Projekt 52 im Juni: Baum
Heiß, heißer, am heißesten… wie ergeht es euch mit dem Wetter? Ich bin ehrlich… ich wandle nur zwischen Pool und Sofa hin und her. Viel geht da nicht (na gut, ein zwei Touren mit dem Rad dann doch). Und während ich mich so auf der Matratze liegend durch das Wasser treiben lasse, sehe ich all die Dinge, die dringend im Garten gemacht werden müssen.
Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass ich Gartenarbeit hasse? Lieber eine gemütliche Terrasse oder einen großen Balkon, auf den ich ein oder zwei kleine Hochbeete für Kräuter stellen kann. Vielleicht noch ein Pflanzenkübel dazu für Magnolien oder Ahorn und ich bin happy. Achja… der Hängesessel braucht noch Platz und vielleicht ein Babyplanschbecken für die Füße. Das wäre meine Idealvorstellung. Stattdessen lacht mich das Unkraut höhnisch aus… aber mein Blick fällt auch auf etwas, was mich immer wieder staunen lässt und ich dann irgendwie auch passend für das Projekt 52 finde.
Projekt 52 im Juni: Baum
Und zwar steht im Garten ein Harlekin-Baum. Ich wollte immer gerne ein kleines Bäumchen pflanzen, unter dass man sich mit den Kindern setzen könnte, wenn die Sonne stark scheint. Aber andererseits haben wir eine eher schmalen Garten, der bei zu großen Pflanzen ja dann auch die Nachbarn tangiert und das wollte ich dann doch irgendwie vermeiden. Vor Jahren waren wir beim Holländer und ich kaufte eben diesen kleinen Harlekin-Baum. Er war eigentlich nur ein Ästchen mit ein paar grünen Stöckchen dran. Nichts Großes. Nicht Besonderes.

Fragt mich nicht, was das für Erde bei uns im Garten ist, aber alles, was wir dort pflanzen, wird irgendwie riesig. Selbst die Nachbarin fragte mich mal, was wir machen. Sie hatte auch einen, aber ihrer eskaliert bei Weitem nicht so. Er sieht wirklich toll aus, aber er wächst immer wieder so schnell nach, dass ich ihn eigentlich alle drei Wochen schneiden müsste. Wie die Haare bei denn Jungs. Schrecklich!

Seht ihr, wie dick der Stamm im Vergleich zum ursprünglichen Foto von vor 7 Jahren geworden ist? Wahnsinn, was der sich entwickelt hat. Dieses Jahr werden wir ihn wohl aber mal radikal unterschneiden, ansonsten komme ich da wirklich nicht mehr hinterher. Zumal er eben doch immer zur Nachbarin rüber wuchert. Auch wenn sie sagt, dass es sie nicht stört, will man ja doch nicht alles überstrapazieren, nicht wahr?

Als wir ihn damals pflanzten, setzte ich ja die Magnolie darunter… die durfte aber im Jahr darauf schon an einen eignen Platz ziehen und dafür zog der Ahorn an ihren Platz… der nun genauso eskaliert wie der Baum. Ups….
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2 Kommentare
bullion
Ah, da hast du ein Motiv gewählt, das ich auch mal im Kopf hatte für Baum. Nämlich auch unsere Harlekin-Weide im Garten, die so schön groß gewachsen war, wie eure, doch irgendwie den Winter dieses Jahr nicht überstanden hat. Vermutlich hat sie sich einen Pils eingefangen und nun wächst gar nichts mehr daran. Sooo schade. Nun müssen wir uns was Neues für die Stelle überlegen. Ich weiß noch gar nicht, wie wir den dicken Stamm samt Wurzeln aus dem Boden bekommen sollen.
Schönes Motiv auf jeden Fall und eine echte Erfolgsgeschichte! :)
Sari
Erfolg… jooooah, er sollte nie so groß werden *lach* Aber irgendwie istes schon krass. Das was du erzählst ist unserem Rosmarin passiert, der jeden Winter überlebt hat und nun…futsch!!