Inktober 2026 und erste Überlegungen?
“HAHA”, werdet ihr jetzt sicherlich denken, wenn ihr die Überschrift lest und jaaaaahaaa… ich kann euch ja verstehen. Da klagt die Olle immer wieder darüber, wie schwer es ihr fällt die Dinge geregelt zu bekommen und dann will sie sich doch wieder an einer Challenge versuchen, die eine tägliche Aufmerksamkeit fordert. Ich erwähne jetzt nicht, dass ich im September noch nicht eine Notiz zur täglichen “Was ich heute gelernt habe”-Challenge gemacht habe. Da täglich zeichnen zu wollen erscheint im Kontrast dazu dann sogar nahezu unmöglich. Aber was nicht ist … usw. Ihr versteht mich doch, oder?
Und notfalls zeichne ich eben nicht jeden Tag
Das habe ich mir für dieses Jahr Inktober vorgenommen. Ähnlich wie beim Projekt 52 möchte ich es einfach als Anlass und Inspiration nehmen täglich oder regelmäßiger etwas kreativ zu sein. Und sei es durch eine schnelle fünf Minuten Skizze.
Neulich sah ich eine Anime-Serie. Die Protagonistin wollte eine bessere Malerin werden und hatte sich hierfür ein Stipendium in England hart erkämpft. Im Laufe der Geschichte machte sie eine wichtige Entwicklung durch, lernte viel von ihren Mitmenschen und verzweifelte immer und immer wieder an ihren eigenen Ansprüchen an sich selbst. Darunter unter anderem deutlich lockerer und einfacher malen zu können. Als sie das sagte, kam mir das so bekannt vor, denn das ist so ein Gedanke, der mich auch schon mein Leben lang begleitet. Ich kann nicht einfach so dahinkritzeln. Kann ich einfach nicht. Meine Linien sehen IMMER viel zu gewollt aus. Daher nehme ich so eine Challenge immer wieder gerne an in der Hoffnung vielleicht eine gewisse Leichtigkeit beim Zeichnen zu erlenen.

Daher meine Vorsätze für den Inktober 2026
Keine Vorsätze machen *lach*. Ja, so einfach ist das. Nein, eigentlich nicht. Eigentlich habe ich da schon konkretere Formulierungen für. Ich will mich nicht festlegen. Natürlich wäre es schön eine neue Runde mit der Geisterkatze in einer Jahreszeit zu drehen, die ich mag und liebe und wer weiß, vielleicht mache ich das am Ende auch wieder. Aber andererseits, lege ich mir damit auch wieder gewisse Einschränkungen auf und davon will ich mich lösen. Manchmal tut es gut einen roten Faden zu haben, an dem man sich entlanghangeln kann, aber manchmal ist es dann auch genau das, was uns wie ein Hindernis im Weg liegt und blockiert. Daher will ich es dieses Jahr mal ganz frei versuchen und mich einfach von Thema zu Thema arbeiten.
Die neue Liste wurde übrigens neulich auf Instagram schon einmal bekannt gegeben und sie scheint endlich wieder etwas vielseitiger zu sein. Zuletzt erschien sie mir doch sehr Schwerpunkt lastig und da hatte ich definitiv meine Probleme mit. Ich hoffe zudem, dass Leoni uns wieder mit einer übersetzten Version und einigen Interpretations-Inspirationen versorgen wird, die man als Anregung nutzen kann, so wie sie es letztes Jahr tat. Das fand ich unglaublich schön und unterstützend und vor allen Dingen sehr hilfreich. Und eventuell will ich gute Tage nutzen, an denen es ganz gut fließt mit dem Zeichnen, um einfach schon das eine oder andere Thema vorher anzugehen… aber das wird sich alles noch zeigen. Noch habe ich etwas Zeit die Themen und das Projekt auf mich wirken zu lassen.
Bis dahin würde mich interessieren, wer von euch dieses Jahr dabei ist: Vielleicht können wir uns ja gegenseitig ein wenig vernetzen und motivieren.
Hier erfahrt ihr nochmal mehr zum Projekt und den Regeln.


