Bloggerschnack im September 2026: Mein Blogdesign?
Mein Blog ist nun schon ein sehr langer Begleiter von mir und hat sich genau wie ich im Laufe der letzten Jahre entwickelt. War ich früher noch unbeständiger als jetzt, so war er es auch. Ständig befand er sich im Wandel und das konnte mitunter ganz schön verwirrend sein.
Während ich selbst mich in meinem modischen Dasein einerseits von vielen anderen unterschied und gleichzeitig recht festgefahren und vor allem Schwarz lastig war, so war der Blog in einem ständigen optischen Wandel. Das war schon stellenweise sehr extrem. Und um das Blogdesign dreht sich nun heute auch alles im Bloggerschnack.
Noch einmal grob zusammengefasst das Prinzip vom Bloggerschnack für euch: Jeden Monat wird ein neues Thema über das Forum “Bloghexen” festgelegt. Man hat nun den ganzen Monat Zeit, um dieses Thema bei sich auf dem Blog, Instagram oder sonst wo, zu bearbeiten. Dabei wird als Quelle das Forum angegeben. Wenn man dort idealerweise auch selber angemeldet ist, kann man seinen Beitrag dort im entsprechenden Posting verlinken (eine allgemein funktionierende Alternative ist noch in Planung).
Bloggerschnack im September 2026: Was ist mir an meinem Blogdesign wichtig?
Heute wünsche ich mir eine relativ klare Linie, nicht zu viel Klimbim und dennoch einen Wiedererkennungswert. An diesen Punkt anzukommen, das hat bei mir wirklich sehr viel Lernprozess bedeutet. Vor allem früher, wenn man WordPress genutzt hat (oder jede andere Blogplattform) war es gar nicht so einfach sich diesen individuellen Eindruck zu schaffen. Man hatte ein paar wenige Themes zur Auswahl, die man mit Titelbild und Co füllen konnte und mit dem Rest musste man irgendwie kreativ werden.
Stellenweise war ich echt verrückt und habe so in den Codes rumgefuscht… ich will gar nicht darüber nachdenken, wie viele Stunden dabei drauf gegangen sind. Ich meine, wenn ich mir das heute so anschaue, ist es schon erstaunlich, was ich mit null Wissen, Ausbildung und Co da nur durch Rumprobieren alles schon hinbekommen habe. Und dann war da natürlich noch der Vorteil, dass ich für ganz verrückte Ideen immer meinen Mann an meiner Seite hatte, der viel Freude an solchen Herausforderungen hat. Noch heute. Der knobelt sich da so lange durch, bis es klappt *lach*. Schon praktisch, oder?
Viel verrückter war aber der stetige Wechsel
Noch bevor der Blog ein Blog war so wie er es heute ist, habe ich gefühlt jede Woche das Design geändert. Kaum war das eine fertig, entdeckte ich bei jemand anderen eines, das mir total gut gefiel und ich fing wieder an rumzubasteln, bis ich ähnliches hinbekommen hatte. Meistens integrierte ich in meine Designs dann von mir geschossene Fotos oder zeichnete extra dafür. Oder ich hatte gerade mal wieder ein Bild fertig gemalt und war dann irgendwie so stolz darauf, dass ich es gerne in mein Design integrieren wollte. Zack, saß ich also schon wieder am Grafikprogramm und fuddelte mich da durch.

Hatte ich schon erwähnt, dass ich definitiv viel zu viel Zeit zur Verfügung gehabt haben muss? Ich meine… alleine an einem gezeichneten Bild saß ich im Schnitt 5-8 Stunden. Daraus dann nochmal ein Design zu machen. Ach ich darf da heute am besten einfach gar nicht mehr drüber nachdenken.
Als nächstes hatte ich dann auch irgendwie immer das Gefühl, dass ich das Design an die entsprechende Jahreszeit anpassen musste. Im Herbst musste alles eben zum Herbst passen. Farben, Zeichnungen und Co. Weihnachten, Neujahr, Winter, Frühling, Sommer…jede Jahreszeit musste natürlich später auch einen passenden Header bekommen, als ich zumindest schon mal im etwas einfacheren Theme-Design angekommen war.
Früher war alles deutlich bunter
Wir hatten das ja schon oft thematisiert, wenn ich in Blog-Erinnerungen schwelgte und ein paar der alten Designs hatte ich euch ja auch gezeigt. Was dabei auffällt: Es war alles deutlich bunter. Ich arbeitete mit bunten Hiintergruünden, deutlich mehr Bildern und Geblinkte in der Sidebar, gaaaaaaaaaaaanz früher auch mal mit Schneeefekten auf der Seite, bunte Header und mehr.
Bei manchen Designs will ich gar nicht wissen, was ich für eine Bildschirmeinstellung hatte, denn ich bilde mir ein, dass sie damals gar nicht so massiv grell auf meinem Bildschirm aussahen *lach*. Aber ich hatte wirklich viel Zeugs. Seien es nun die Zeichnungen und Fotos im Header, die gemusterten Hintergründe, die Ideen alles wie Polaroids wirken zu lassen und und und…Versteht mich nicht falsch: Ich schaue mir die Sachen wirklich gerne an und meistens mit einem Lächeln, weil ich sie noch heute irgendwie cool finde und sie damals wirklich gut zu mir gepasst haben. Ich glaube es gibt eigentlich kaum ein Design, das ich tatsächlich bereue.
Aber heute passen sie einfach nicht mehr zu mir
Es gibt einen roten Faden, aber er wurde schlichter
Es gibt ein paar Sachen, zu denen kehre ich irgendwie immer und immer wieder zurück. Auch wenn ich zwischendurch immer mal etwas anderes ausprobiert habe. So sehr ich in meinem alltäglichen Leben zum Beispiel eher gedeckte Farben bevorzuge und diese eigentlich immer mit Schwarz kombiniere, so konsequent pastellig fällt mein Blogdesign aus.
Immer und immer wieder kehrt die Kombination aus hellem Grau, Mint oder Petrol und einem zarten Rosa in den Blog zurück. Wirklich immer. Auch wenn ich zwischendurch mal etwas anderes versucht habe. Es dauert nicht lange und ich bin doch wieder in dieser Version meiner selbst angekommen. Seltsam, oder? Eigentlich müsste der Blog eher aus so Farben wie Senfgelb, Olivgrün und Schokobraun bestehen… vielleicht auch einem Rostorange. Das sind eher meine Farben, die auch wirklich gut zu mir passen.
Vielleicht versuche ich das irgendwann auch nochmal aus und schaue, wie es mir damit geht, aber aktuell habe ich gar nicht das Bedürfnis groß etwas am Design zu ändern.
Ein anderer roter Faden ist die Zeichnung. Auch wenn ich es immer wieder mal mit einer Fotocollage zwischendurch versucht habe oder Fotos für den Header genommen habe, so komme ich früher oder später dazu zurück ein Mini-Me im gezeichneten Stil wieder in den Blog einzufügen und wer mich schon lange kennt wird sicherlich bestätigen, dass vor allem das am Ende wohl den Wiedererkennungswert meiner Seite ausmacht. Und das ist etwas, das mir wichtig ist.
Der Wiedererkennungswert!
Wenn ich auf eine Seite komme, an der ich null erkennen kann, wer dahinter steckt, macht es mir schwierig wieder zu kommen. Glaube ich zumindest. Sicher kann ich es nicht sagen. Aber wenn man seine Seite so massiv verändert, dass sie mit dem Vorherigen überhaupt nichts mehr gemein hat, dann muss man sich – glaube ich – als Besucher auch nochmal vollkommen neu orientieren, oder?
Ich brauche auch ab und an mal frischen Wind und probiere dann hier und da mal ein neues Thema aus. Aber ich füge doch meist wesentliche Elemente wieder mit ein und in der Regel ist das vor allem eine meiner gezeichneten Figuren. Spätestens wenn man die entdeckt weiß man: Ach Mensch, das ist doch Sari, wo ich gerade bin, oder?
Klar kann man sein Logo mal ändern, neue Farben und einen neuen Aufbau ausprobieren, aber man sollte schon schauen, dass man eine Art Wiedererkennungswert schafft, oder?
Ich brauche auf jeden Fall nicht mehr so massiv viel Veränderung wie früher
Wahrscheinlich musste ich da auch erst reinwachsen. Dass der Fokus auf den Inhalten liegt. Das es gar nicht so viel braucht. Der Inhalt sorgt ja schon für ständige Updates und die Möglichkeit neue Aspekte mit rein zu bringen. In den letzten…ich glaube mal 10 Jahren habe ich in jedem Fall bei Weitem nicht mehr so massive Änderungen vorgenommen, wie früher.
Hier und da mal in kleinen Schritten oder eben mit einem Theme, das mehr von den Funktionen hat, die meine Bedürfnisse gerade abdecken, aber dennoch im Schnitt ähnlich ruhig und aufgeräumt.
Und das ist es wohl, worauf ich inzwischen mehr achte, als früher, als ich der Meinung war, dass man immer wieder etwas Neues zu bieten haben sollte…
Alle Teilnehmer beim Bloggerschnack im September:


