Projekt 52 im September: Wasser
Obwohl ich in mancher Hinsicht ein echtes Platzproblem habe, bevorzuge ich für heute das Thema “Wasser” erst einmal für das Projekt 52. Was die Umsetzung dessen anging, da hatte ich verschiedene Gedanken. Ich überlegte, ob ich an dem See stopp machen solle, an dem ich regelmäßig vorbei komme. Aber neee… zu viele Fotos entstanden in letzter Zeit unterwegs.
Dann fiel mein Blick auf den Pool im Garten, den ich dieses Jahr wohl so intensiv genutzt habe wie noch nie zuvor, seitdem wir hier wohnen. Immerhin erinnert der Mann inzwischen fast täglich daran, dass wir ihn jetzt so langsam mal für Herbst und Winter “verpacken” sollten. Aber neee… irgendwie… holte mich dieser Gedanke nicht so richtig ab.
Projekt 52 im September: Wasser
Und so wurde meine Umsetzung des Thema Wassers für das Projekt 52 doch ziemlich banal und alltäglich, aber irgendwie mochte ich die Idee. Es ist an sich etwas, mit dem ich mich seit Jahren beschäftige. Etwas, womit ich echt Probleme habe, denn ich trinke schlicht weg zu wenig. Ich weiß auch wirklich nicht, warum das so ist. Ich habe die meiste Zeit des Tages einfach keinen Durst. Ich muss mich immer wieder daran erinnern auch mal etwas zu trinken oder Situationen schaffen, in denen ich quasi aus Langeweile am Strohhalm nukkle…komisch, oder? Und ich glaube der kleine Sohn kommt dabei ziemlich nach mir. Und dabei ist das gar nicht gut. Gerade viel Wasser zu trinken ist so wichtig (erst recht, wenn man zu Kopfschmerzen neigt).

So habe ich schon viel ausprobiert und starte allem voran recht regelmäßig die Wasser-Challenge, bei der ich 30 Tage lang nichts anderes als eine bestimmte Wassermenge am Tag trinke, um daraus eine Angewohnheit zu machen. Das hält immer eine Weile an und klappt ganz gut und dann falle ich ganz schnell wieder zurück in alte Gewohnheiten. Ich hab schon so viel versucht: Immer ein gefülltes Glas neben mir stehen haben. Eine Wasserflasche mit mir herum tragen, eine Trinkerinnerung laufen lassen. Es klappt immer ein Weilchen und dann wieder gar nicht. Man lernt sehr schnell so eine Erinnerung dann auch einfach zu ignorieren.

Daher heute meine Umsetzung des Themas also ziemlich schlicht und banal, im Gewicht meines Alltages dafür aber ziemlich enorm. Wie macht ihr das mit dem Trinken?
Weitere Beiträge zu den Themen vom Projekt 52 im September findet ihr hier.



7 Kommentare
Bock
Trinkerinnerungen zu ignorieren ist immerhin schon fast eine Gewohnheit.
Vielleicht liegt das Problem weniger beim Wasser als bei der erstaunlichen Anpassungsfähigkeit des Menschen an jedes Warnsignal. 🦌
Sari
Ja da magst du nicht unrecht haben, wir können da sehr Anpassungsfähig sein, vor allem, wenn es darum geht Dinge zu vermeiden.
bullion
Eine naheliegende und doch außergewöhnliche Art und Weise, das Thema umzusetzen. Ich selbst habe selten Probleme genug zu trinken. Habe immer eine Wasserflasche von unserem Sprudler neben mir stehen und trinke davon mindestens zwei am Tag. Plus morgens noch ein Glas uns abends auch noch ein paar. Da komme ich schon auf meine 2-2,5 l. Bekomme aber auch leicht ein Durstgefühl bzw. auch schnell Kopfschmerzen, wenn ich zu wenig trinke.
Sari
Wenn ich mir was hinstelle und aus Reflex danach greife oder eben an einem Strohhalm nuckle, dann komme ich durchaus auch auf 2 Liter, aber ich muss mir quasi zuarbeiten *lach*
Wolf Jäger
Hallo Sari
Die Frage: Woran machst Du fest, das Du zu wenig trinkst??? Ja- das passiert mir manchmal auch- wenn ich abends vor dem zu Bett gehen zu wenig trinke, erwache ich mit Kopfschmerzen und trockener Kehle- der Weg zum Wasserhahn ist dann meiner…
Ich kenne Leute, die sich bei den Mengen auf durchschnittliche Angaben irgendwelcher Mediziner verlassen und das als gegeben hinnehmen. Für mich ist- so lange ich mich wohl fühle alles in Ordnung… Die Mengenangaben sind mir völlig egal- habe aber (fast) immer etwas trinkbares in Reichweite. Auf der Arbeit ein Sprudelwasser- Mate-Ginger Gemisch, zu Hause gern ein Tonic Wasser (verdünnt) oder auch mal ein Bier- Abgesehen von Latte Macciato und Earl Gray.
Sari
Klar gibt es diese ganzen Vorgaben, die sich teilweise sogar schon wieder widerlegt haben. Nehmen wir dieses 3-Liter-am-Tag Ding! Auf die komme ich nicht mal im Ansazz. Ja, ich merke es dann auch an Kopfschmerzen oder ein Gefühl von aufgequollen sein. Aber ich komme ja nicht mal auf einen halben Liter, wenn ich nicht aufpasse oder trinke dann einfach auch den ganzen Tag gar nichts… und da sollte man schon etwas gegen tun :)
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