaben zu Hause, rund um die Uhr Menschen um mich herum und Aufgaben. Also fing ich mit dem Laufen an. Das bedeutete: 30 Minuten nur ich (wobei seit einiger Zeit immer öfter das eine oder das andere Kind mit dabei ist). Es bedeutete aber auch, dass ich meinen Körper ganz neu herausforderte und kennen lernte. Muskeln, Körperteile, Emotionen und Gedanken. Ich fühle mich emotional derzeit wirklich sehr gefordert. 

06. Osterzeit – Im April war ja auch Ostern. Witzig, dass es davon wenig Bilder gibt und somit auch kaum als Thema hier in der Ansammlung präsent ist. Ostern stand irgendwie plötzlich vor der Tür. Gut, dass ich darauf schon halbwegs im März vorbereitet war. Dennoch haben wir ein bisschen gebastelt und gebacken und natürlich auch dekoriert, so dass es für die Kinder dennoch ein schönes Osterfest war.

07. „Mama, was essen wir heute?“ – Auch so eine Sache, die durcheinander gewürfelt wurde. Normaler Weise essen die Kinder in Schule und Kita und der Mann auf Arbeit, so dass ich nur für Brotdose und Abendbrot verantwortlich war. Damit ist nun meine persönliche Ernährung ziemlich durcheinander gewürfelt. Aber egal. Andere kochen ja auch täglich für die Familie *lach*. Wenn ich die Kinder Frage, würde es nur Pizza und Nudeln und ab und an Eierkuchen und Milchreis geben. Da das Wetter aber so schön ist, wurde der Grill im April zum besten Freund und Obstsalat zum Frühstück.

08. Die Maskenpflicht kommt – Aus einer dringenden Empfehlung eine Maske beim Einkaufen und Bus fahren zu tragen wurde nun zumindest in den öffentlichen Verkehrsmitteln Pflicht. Mitte des Monats bat mich der Mann darum für alle eine Maske zum Einkaufen zu nähen und im Laufe des Monats entstanden ein paar mehr davon auch für Familie und Freunde. So wie jeder, der eine Nähmaschine hat, derzeit wahrscheinlich statt anderer Nähprojekte Masken näht.

09. Wie bekomme ich Ordnung in den Alltag – Tatsächlich habe ich meinen Planer den gesamten März links liegen gelassen. Anfänglich habe ich es noch versucht mit Normalität. Doch mit der Zeit beachtete ich ihn immer weniger. Es gab ja nichts, was ich eintragen konnte. Der Haushalt ist auch durcheinander, weil alle immer da sind und es so immer aussieht wie Bombenexplosion und ich im Grunde jeden Tag die selben 5 Ecken aufräume. Zum Ende des Monats habe ich aber nun beschlossen den Planer wieder zu pflegen und ihn etwas anzupassen mit anderen Tracking-Listen für den Corona-Alltag.

Im Mai erwartet uns nun ein Kindergeburtstag!

Mäh… so sieht es aus. Und ich schiebe das Thema irgendwie vor mir her. Ich hätte Ideen für eine Party, aber ich bin so unmotiviert. Das Kind hat so halbe Wünsche, nichts richtiges, nichts von Herzen, aber es hat dennoch so Wünsche. Es freut sich auf den Tag, ist aber traurig, weil es weiß, es wird seine Freunde vermutlich nicht sehen können. Dazu nach wie vor Homeschooling und kaum Abwechslung. Ich weiß, ich erzähle euch da nichts Neues. Wir stecken alle im selben Boot und dennoch muss dann und wann ein bisschen Mimimi mal sein, nicht wahr? Wie wohl im Mai die #bestofnine aussehen werden?

Also heißt das Motto im Mai weiterhin: Bleibt gesund!

*Anmerkung: Der Artikel über unsere #bestofnine enthält evtl. Bilder mit Produkten, die wir in unserem Alltag nutzen oder Linkempfehlungen. Wir haben keine Bezahlung für das Zeigen oder Nutzen derselbigen erhalten.

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