Bloggerschnack im Juli 2026: Zeit fürs Bloggen finden
Hach, welch Ironie, dass ausgerechnet der Zeitfaktor aktuell Thema des neuen Bloggerschnack ist und nicht irgendetwas anderes. Es ist in der Blogsphäre gerade durchaus spürbar, dass wir alle (oder viele) ein wenig damit strugglen. Aber das ist normalerweise auch einer der Gründe, warum ich zum einen eine Kinderbuchwoche für die Sommerferien ausspreche und mich auch eine Woche Auszeit nehme, um mich von allem mal frei zu machen.
Da ich eh aktuell irgendwie nur schwer zum Bloggen komme, hatte ich es noch nicht so richtig in Erwägung gezogen, aber ich denke die Sommerauszeit wird dennoch wieder kommen. Es ist immer eine gute Sache, um Ideen zu sammeln, sich zu ordnen und mit frischer Energie dann weiter zu machen. Außerdem nimmt man sich bewusster Zeit für andere Dinge, wenn schon alle mal irgendwie frei haben.
Noch einmal grob zusammengefasst das Prinzip vom Bloggerschnack für euch: Jeden Monat wird ein neues Thema über das Forum “Bloghexen” festgelegt. Man hat nun den ganzen Monat Zeit, um dieses Thema bei sich auf dem Blog, Instagram oder sonst wo, zu bearbeiten. Dabei wird als Quelle das Forum angegeben. Wenn man dort idealerweise auch selber angemeldet ist, kann man seinen Beitrag dort im entsprechenden Posting verlinken (eine allgemein funktionierende Alternative ist noch in Planung).
Bloggerschnack im Juli: Zeit fürs Bloggen finden
Im Idealfall habe ich einen recht festen Tagesrhythmus. Meine Zeit zum Bloggen ist meistens vormittags, wobei ich an zwei Tagen die Woche mit ehrenamtlicher Social Media Arbeit zu tun habe und da inzwischen einiges meiner Zeit drauf geht.
Grundsätzlich genieße ich den Vorteil, dass ich Vormittags immer ganz gut Zeit für solche Dinge habe. Also fürs Bloggen, Besorgungen, Haushalt und mehr. Da herrscht oft auch die größte Ruhe zu Hause, so dass ich mich (eigentlich) ganz gut darauf konzentrieren kann. Das ging viele Jahre wirklich gut. Aber gerade dieses Jahr ist wirklich massiv der Wurm drin und mein Kopf macht ständig dicht, so dass ich mein Morgenfenster selten effektiv genutzt bekomme.
Meist war der Ablauf immer so: Früh Aufstehen, Kinder zur Schule, Morgenspaziergang oder Besorgungen, Frühstücken und Bloggen, Mails beantworten, Ehrenamt sowie Kommentieren, Yoga mit Maru, Haushalt, Essen vorbereiten, Kinder wieder einsammeln. Und der Nachmittag war ja dann meist voll mit Wocheneinkauf, Fußball der Kinder, Terminen und mehr.
Das hat wirklich lange richtig gut geklappt. Ich weiß wirklich nicht, warum da derzeit der Wurm so massiv drin ist. Aber da mein Auge seit Tagen wieder mal heftig zuckt… nun ja. Manchmal sind andere Dinge auch aktuell einfach wichtiger, so dass ich diese dann mache und anderes Tage lang hier liegen bleibt. Auch der kreative persönliche Input fehlt mir derzeit massiv… aber manchmal ist das einfach so.
Meine persönliche Tageszeit?
Was ich zum Beispiel überhaupt nicht kann, das ist im Laufe des Tages zu bloggen oder mal schnell zwischendurch und abends schon gar nicht. Den Kopf dafür habe ich tatsächlich nur vormittags und wenn es da nicht klappt, dann klappt es den ganzen Tag nicht mehr.
Phasenweise schaffe ich es mal einige Tage vorzubereiten, so dass ich es morgens nur noch online schicken muss. Das ist ideal, wenn ich unter der Woche vormittags schon Termine oder so habe. Zum Beispiel, wenn ich in der Schule aushelfe oder etwas wichtiges erledigen muss.
Nachmittags sind wir, wie gesagt, irgendwie immer beschäftigt (meist mit dem Hobby der Kinder) und wenn wir dann am Abend zur Ruhe kommen, würde ich mich nie nochmal an den PC setzen, denn das ist unsere Zeit, um vom Tag runter zu kommen. Darauf möchte ich nicht verzichten.
Es geht also nicht wirklich ohne Routine
Dafür, dass ich immer sage, dass ich mich frei von Zahlen und Vorgaben mache und einfach drauf los schreibe, bin ich mit meiner Routine doch ganz schön festgefahren und lasse mich da schnell rausbringen, wenn da mal etwas durcheinander gerät. Aktuell eben durch die ständigen Bauarbeiten bei uns zu Hause.
Ich finde also nicht wirklich Zeit zum Bloggen, indem ich mir mal einen Moment am Morgen oder so suche, sondern ich habe meine Routine und entweder sie haut hin oder nicht. Und ich darf mich nicht von all dem Zeug da draußen im Internet ständig ablenken lassen. Ich glaube, da muss ich mal etwas Detox betreiben *lach*. Das frisst nämlich viel zu viel von meiner wertvollen Zeit am Morgen.
Alle Teilnehmer beim Bloggerschnack im Juni:



11 Kommentare
Lorenzo
Ein interessanter Beitrag 👍
Danke für deine Verlinkung 🙏
Nummer Neun
Routine finde ich auch wichtig! Die hilft mir bei meinem Eintrag am Sonntag immer ungemein. Im Gegensatz zu dir ist meine Zeit aber immer abends. Selbst wenn ich frei habe, bekomme ich tagsüber kaum etwas hin. Und wenn gar nichts geht, hilft zunächst eine Struktur, die man dann in kreativeren Phasen mit Leben füllen kann.
Der andere wichtige Faktor bei mir ist Planung. Ein grober Überblick, wann welche Themen abseits des Sonntags-Beitrags antuell werden, ist für mich auch eine gute Hilfe.
Sari
Ich habe es eine Zeit lang auch mit Redaktionsplan versucht, aber ich lasse solche Sachen irgendwann immer schleifen… Ja, ich weiß auch nicht. Abends funktioniert bei mir wirklich überrhaupt nicht. Aber da sind auch alle zu Hause und haben eher Zeit für gemeinsame Dinge als tagsüber.
bullion
Oh, welch passender Artikel in meinem Feed, habe ich mir doch vorhin noch überlegt, dass ich zu gar nichts mehr komme. Momentan hilft mir Struktur gar nicht bzw. es hilft bei Blogaktionen (z.B. deinem Projekt 52) die Themen schon vorab zu kennen, um alle möglichst gut vorbereiten zu können. Alles andere mache ich meist spontan, sobald ich Zeit habe. Mal eben noch in der Mittagspause einen Laufartikel (okay, der dauert nur 5 Minuten) oder eine Filmbesprechung noch abends vor dem Bettgehen (30 Minuten) und die längeren Artikel (so wie heute Wettkampfbericht und Abenteuer-Kind-Artikel) dann auch gerne mal drei Stunden an einem Sonntagnachmittag, obwohl ich mich eigentlich ausruhen müsste. Schön doof eigentlich, aber da nehme ich mir halt die Zeit. Irgendwo im Chaos. Irgendwann freue ich mich darüber, das gemacht zu haben. Hoffentlich. 😅
Sari
3 Stunden sitze ich erfreulicher Weise nie an einem Artikel, aber manchmal sitze ich auch vor dem Laptop und mein Kopf fühlt sich total leer an und dann fallen auch so einfache Sachen, wie die Projekte extrem schwer an. Und manchmal fließt es einfach so von den Fingern…
czoczo
Liebe Sari,
JA Routine ist im allen das Zauberwort. Wenn man zu Arbeit geht oder zu Training, oder eben sich vor dem Rechner zu setzten um ein paar Worte zu schreiben … es macht am Anfdang vielleicht “Anstrengen” aber mit der zeit wird es zu Routine sich veräöndern , zu deinen leben.
Aber es gibt auch momente , und das nicht wenige, wenn auf einmall alles wird zu viell . Deswegen man soll schon Aufpassen umd nicht aus einem wunderschönen Zeitvertreib einefluch wird.
Vielle Grüße czoczo
Sari
Ja man muss wirklich aufpassen, dass es nicht überhand nimmt und man dann am Ende mehr Stress hat als dass es tatsächlich Spaß macht.
Sabine
Da kannste mal sehen – so unterschiedlich sind die Bloggewohnheiten! Während deine beste Zeit der Vormittag ist und keinesfalls mal eben so zwinschendurch, bin ich eher die Nachteule mit Tendenz zum spontanen bloggen – zwischendurch! Haha!
Bewunderswerd finde ich allerdings, sich die Zeit zum Schreiben zu nehmen, während um einen herum die Familie mit Kindern tobt.
Liebe Grüße aus dem Mausloch
Sabine
Sari
Ja ne, das mit dem tobenden Leben macht es mir auch recht schwer. Aber irgendwie kann ich auch nicht sagen ich mache das abends noch, wenn ich doch eigentlich langsam viel zu müde dafür bin *lach* Aber es hängt natürlich auch massiv mit den Tagesabläufen zusammen, die man hat.
Julia
Die Zeit ist bei mir auch oft ein Problem. Denn auch wenn ich Zeit habe, habe ich dann nicht immer die Ruhe. Eigentlich war ich einmal immer einige Artikel im Vorraus. Im Moment bin ich froh, wenn immer der aktuelle Beitrag fertig wird.
Sari
Ja, ich war auch lange mal im Voraus oder zumindest so weit, dass manches schon vorbereitet war und ich es nur noch fertig stellen musste. Aber aktuell komme ich da auch echt schwer klar.