Projekt 52 im August: Grenzen
Mit den neuen Themen im Nacken geht es heute weiter mit meiner Aufholjagd beim Projekt 52 und ich merke, ich komme diesen Monat allgemein ein wenig ins Strauchen bei den vielen Projekten, bei denen ich so mit mache. Die Marmeladenglasmomente stehen noch aus und auch der 12tel Blick fehlt. Oh man… Ich glaube ich muss mal versuchen den Redaktionsplan wieder mehr zu nutzen und meinen Kindern in Punkto Organisation ein Vorbild sein.
Projekt 52 im August: Grenzen
Heute widmen wir uns also den Grenzen und hach, ich könnte hier ja sehr auf die persönliche Ebene gehen und über Komfortzonen usw. sprechen, persönliche Grenzen eben. Emotionale oder körperliche. Seine eigenen Grenzen überwinden und und und… wir könnten am Ende dieses Beitrages richtig Philosophisch und tiefgründig werden. Wenn wir wollten.
Aber das lässt sich vielleicht nicht so einfach in einem Foto umsetzen. Ich versuche es aber dennoch mal und zeige euch Eisenbahnschienen. Irgendwie sind sie für mich zwar eher ein Sinnbild für GrenzenLOSIGKEIT, aber ich empfinde sie als passend. Irgendwie halt… Eigentlich können wir dank ihnen an so viele Orte überall auf der Welt kommen und einfach reisen, Welten entdecken, Menschen besuchen und mehr. Ich bin ja alleine bei uns in der Stadt im Gegensatz zu vielen anderen wirklich gerne mit der Regio und der S-Bahn unterwegs. Ich liebe es aus dem Fenster zu schauen und die Landschaft zu beobachten.

Aber erst letzten bin ich natürlich auch mit den Grenzen eben dieser in Berührung gekommen, als ich in der Bahn saß und einfach nicht vorwärts kam. Wenn du dem Ganzen dann ausgeliefert bist und einfach warten musst, bis es weiter geht. Und das auf engen Raum mit vielen fremden Menschen und nicht alle gehen dann gelassen mit den Dingen um, die sich so erst einmal nicht ändern lassen. Damit wären wir dann doch irgendwie auch wieder bei den persönlichen Grenzen angekommen, oder?
Aber eigentlich sehe ich in dem Bild eben nicht nur Grenzen (vor allem, wenn wir die Gleise morgens in Eile überqueren wollen und ein Zug vorbei kommt), sondern irgendwie auch eine Form von Freiheit, oder?
Weitere Beiträge zu den Themen vom Projekt 52 im August findet ihr hier.



11 Kommentare
bullion
Ein wirklich passendes Foto, das schön mit dem Thema Grenzen und Freiheit spielt bzw. man kann eben beides hineininterpretieren. Finde Bahngleise, die gen Horizont laufen ohnehin immer tolle Motive!
Sari
Es ist auch immer ein guter Kandidat für SW Fotografie, aber von der wollte ich ja dieses Jahr Abstand nehmen, was mir noch immer seeeeehr schwer fällt *lach*
Edeline
Wow, eine tolle Umsetzung. Auf die Idee muss man erstmal kommen. Ja, ich hatte mir diesen Monat auch vorgenommen mehr Themen zu schaffen, aber irgendwie …. zwischendurch vergessen … keine Zeit … andere wichtige Sachen mit mehr Priorität … wie es halt so ist manchmal….vlt. finde ich ja auch noch was auf die Schnelle für ein Thema. LG Edeline
Sari
Ach mir fehlen ja auch immer noch zwei Themen… aber eher aus Zeitgründen. Mal sehen, ob ich es schaffe sie noch nachzureichen.
Sabine
ein wunderschönes Bild! Und ich finde es durchaus passend zum Thema.
Sabine aus dem Mausloch
Sari
Ich danke dir, manchmal sind es mehr die Gedanken hinter dem Foto als das Motiv selbst
Pingback:
amberlight
da zeigt sich mal wieder, was bloggen ausmacht – die ganz persönlichen Gedanken zu einem Thema und der Austausch dazu …
Sari
Ja das auf jeden fall. Ich liebe alles daran <3
Angela
Oha, da werde ich immer zum Hulk, wenn ich in der Bahn sitze und sich nichts bewegt. Vor allem, wenn es auch keine Informationen gibt. Finde das Photo super passend in seiner Mehrdeutigkeit :) Die Schienen zweschneiden ja tatsächlich auch die Landschaft, also zum Horizont hin sind sie praktisch grenzenlos, von links nach rechts sind sie eine Barriere.
Sari
Ja, es war gerade diese Mehrdeutigkeit, die mich dann so beschäftigt hat und jaaaaaa, ich hasse es, wenn man so hilflos im Zug dann sitzt und nichts machen kann, um die Situation zu verbessern